Gala in Berlin: Holzwickeder UNIQ-Gründer nur von Nobelpreisträger geschlagen

UNIQ Gründer Daniel Krahn und Daniel Marx, inzwischen sind sie erfolgreich im Rennen um den Entrepreneur of the Year Awards in Berlin. (Foto: UNIQ)

Erfolg­reiche Fina­li­sten beim Entre­pre­neur of the Year Awards in Berlin: UNIQ Gründer Daniel Krahn (l.) und Daniel Marx (Foto: UNIQ)

Bei einem der größten und wich­tig­sten Unter­nehmer-Preise des Landes auf der Bühne zu stehen, das war eine große Ehre für Daniel Krahn und Daniel Marx, die beiden Gründer der Holzwickeder Firma UNIQ, im Deut­schen Histo­ri­schen Museum in Berlin. Das Finale einer beein­druckenden Award-Ver­lei­hung war die Aus­zeich­nung des Entre­pre­neurs of the Year in der Kate­gorie Startup. Die besten der besten Jung­un­ter­nehmer standen auf der Bühne, als Mode­ra­torin Judith Rakers und Flo­rian Nöll, Vor­sit­zender des Vor­stands des Bun­des­ver­bands Deut­scher Star­tups, die Sieger bekannt gaben.

Und dabei han­delt es sich um echte Hoch­ka­räter: Pro­fessor Stefan W. Hell und Dr. Gerald Don­nert und ihre Abberior Instru­ments GmbH aus Göt­tingen in Nie­der­sachsen. Stefan Hell hatte schon im Vor­jahr für die Erfin­dung eines spe­zi­ellen Mikro­skopie-Ver­fah­rens den Chemie-Nobel­preis gewonnen. Auch die “Ernst & Young”-Jury war von dieser Lei­stung tief beein­druckt und ehrte das Duo mit der Aus­zeich­nung Entre­pre­neur of the Year.

Dank der Gründer geht an das 115-köpfige Team von UNIQ

Zu den ersten Gra­tu­lanten gehörten natür­lich Daniel Marx und Daniel Krahn, die sich ehr­lich für die Wis­sen­schaftler freuten. “Gegen einen Nobel­preis­träger hatten wir keine Chance. Man kann auf jeden Fall sagen, dass die rich­tigen Leute gewonnen haben”, sagte Daniel Krahn zwi­schen Aus­zeich­nung und After­show-Party. “Allein dabei gewesen zu sein war für uns schon eine sehr, sehr große Sache”, ergänzte Mit­gründer Daniel Marx. Er widmet diesen Erfolg seinen Mit­ar­bei­tern. “Ohne euch wäre das nie im Leben mög­lich gewesen”, ließ er sein über 115-köp­figes Team über einen internen Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kanal wissen.

Die Gäste­liste war beein­druckend. Wir kommen aus West­falen, emp­finden uns als boden­ständig und bescheiden. Da erlebt man so etwas nicht jeden Tag.”

Daniel Krahn und Daniel Marx, UNIQ-Gründer

Begonnen hatte der Abend im Deut­schen Histo­ri­schen Museum sehr fest­lich. Dress­code: Smo­king und Abend­kleid. Den Worten des EU-Kom­mis­sars für Digi­tale Wirt­schaft und Gesell­schaft, Gün­ther Oettinger, lauschten die Nomi­nierten und Vor­jah­res­sieger auf­merksam. Nach dem Dinner begann um 21.30 Uhr der offi­zi­elle Teil des Abends – mit den Aus­zeich­nungen in den ver­schie­denen Kate­go­rien. “Die Gäste­liste war beein­druckend”, berich­teten Daniel Krahn und Daniel Marx, die sich zwi­schen nam­haften Mana­gern und hono­rigen Wirt­schafts­len­kern erst einmal ori­en­tieren mussten. “Wir kommen aus West­falen, emp­finden uns als boden­ständig und bescheiden. Da erlebt man so etwas nicht jeden Tag.” Ganz und gar nicht all­täg­lich war auch die Party im Anschluss des offi­zi­ellen Teils. Bis tief in die Nacht fei­erten die Unter­nehmer weiter.

Nach Holzwickede zurück kommen die beiden UNIQ-Gründer mit einer Aus­zeich­nung als Fina­list des Entre­pre­neur of the Year Awards. Der Pokal wird einen Ehren­platz im Unter­nehmen bekommen. Auf lokaler Ebene wurden Daniel Krahn und Daniel Marx zu Unter­neh­mern des Jahres im Kreis Unna aus­ge­zeichnet, zudem gewannen sie den Grün­der­preis der Wirt­schafts­för­de­rung. Der Erfolg der jungen Firma, deren größtes Pro­jekt die Inter­net­seite Urlaubsguru.de ist, beein­druckt Fach­leute und Jurys immer wieder.

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