Während sich der Chor Chantons sich auf der Bühne einsang, fachsimpelte das kundige Publikum beim Frankreichfest bereits über den Auftritt des Chores. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Freundeskreis feiert mit Frankreichfest auf Emscherquellhof gelungene Premiere: Appetit auf mehr

Während sich der Chor Chantons sich auf der Bühne einsang, fachsimpelte das kundige Publikum beim Frankreichfest bereits über den Auftritt des Chores. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Während sich der Chor Chantons sich auf der Bühne einsingt, fachsimpelte das kundige Publikum beim Frankreichfest über den Auftritt des Chores. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Noch am Vorabend hatte das Wetter Anlass zur Sorge gegeben, doch beim ersten Frankreichfest des Freundeskreises Holzwickede-Louviers am Samstag auf dem Emscherquellhof ging dann sprichwörtlich die Sonne auf.

Wo man auch hinblickte: überall gab es nur zufriedene Gesichter zu entdecken. Jochen hake, der Freundeskreis-Vorsitzende, war schon von der angenehmen und gelungenen Organisation der Veranstaltung im Vorfeld sehr angetan: „Man hat wirklich gemerkt, dass man es mit Profis zu tun hat“, lobte er das Wewole-Team um Jutta Wabnitz. Die Teamleiterin der Wewole wiederum freute sich über das entspannte und bunte Treiben, das den Emscherquellhof belebte.

Überall zufriedene Gesichter

Beide gemeinsam konnten als Veranstalter mit dem Zuspruch bei der Premiere-Veranstaltung sehr zufrieden sein. „Ich habe schon etwas mehr als 300 Besucher gezählt“, freute sich Jochen Hake bereits am frühen Nachmittag.

Die Besucher schließlich genossen sichtlich die sommerlichen Temperaturen  und das gut organisierte Programm, das sie bei freiem Eintritt genießen konnten.

Auf kulinarischer Seite gehörten dazu französische Spezialitäten wie Crêpes, aber auch nach französischem Rezept von der Fleischerei Weljehausen zubereitete Würstchen oder kreative  Waffeln aus der Waffelstube der Wewole. Passend dazu gab es verschiedene französische Weine und  andere Getränke.

Für die Kinder gab es einen Stand mit Malaktionen. Im hinteren Bereich des Geländes konnten sich Interessierten mit dem Boulespiel vertraut machen.

Gleich auf drei verschiedene musikalische Programmpunkte konnten sich die Besucher freuen: Zum Auftakt trat Chantons, der Chor des Freundeskreises, bereits am Nachmittag auf der Bühne neben dem Emscherquellteich auf.

Danach nutzten die Sängerin Christine Schmid und Buck Wolters die Bühne, um, sich für ihre Auftritte am Abend einzusingen und -zuspielen.

Auch Konzertprogramm bei freiem Eintritt


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Vor allem die gebürtige Baselerin war schon am Nachmittag bei allerbester Laune. Eine sie behindernde Verletzung am Fuß schien ihre Lust auf den Auftritt keineswegs zu mindern, so dass sich die Besucher auf einen fulminanten und sehr unterhaltsamen Auftritt der Sängerin und Akkordeonspielerin freuen durften. Christine Schmid begeisterte ihr Publikum schon bei ihrem erstem Gastspiel auf Einladung des Freundeskreises vor einigen  Jahren in Holzwickede. Die professionelle Sängerin und Akkordeonspielerin lernte u.a. beim Gesangslehrer von Andrea Bocelli, studierte Gesang in der Schweiz und reüssierte als Sopranistin in Oper und Operette. Ausbildungen in Belcanto und an der Jazz-Variété-Schule in Paris zeichnen ihren weiteren Weg. Beim Frankreichfest präsentierte Christine Schmid französische Chansons, teils mit eigenen deutschen Texten unterlegt.  

Ihrem Auftritt am Abend folgte der Dortmunder Gitarrist Burkhard „Buck“ Wolters, der auf seiner sechssaitigen Gitarre derart geschickt Melodie, Akkordbegleitung, Basslinien und Percussion erzeugt, dass man meinen könnte, eine komplette Band vor sich zu haben. Buck Wolters, der vielen Holzwickedern auch von seinen gemeinsamen Auftritten mit dem Opherdicker Bassisten Uli Bär bekannt sein dürfte, präsentierte  Stücke aus seinem Solo-Programm „Still my Guitar“.

Ob das erste Frankreichfest des Freundeskreises die Premiere einer echten Erfolgsgeschichte war, steht natürlich noch in den Sternen. Ganz sicher aber hat das erste Frankreichfest des Freundeskreises bei allen Beteiligten Appetit auf mehr gemacht.


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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