FDP befürchtet Änderung bei Schulsozialarbeit in Holzwickede

Jochen Hake FDP
Jochen Hake, FDP-Frak­ti­ons­vor­sit­zender. (Foto: FDP)

Neu­er­dings wird die Schul­so­zi­al­ar­beit an den Grund­schulen in Holzwickede nicht mehr aus den Mit­teln für Bil­dung und Teil­habe, son­dern vom Land NRW finan­ziert. Zudem steht eine per­so­nelle Neu­be­set­zung der Stelle in Holzwickede an, da die bis­he­rige Stel­len­in­ha­berin in den Mut­ter­schutz geht. Die Holzwickeder FDP fürchtet des­halb, dass eine wich­tige Auf­gabe der Schul­so­zi­al­ar­beit an den Grund­schulen in der Gemeinde zu kurz kommen könne und will sich des­halb im näch­sten Fach­aus­schuss von der Ver­wal­tung zur Neu­be­set­zung der Stelle berichten und das Thema aus­führ­lich beraten lassen. Einen ent­spre­chenden Antrag hat FDP-Chef Jochen Hake jetzt gestellt.

Viele Familien ohne Hilfe überfordert

Nach dem mut­ter­schutz­be­dingten Weg­gang der bis­he­rigen Stel­len­in­ha­berin sei die „die Neu­be­set­zung dieser Stelle unseres Wis­sens nach bereits erfolgt“, heißt es in dem FDP-Antrag. Ein maß­geb­li­cher Schwer­punkt der bis­he­rigen Tätig­keit der Stel­len­in­ha­berin habe in der Hil­fe­lei­stung für betrof­fene Schüler und deren Fami­lien bei der Hil­fe­stel­lung und Bean­tra­gung von Zuschüssen, etwa für Mit­tag­essen, Schul­be­darf, Klas­sen­fahrten, Nach­hilfe u.a. gelegen. „Teil­weise sind die Antrag­stel­lungen durchaus zahl­reich nötig – in Abhän­gig­keit von Wohn­geld­be­wil­li­gungen, SGB II-Lei­stungen, Kin­der­geld­zu­schlägen oder Asyl­be­wer­ber­lei­stungen“, heißt es in dem Antrag weiter. „Viele Fami­lien sind über­for­dert, wenn sie diese Antrag­stel­lungen allein bewerk­stel­ligen müssen.“

Sollten diese unter­stüt­zenden Tätig­keiten durch die Schul­so­zi­al­ar­bei­terin nicht wie gewohnt fort­ge­setzt werden können, bestehe die Gefahr, dass viele Anträge nicht gestellt werden und Fami­lien und ihre Kinder (Schüler) aus den Bezügen diverser Lei­stungen weg­fallen, obwohl eigent­lich ein Anspruch besteht.

Um das zu ver­meiden, muss nach Ansicht der FDP Wert auf eine ent­spre­chende Stel­len­aus­schrei­bung gelegt werden, um die guten Ansätze, die seit rund drei Jahren von der bis­he­rigen Stel­len­in­ha­berin begonnen und erfolg­reich umge­setzt wurden, fort­zu­führen.

FDP, Schulausschuss


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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