Flughafen: Polizei kassiert bei Ein- und Ausreise rund 1.000 Euro Geldstrafen ein

(ots) – Beamte der Bundespolizei stellten gestern 27. März) bei Kontrollen am Ein- und Ausreiseschalter drei Haftbefehle fest. Alle Betroffenen waren in der Lage, durch Zahlung der Geldstrafen, eine drohende Haft abzuwenden. Gesamteinnahme: 915,48 Euro.

Um 10 Uhr beabsichtigte ein 25-jähriger Grieche aus Thessaloniki kommend in die Bundesrepublik einzureisen. Hierbei wurde am Kontrollschalter festgestellt, dass er wegen einer Verurteilung (Trunkenheit im Straßenverkehr) vom Amtsgericht in Dortmund zu einer Geldstrafe von 150 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von zehn Tagen verurteilt wurde. Er zahlte und konnte einreisen.

Eine 32-jährige Rumänin wollte gegen 12.45 Uhr mit dem Flug nach Bukarest ausreisen. Eine Geldstrafe in Höhe von 140 Euro, plus 98,98 EUR Gerichtskosten, nach einer Verteilung beim Amtsgericht Bochum wegen Betrugs, hatte sie noch nicht bezahlt. Die 14 Tage Haft konnte sie durch Zahlung der Strafe abwenden. Danach konnte sie ausreisen.

Aus Nis, der drittgrößten Stadt Serbiens, reiste um 13.50 Uhr am Dortmunder Flughafen ein 25-jähriger Serbe in die Bundesrepublik ein. Zuvor wurde er am Kontrollschalter mit einem Haftbefehl des Amtsgerichts Dortmund konfrontiert. Das Gericht hatte den Serben wegen Fahren ohne Führerschein zu einer Geldstrafe in einer Gesamthöhe von 530,50 EUR oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 15 Tagen verurteilt. Er zückte die Geldbörse, bezahlte die Strafe und konnte somit die drohende  Haft abwenden.

Somit nahm die Bundespolizei am Dortmunder Flughafen, in weniger als vier Stunden, in drei verschiedenen Fällen fast 1.000 Euro an Geldstrafen ein.

Bundespolizei, Flughafen

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