Feuerwehr – eine echte Institution im täglichen Leben der Kommunen

Die Feuerwehren und Landrat Michael Makiolla waren Gäste beim Neujahrsempfang von Kreisbrandmeister Ulrich Peukmann. (Foto: Ingo Rous)
Die Feu­er­wehren und Landrat Michael Makiolla waren Gäste beim Neu­jahrs­emp­fang von Kreis­brand­mei­ster Ulrich Peuk­mann. (Foto: Ingo Rous)

Wenn Kreis­brand­mei­ster Ulrich Peuk­mann aus Vil­ligst zum Neu­jahrs­emp­fang lädt, dann sind nicht nur Ver­treter der Feu­er­wehren aus dem Kreis­ge­biet vor Ort. Wie Jürgen Luh­mann, Chef der Holzwickeder Feu­er­wehr, und sein Ver­treter Werner Kohl­mann. Nein, dann ist auch die Polizei dabei und Ver­treter anderer Insti­tu­tionen, die Arbeit lei­sten in der nicht­po­li­zei­li­chen Gefah­ren­ab­wehr. Wie das Rote Kreuz, das Tech­ni­sche Hilfs­werk oder die Mal­teser. Aber eben auch die Feu­er­wehren.

Makiolla: Stolz auf die Feuerwehren

Landrat Michael Makiolla. (Foto: Ingo Rous)
Landrat Michael Makiolla. (Foto: Ingo Rous)

Gast­redner auf Gut Opher­dicke waren Michael Makiolla, Landrat des Kreises Unna, und der Bezirks­brand­mei­ster Uwe Wie­den­beck, der die Grüße der Bezirks­re­gie­rung über­mit­telte. Michael Makiolla unter­strich seinen Stolz auf „unsere 2500 ehren­amt­li­chen und 180 haupt­amt­li­chen Ein­satz­kräfte, die auch im ver­gan­genen Jahr mit viel Enga­ge­ment und Lei­stungs­be­reit­schaft wieder einen wesent­li­chen Bei­trag zur Hil­fe­lei­stung bei allen erdenk­li­chen Not­fällen und bei der wei­teren nicht­po­li­zei­li­chen Gefah­ren­ab­wehr gelei­stet haben“. Die Men­schen im Kreis Unna hätten von der fun­dierten Aus­bil­dung und der qua­li­tativ hoch­wer­tigen Arbeits­weise pro­fi­tiert.

Wertschätzung verdient

Ulrich Peuckmann, Kreisbrandmeister. (Foto: Ingo Rous)
Ulrich Peuck­mann, Kreis­brand­mei­ster. (Foto: Ingo Rous)

Ulrich Peuk­mann hob das ehren­amt­liche Enga­ge­ment der Feu­er­wehren hervor. „Wer sich für die All­ge­mein­heit ins Zeug legt, der hat Aner­ken­nung sowie Wert­schät­zung ver­dient. Ohne Zweifel, gerade das frei­wil­lige Enga­ge­ment in der Feu­er­wehr ist für unsere kom­mu­nale Daseins­vor­sorge, für Kata­stro­phen­schutz und Kri­sen­be­wäl­ti­gung unver­zichtbar“. Peuk­mann, seit 1993 Kreis­brand­mei­ster, begrüßte das Vor­haben des Landes Nord­rhein-West­falen, die Attrak­ti­vität des Ehren­amtes weiter zu stärken.

Aufgaben uneingeschränkt erfüllen

Die Feu­er­wehr „ist tra­di­tio­nell weit mehr als ein reiner Dienst­lei­ster der öffent­li­chen Hand“, so Ulrich Peuk­mann. Sie sei eine echte Insti­tu­tion im täg­li­chen Leben der Kom­munen. So habe die Feu­er­wehr in Kamen jüngst Betten trans­por­tiert und gerei­nigt, um die Unter­brin­gung von Asyl­su­chenden zu gewähr­lei­sten. Das habe ihm zwi­schen­zeit­lich schon die Bezeich­nung „Kreis­bet­ten­mei­ster“ ein­ge­bracht, scherzte Ulrich Peuk­mann – und stellte dann wieder fest: „Heut­zu­tage retten wir als Feu­er­wehr viel mehr Men­schen­leben im Ret­tungs­dienst und bei Ver­kehrs­un­fällen als im Brand­schutz.“ Getreu des Wahl­spru­ches „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ „werden wir auch in 2015 die an uns gestellten Auf­gaben und Erwar­tungen unein­ge­schränkt erfüllen“.

Feuerwehr, Neujahresempfang

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