Als Alternative zu Plastiktüten für den Bioabfall bietet die GWA den Bürgern im Kreis Unna schon seit Jahren Papiertüten, die sogenannten Müllitüten, an: Abfallberaterin Dorothee Weber präsentiert die alternativen Serviceartikel, die nun auch verlost werden. (Foto: GWA Kreis Unna)

Europäische Woche der Abfallvermeidung: GWA verlost Serviceartikel für Biotonne

Als Alternative zu Plastiktüten für den Bioabfall bietet die GWA den Bürgern im Kreis Unna schon seit Jahren Papiertüten, die sogenannten Müllitüten, an: Abfallberaterin Dorothee Weber präsentiert die alternativen Serviceartikel, die nun auch verlost werden. (Foto: GWA Kreis Unna)
Als Alternative zu Plastiktüten für den Bioabfall bietet die GWA den Bürgern im Kreis Unna schon seit Jahren Papiertüten, die sogenannten Müllitüten, an: Abfallberaterin Dorothee Weber präsentiert die alternativen Serviceartikel, die nun auch verlost werden. (Foto: GWA Kreis Unna)

In der Europäischen Woche der Abfallvermeidung verlost die GWA-Abfallberatung insgesamt 20 Serviceartikelsets für die Biotonne. Sie bestehen aus einem Mülli (10l, Vorsortiergefäß für Küchenabfälle), 1 Bündel Müllitüten (50 Papiertüten für den Mülli) und 5 Biotonnensäcken (80l/120l Inlettsäcke aus Papier). Die Serviceartikel sollen das Sortieren der Bioabfälle erleichtern und die Verwendung von Plastiktüten vermeiden.

Das Motto der diesjährigen Woche der Abfallvermeidung lautet:„Invisible Waste“ – Abfall, den man nicht sieht oder nicht direkt als Abfall erkennt. Dazu gehören leider auch die vermeintlich kompostierbaren Biokunststofftüten. Ein Produkt, das durch die Nutzung zum Störstoff wird und das so nicht als Abfall erkennbar ist. Der Verbraucher selbst hat die Tüten in der guten Absicht für die richtige und hygienische Sortierung der Bioabfälle gekauft – der Inhalt der allermeisten verwendeten Biokunstofftüten ist gut sortierter Bioabfall.

Plastikabfälle oft als Fehlwurf in Biotonnen

Leider sind Plastikabfälle, vor allem Plastiktüten, immer wieder als „Fehlwurf“ in den Biotonnen zu finden. Sie verunreinigen den Bioabfall und stören den Kompostierprozess erheblich. Dazu zählen auch die von Herstellern und Handel als „kompostierfähig“ beworbenen Kunststofftüten aus sogenannten „biologisch abbaubaren Werkstoffen“ (BAW; z.B. Maisstärke). Diese sind im Kreis Unna, wie in vielen anderen Regionen, von der Verwendung in der Biotonne seit Jahren ausgeschlossen, da sie sich im Kompostwerk nicht im erforderlichen Zeitraum zersetzen und darüber hinaus zu Verwechslungen mit anderen herkömmlichen Plastiktüten führen. Die vermeintlich kompostierbaren Tüten müssen mit genauso viel Aufwand wie die „normale “ Plastiktüte aus dem Bioabfall aussortiert und als Restmüll entsorgt werden.

GWA verlost 20 Serviceartikelsets

Um Plastiktüten in der Biotonne zu vermeiden, bietet die GWA-Abfallberatung seit Jahren sogenannte Müllitüten aus Papier für die Bioabfälle aus der Küche an. Sinn und Zweck der Papiertüten ist es, die Gefäße sauber zu halten. Gleichzeitig wird Feuchtigkeit aufgesogen und einer Geruchsbelästigung vorgebeugt. Küchenabfälle können auch in Zeitungspapier eingewickelt werden. Die Tüten und auch das Zeitungspapier sind kompostierbar und fallen im Kompostwerk nicht als Störstoff auf.

In der Europäischen Woche der Abfallvermeidung verlost die GWA-Abfallberatung insgesamt 20 Serviceartikelsets, die das Sortieren der Bioabfälle erleichtern sollen. Sie bestehen aus einem Mülli (10l, Vorsortiergefäß für Küchenabfälle), 1 Bündel Müllitüten (50 Papiertüten für den Mülli) und 5 Biotonnensäcke (80l/120l Inlettsäcke aus Papier). Interessierte Bürger aus dem Kreis Unna, die ein solches Set gewinnen möchten, können sich bis zum 30.11.2020 per E-Mail oder Postkarte an die GWA-Abfallberatung wenden.

Biotonne, GWA

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