Gebührengerechtigkeit und Abfalltrennung Thema im Umweltausschuss

Ein Bericht der GWA zum Thema saubere Abfalltrennung und Gebührengerechtigkeit ist am Montagabend Thema im Umweltausschuss: Müllabfuhr vor dem Rathaus. P. Gräber - Emscherblog.de)

Ein Bericht der GWA zum Thema saubere Abfalltrennung und Gebührengerechtigkeit ist am morgen (9. April) Thema im Umweltausschuss: Müllabfuhr vor dem Rathaus. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Mitglieder des Umweltausschusses treffen sich zu einer öffentlichen Sitzung am Montag (9. April) ab 17.30 Uhr im Sitzungszimmer des Rathauses. Auf der Tagesordnung steht, nach einer Bürgerfragestunde zum Auftakt, ein mündlicher Bericht des Leiters der GWA-Abfallberatung und Öffentlichkeitsarbeit, Klaus Hellmich, zu den Bemühungen der GWA, mehr Gebührengerechtigkeit und eine bessere Abfalltrennung zu erreichen.

Es folgt ein weiterer Bericht, diesmal von Bernd Hellweg, dem Leiter des Baubetriebshofes der Gemeinde, der den Aktionsplan zur Pflege der öffentlichen Grünflächen vorstellen wird.

Im weiteren Verlauf der Sitzung steht der Antrag eines Anwohners auf der Tagesordnung, der eine Hainbuche am Spielplatz Arnsberger Weg fällen lassen möchte. Da der Baum der Gemeinde Holzwickede gehört, muss sich der Ausschuss auch nach der vereinfachten Baumschutzsatzung mit diesem Antrag befassen. Begründet wird der Antrag damit, dass der Baum mit etwa 170 cm Stammumfang unmittelbar an der Grundstücksgrenze des Antragstellers durch seine Wurzeln Schäden am Gartenhaus und den Randsteinen verursacht. Au0erdem ginge von herabfallenden Ästen eine  Gefahr für Personen und Sachgüter aus.

Fällantrag und Naherholungskonzept

Nach einem Ortstermin mit dem Gemeindegärtner Armin Nedomansky und der Umweltbeauftragten Tanja Flormann empfiehlt die Verwaltung, dem Antrag stattzugeben und den Baum zu beseitigen. Durch die Auslichtung des Baumbestandes durch Fällung der Hainbuche und gegebenenfalls noch weiterer Bäume ergebe sich außerdem die Möglichkeit einer kleinteiligeren und pflegeleichteren Unterholzbepflanzung. Eine Ersatzbepflanzung ist nicht erforderlich nach der neuen Baumschutzsatzung.

Schließlich steht auch noch ein SPD-Antrag zur Naherholung in Holzwickede zur Beratung an.  Die SPD hatte diesen Antrag Ende Januar gestellt. Neben der Verbesserung der Erreichbarkeit vorhandener Grün- und Waldflächen durch Instandsetzungsmaßnahmen (Erschließungswege für Kfz, Rad- und Fußverkehr) soll die Natur den Holzwickeder Bürgern auch informativ, etwa mit einem Naturerlebnispfad oder Schautafeln, näher gebracht werden. Konkret beantragt die SPD die Behebung der sanierungsbedürftigen Zuwegung zur Kleingartenanlage am Oelpfad. Außerdem regt die SPD an, bei der Erstellung des Naherholungskonzepts eine breite Öffentlichkeit einzubeziehen.

  • Termin: Montag (9. April), ab 17.30 Uhr, Sitzungszimmer Rathaus
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Dipl.-Journalist

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