Fit`n´well und Gemeinde profitieren gleichermaßen: Freibad Schöne Flöte jetzt mit eigenem Fitnesspark

Der neue Outdoor Gym im Freibad Schöne ist heute von Bürgermeisterin Ulrike Drossel, Jörg Freund (Fit`n´well) und Betriebsleiter Stefan Petersmann vorgestellt worden.

Die Freizeitanlage Schöne Flöte hat eine neue Attraktion: einen Outdoor Gym mit einem Sportgerätpark, den die Badegäste kostenlos nutzen dürfen. „Wir hätten die Fitnessgeräte natürlich gerne etwas früher bekommen als zum Ende der Badesaison“, erzählt Fit`n´well-Geschäftsführer Jörg Freund. „Sie waren auch schon im April bestellt, sind aber jetzt erst geliefert worden.“  

Die Geräte dienen dem Kraftsport und Muskelaufbau. Das Training von Rücken, Bauch, Armen und Beinen ist mit den neuen Geräten ebenso professionell möglich, wie mit den Geräten innerhalb des Studios von Fit`n´well. Der große Unterschied: Die sandfarbenen Gerätestationen draußen sind absolut wetterfest, können bei jedem Wetter und auch den ganzen Winter über stehen bleiben und genutzt werden. „Es gibt nur sehr wenige Hersteller, die so etwas bauen“, erklärt Jörg Freund. „Das erklärt auch die lange Lieferzeit. Die Geräte sind in der Pandemie sehr gefragt.“

Gerätepark für ernsthaftes Training

Unter den Augen von Betriebsleiter Stefan Petersmann (re.) und Fit`n´well- Geschäftsführer Jörg Freund testete auch Bürgermeisterin Ulrike Drossel schon einmal die neuen Trainingsgeräte auf der Außenfläche. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Auch Bürgermeisterin Ulrike Drossel und Betriebsleiter Stefan Petersmann konnten sich heute Vormittag schon von der Qualität der neuen Geräte überzeugen. „Das sind sehr schöne und vor allem sehr robuste Geräte“, so der erste Eindruck der Bürgermeisterin. „Ich freuen mich, dass unsere Badegäste künftig von dieser neuen Möglichkeit profitieren können. Ein Freibad mit angeschlossenem Sportgerätepark ist ja auch ein Alleinstellungsmarkmal.“

Die Inhaber von Fit`n´well sehen das ebenso: „Wir sind das einzige Fitnessstudio mit angeschlossenem Freibad“, schmunzelt Jörg Freund. „So etwas gibt es sonst nirgendwo.“

Genau um diese Win-win-Situation ging es der Gemeinde auch bei der Vereinbarung mit Fit`n´well. Immerhin stellte der Bäderbetrieb der Gemeinde die kleine Liegewiese am Kinderbecken für den Sportplatz zur Verfügung und sorgte auch für den gepflasterten Untergrund. Die passenden Geräte besorgten die Pächter von Fit`n´well, denen sie auch gehören.  

„Nach dieser schwierigen Zeit mit dem langen Lockdown wollten wir etwas gemeinsam machen, von dem dann auch beide Seiten profitieren“, erklärt Stefan Petersmann das Engagement. Der Bäderchef erinnert daran, dass zunächst auch daran gedacht war, einen solchen Sportgerätepark in dem sanierungsbedürftigen Aktionsbecken einzurichten. „Doch das war aus verschiedenen Gründen nicht möglich. Also haben wir uns zu dieser langfristigen Lösung entschlossen.“

„Nach dieser schwierigen Zeit mit dem langen Lockdown wollten wir etwas gemeinsam machen, von dem dann auch beide Seiten profitieren.“

– Stefan Petersmann (Betriebsleiter)

Auch die Pächter von Fit`n´well „sind sehr zufrieden mit dieser Lösung“, bestätigt Jörg Freund. Alle Badegäste ab 18 Jahren werden den Outdoor Gym kostenlos nutzen können. Der Zutritt durch das Personal von Fit`n´well kontrolliert. Kinder und Jugendliche können nicht an den Geräten trainieren und dürfen es aus versicherungsrechtlichen Gründen auch nicht. „Der Gerätepark soll auch kein Kinderspielplatz sein, sondern dem ernsthaften Training dienen“, betont Jörg Freund. Trainiert werden darf deshalb auch nicht in Badehose oder barfuß, sondern ausschließlich so, wie es auch im Inneren des Studios zulässig ist: mit Trainingshose, bekleidetem Oberkörper und Trainingsschuhen. „Außerdem erhalten alle, die an den Geräten trainieren wollen, vorher von uns eine Einweisung“, so Freund weiter. Mitglieder von Fit`n´well können die Geräte jederzeit nutzen – auch außerhalb der Badesaison.

In Wintergärten und große Klimageräte investiert

Neben den Outdoor-Geräten haben die Fit`n´well-Pächter in Zusammenarbeit mit der Gemeinde für die eigenen Mitglieder auch noch eine ganze Menge anderer Dinge getan, um das Training in Pandemiezeiten angenehmer zu gestalten oder überhaupt noch zu ermöglichen: So ist die Terrasse im oberen Stockwerk überdacht und nach allen Seiten verglast worden. Im Erdgeschoss ist der überdachte Außenbereich mit gläsernen Schiebetüren versehen worden, so dass riesige Wintergärten entstanden sind. „Wir haben nicht erst durch Corona festgestellt, dass die Menschen lieber an der frischen Luft als in verschlossenen Räumen trainieren“, meint Jörg Freund.  „Darum haben wir unsere Trainingsfläche auf diese Weise deutlich vergrößert und die Mitglieder können nun auch ganzjährig an der frischen Luft trainieren, ohne Wind und Wetter ausgesetzt zu sein.“ Aber auch für die inneren Räumlichkeiten wurde gesorgt: Wenn in der kalten Jahreszeit nicht mehr alle Fenster weit geöffnet werden können, sorgen riesige Klimageräte für einen Luftaustausch. Die Geräte steht schon einsatzbereit in allen Räumen. So hoffen die Pächter von Fit`n´well gut durch die kältere Jahreszeit und die no0ch immer nicht beendete Pandemie zu kommen.

Saisonschluss und Hundeschwimmen

Für das Freibad Schöne Flöte ist dagegen die Saison bald vorbei. Wer noch einmal ins temperierte Nass springen will, hat nur noch bis einschließlich nächstes Wochenende (15. September) Gelegenheit dazu. Dann schließt das Freibad Schöne Flöte. Lediglich die Vierbeiner dürfen noch einmal ins Bad – und darauf warten schon viele Besitzer und ihre Hunde: Das traditionelle Hundeschwimmen findet am 18. und 19. September in der Schönen Flöte statt. Erwartet werden dazu an beiden Tagen wieder etwa 750 Hunde mit insgesamt 1.500 menschlichen Begleitern.

Fit n well, Schöne Flöte


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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