„Gassi gehen“ auf dem Friedhof: Gemeinde kündigt verstärkte Kontrollen an

Kaum zu glauben, aber immer mehr Besucher führen ihre Hunde für das tägliche Geschäft auf den Friedhof (Foto). Die Gemeinde kündigt verstärkte Kontrollen an. (Foto: P. Greäber - Emscherblog)
Kaum zu glauben, aber immer mehr Besucher führen ihre Hunde für das tägliche Geschäft auf den Friedhof (Foto). Die Gemeinde kündigt verstärkte Kontrollen an.  (Foto: P. Greäber - Emscherblog)
Kaum zu glauben, aber immer mehr Besucher führen ihre Hunde für das tägliche Geschäft auf den Friedhof (Foto). Die Gemeinde kündigt verstärkte Kontrollen an. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Das Ordnungsamt der Gemeinde Holzwickede wird aus gegebenem Anlass wieder verstärkte Kontrollen auf dem kommunalen Friedhof durchführen, teilt die Gemeinde heute (12. Februar) mit. Das Problem sind uneinsichtige Hundebesitzer: Sie führen ihre Hunde für das tägliche Geschäft über den Friedhof.

In jüngster Zeit sind gehäuft Beschwerden von Nutzungsberechtigten der Grabstätten bei der Friedhofsverwaltung eingegangen. Es werden regelmäßig urinierende Hunde auf dem Friedhof angetroffen oder von Tierhinterlassenschaften beschmutzte Grabstätten vorgefunden.

Ingrid Topel von der Friedhofsverwaltung der Gemeinde erinnert daran: Es herrscht Leinenpflicht für Hunde auf dem Friedhof. Darüber hinaus wird von allen Besuchern ein der Würde des Ortes entsprechendes Verhalten vorausgesetzt. Dazu zählt auch die Aufsichtspflicht, seine angeleinten Hunde vom pietätlosen urinieren an den Grabstätten abzuhalten.

Laut Friedhofssatzung handelt ordnungswidrig, wer sich als Besucher nicht der Würde des Friedhofes entsprechend verhält. Ordnungswidrigkeiten können mit einer Geldbuße geahndet werden.

Ordnungsamt


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Kommentare (4)

  • Erstens: ich nehme jeden Haufen meiner Hunde auf, egal ob Friedhof oder Karlstraße!!
    Zweitens: ich streife mit meinen Hunden den Friedhof auf meinen Wanderungen um Holzwickede. Ich führe meine Hunde nicht bewusst nur auf dem Friedhof!
    Drittens: Was will mir das Ordnungsamt denn sagen? Ist der Friedhof denn für Hunde verboten??
    Viertens: das ist richtig, auf der Friedhofstrasse und Goethestraße
    fahren die PKW 80 – 100 weil ja für 90 Prozent der PKW Fahrer die geschlossene Ortschaft nach dem Kreisel aufhört!! Es gibt keine weitere Ortschaft in der so freizügig gerast werden kann! Stellt euch Mal ab 20 Uhr auf die Bahnhofstraße!!!! Aber an Hundekacke erregt sich die Welt hier! Unverschämt!!

  • Ich hoffe, dass die Gemeindeverwaltung in Zukunft auch Kontrollen zu den Themen
    – „Autofahren und Parken auf dem Friedhof an den Grabstätten“
    – „Fahrradfahren mit Rad und E-Bike auf dem Friedhof“ sowie
    – „Privater Müllentsorgung auf dem Friedhof“ durchführt.

    Eine pauschale Strafverfolgung von Hundehaltern ist willkürlich und nicht akzeptabel!!!!

  • Mal weitergedacht:
    Warum werden Friedhöfe zum Gassigehen genutzt?

    Friedhöfe sind in Städten längst keine reinen Ruhestätten mehr. Friedhöfe bieten Grün, Ruhe und Natur. Sie mutieren in immer mehr Städten zu Stadtparks; also grüne Oasen, die Ruhe vor dem innerstädtischen Krach und Hektik bieten.

    Dennoch sollte man sich selbstverständlich auch hier respektvoll verhalten und die allgemein gültige Regeln (des gesunden Menschenverstandes) einhalten. Rad und Auto sollte nicht gefahren werden, ebenso wie Hunde nur angeleint zu führen sein und dass man über das Entfernen der Hinterlassenschaften der Haustiere überhaupt diskutieren muss, ist ein Unding.

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