Die Partei möchte die Skateranlage am Treffpunkt Villa (Bild) mit einem zweiten Basketballkorb und einer Halfpipe nachrüsten. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Fachausschuss beschließt: Fraktionen prüfen Aufwertung der Skateranlage in Klausurberatungen

Die Partei möchte die Skateranlage am Treffpunkt Villa (Bild) mit einem zweiten Basketballkorb und einer Halfpipe nachrüsten. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die Partei möchte die Skateranlage am Treffpunkt Villa (Bild) mit einem zweiten Basketballkorb und einer Halfpipe oder Quarter-Ramp nachrüsten. Die Fraktionen beraten darüber in ihren nun anstehenden Haushaltsberatungen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Der Ausschuss für Jugend, Familie, Senioren und Soziales (AfJFSS) befasste sich in seiner Sitzung am Dienstagabend (25.10.) auch mit einem Antrag der PARTEI, die nach Gesprächen mit den Jugendlichen vor Ort den Skaterpark am Treffpunkt Villa aufwerten möchten.

Wünschenswerte wäre, so der Antrag, ein zweiter Basketballkorb für das kleine, angrenzende Multifunktionsspielfeld sowie eine Halfpipe für die Skater.

Für Halfpipe müssten andere Geräte abgebaut werden

Die Verwaltung sprach sich in ihrer Beschlussvorlage jedoch gegen eine Änderung der Skateranlage aus. Begründung: Ein zweiter Basketballkorb wäre zwar möglich aufgrund der Abmessungen der Multifunktionsfläche. Jedoch müsste dafür die Bobbycar-Rampe aus Sicherheitsgründen entfernt und ein zusätzlicher Ballfangzaun errichtet werden.

Eine Quarter-Ramp (Bild) nimmt weniger Platz ein, ist mobil und auch preiswerter als eine Halfpipe. (Foto: gemeinde Holzwickede)

Würde dagegen eine Halfpipe für die Skateranlage angeschafft werden, müsste – abgesehen von den Kosten von insgesamt rd. 35.000 Euro – aus Sicherheitsgründen alle anderen Geräte auf der Anlage entfernet werden. Als Alternative käme eine Quarter-Ramp in Frage, die kleiner, mobiler und preiswerter (rd. 22.500 Euro) wäre.

Dass wohl auch eine Quarter-Ramp für die PARTEI akzeptabel wäre, deutete bereits ihr Vertreter Jan Brückhändler im Ausschuss an. Beschlossen wurde allerdings zunächst nur ein Prüfauftrag. Ob ein zweiter Basketballkorb und eine Quarter-Ramp aufgestellt werden sollen, wollen die Fraktionen in ihren nun anstehenden Haushaltsklausuren eingehender beraten.

3.000 Euro für Projekte in Entwicklungsländern

Einstimmig beschlossen wurde dagegen, drei Projekte in der „Dritten Welt“ mit jeweils 1.000 Euro zu unterstützen. Die Vertreter der drei bedachten Institutionen stellten ihre Projekte kurz vor, die unterstützt werden sollen.

Es ist dies ein Projekt des Kolpingswerkes International Köln zur Förderung der ländlichen Entwicklung in Afrika. Die Eheleute Elisabeth und Klaus Dahl unterstützen das Kolpingswerk schon seit vielen Jahren mit Erlösen aus Schrottsammlungen oder Holzarbeiten. Wie Klaus Dahl im Ausschuss erläuterte, konnten allein mit dem Geld aus Holzwickede über 1.000 Ziegen für das „Hilfe zur Selbsthilfe“-Projekt angeschafft werden.

Das zweite Projekt ist ebenfalls ein Selbsthilfeprojekt des Kolpingswerkes Diözesanverband Paderborn, das von der Kolpingsfamilie Holzwickede unterstütz wird. Das Projekt „Schreinerei als Ausbildungsbetrieb“ in Honduras fördert den Zugang junger Menschen zum Arbeitsmarkt, der in diesem mittelamerikanischen Land sehr erschwert ist.

Schließlich sprach sich der Ausschuss auch dafür aus, den Pater Beda Helferkreis und seine Hilfsprojekte für Kleinbauernfamilien in Brasilien zu unterstützen.

Auch Seniorenarbeit wird unterstützt

Ebenfalls einstimmig empfahl der Ausschuss die Seniorenarbeit in Holzwickede gemäß den Richtlinien mit insgesamt 1.980 Euro zu unterstützen. Nutznießer sind hier verschiedene Organisationen vom Abendkreis der Frauenhilfe Holzwickede, der Frauenhilfe in Holzwickede und Opherdicke, der Gruppe „Mit Rat und Tat“ über die Jungsenioren der evangelischen Gemeinde und die katholische Frauengemeinschaft bis hin zu den beiden VDK Ortsvereinen.

Skateranlage


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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