Geballte Kompetenz deutsch-französischer Partnerschaft trifft sich in Opherdicke

Thomas Hengstenberg. Dr.
Pro­mi­nen­te­ster Teil­nehmer der Regio­nal­ta­gung NRW der Deutsch-Fran­zö­si­schen Gesell­schaften war Dr. Marc Jan Eumann (Staats­se­kretär Euro­pa­mi­ni­ste­rium Düs­sel­dorf, 2.v.l.) hier mit Thomas Heng­sten­berg (Fach­be­reich Kultur Kreis Unna), Gereon Fritz (VDFG-Vor­sit­zender) und Jochen Hake vom aus­rich­tenden Freun­des­kreis (v.l.) (Foto: privat)

Geballte Kom­pe­tenz deutsch-fran­zö­si­scher Ver­stän­di­gung und bina­tio­naler Part­ner­schaft traf am Samstag (25. 4.) auf Haus Opher­dicke zusammen: Die Regio­nal­kon­fe­renz NRW 2015 der Ver­ei­ni­gung Deutsch-Fran­zö­si­scher Gesell­schaften kann für den Freun­des­kreis als Erfolg ver­bucht werden.

Viel Pro­mi­nenz hatte sich mor­gens auf dem histo­ri­schen Gelände auf der Haarstrang­höhe ein­ge­funden, um rund 40 Teil­nehmer aus über 20 NRW-Kom­munen zu begrüßen. Neben Landrat Michael Makiolla, der Haus­herr und Gast­geber im Bau­haus war, nahm auch Bür­ger­mei­ster Jenz Rother nach einer Erkran­kungs­phase den ersten öffent­li­chen Termin sodann beim Freun­des­kreis wahr: Beide betonten die Not­wen­dig­keit des Enga­ge­ments der Kom­mu­nal­po­litik für die euro­päi­schen Part­ner­schaften und den überaus enga­gierten Ein­satz des Freun­des­kreises, den Jenz Rother als wich­tig­sten Kul­tur­träger in Holzwickede bezeich­nete.

Im Herbst landesweiter Tag der Städtepartnerschaften

Staats­se­kretär Dr. Marc Jan Eumann über­brachte in Ver­tre­tung für die Euro­pa­mi­ni­sterin des Landes, Dr. Ange­lica Schwall-Düren, beste Grüße wie auch die­je­nigen der Mini­ster­prä­si­dentin Han­ne­lore Kraft. Eumann schil­derte in seinem Impuls­re­ferat die Absichten, die die Lan­des­re­gie­rung aktuell ver­folgt, um die Neu­grün­dung von Part­ner­schafts­ver­einen und bina­tio­nalen Gesell­schaften zu unter­stützen, dies nament­lich in Kom­munen, die solche pri­vaten Ver­ei­ni­gungen noch nicht haben. So sollen unter­stüt­zende Bera­tungen ange­boten werden wie auch regel­mäßig anzu­set­zende Treffen für Mul­ti­pli­ka­toren der Städ­te­part­ner­schaften. Für den Herbst 2015 sei ein lan­des­weiter Tag der Städ­te­part­ner­schaften in NRW ange­dacht. Man müsse sich aber auch mit neuen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­formen gerade im Hin­blick auf die junge Genera­tion kon­kret beschäf­tigen, z.B. über soziale Netz­werke, und andere Kon­takt­formen wählen, wie bei­spiels­weise Job­börsen für Prak­ti­kanten über Län­der­grenzen hinweg. Hier gibt es der­zeit noch kon­krete Umset­zungs­schwie­rig­keiten.

Deutsch-Französischer Jugendausschuss gründet sich

Die Teil­nehmer der Arbeits­ta­gung gewannen den über­zeu­genden Ein­druck, dass das Europa-mini­ste­rium in Düs­sel­dorf sich der­zeit überaus aktiv in die För­de­rung des Part­ner­schafts­ge­dan­kens und seine Ver­tie­fung ein­bringt. Letz­teres ist auch Absicht und Plan des sich in der Grün­dung befind­li­chen Deutsch-Fran­zö­si­schen Jugend­aus­schusses, den Felix Lennart Hake am Nach­mittag vor­stellte. Gemeinsam mit Mit­strei­te­rinnen aus Frank­reich und Deutsch­land soll sich ein mög­lichst pari­tä­tisch besetztes Gre­mium als­bald mit kon­kreten Vor­haben und unter­stüt­zenden Hil­fe­lei­stungen kon­kret für junge Men­schen auf bina­tio­naler Ebene zwi­schen den beiden Part­ner­län­dern Frank­reich und Deutsch­land beschäf­tigen. Dabei ver­steht sich die junge Mann­schaft als Bin­de­glied zwi­schen der jungen Genera­tion, dem Rat der Gemeinden Europas und der Ver­ei­ni­gung der Deutsch-Fran­zö­si­schen Gesell­schaften. Der­zeit wird noch nach wei­teren jungen Inter­es­senten gesucht, im Herbst soll die kon­sti­tu­ie­rende Grün­dungs­ver­samm­lung statt­finden.

Arbeitstagung im Bauhaus von Haus Opherdicke. Foto: privat)
Die Teil­nehmer der Deutsch-Fran­zö­si­schen Gesell­schaften waren nicht zum Ver­gnügen nach Opher­dicke gekommen: Arbeits­ta­gung im Bau­haus. (Foto: privat)

Schluss­end­lich stellte Chri­stiane von der Gro­eben für den Deutsch-Fran­zö­si­schen Kreis Düs­sel­dorf das Pro­gramm des 60. Bun­des­kon­gresses vor, den beide Ver­ei­ni­gungen aus Deutsch­land und Frank­reich vom 17. bis 20. Sep­tember in der Lan­des­haupt­stadt abhalten werden.

Abge­rundet wurde das von vielen kon­kreten Infor­ma­tionen und regem Gedan­ken­aus­tausch geprägte Arbeits­treffen, wel­ches vom Freun­des­kreis-Vor­sit­zenden Jochen Hake und vom Vor­sit­zenden der VDFG, Gereon Fritz, mode­riert wurde, durch einen Besuch der lau­fenden Kunst­aus­stel­lung auf Haus Opher­dicke: Thomas Heng­sten­berg berich­tete den Gästen anschau­lich vom Wer­de­gang des histo­ri­schen Gebäudes, seiner Restau­rie­rung und dem Bemühen des Kreises, hier ein festes Kul­tur­zen­trum ein­zu­richten.

Das ein­ge­spielte Ser­vice­team des Freun­des­kreis-Vor­standes sorgte für eine aus­ge­zeich­nete kuli­na­ri­sche Ver­sor­gung wäh­rend der Tagung.

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