Die Ausrichter des 1. VVH freuen sich über das große Interesse, auf das ihr Ranglistenturnier im Beachvolleyball (D-Damen) am Samstag in der Schönen Flöte stieß: ein gelunger Wiedereinstieg in den Wettkampfsport. (Foto: privat)

Erstes Beachvolleyball-Turnier nach Corona-Pause zieht sogar Aktive aus Kiel an

Die Ausrichter des 1. VVH freuen sich über das große Interesse, auf das ihr Ranglistenturnier im Beachvolleyball (D-Damen) am Samstag in der Schönen Flöte stieß: ein gelunger Wiedereinstieg in den Wettkampfsport. (Foto: privat)
Die Ausrichter des 1. VVH freuen sich über das große Interesse, auf das ihr Ranglistenturnier im Beachvolleyball (D-Damen) am Samstag in der Schönen Flöte stieß: ein gelunger Wiedereinstieg in den Wettkampfsport. (Foto: privat)

Am vergangenen Samstag (20.6.) fand in Holzwickede ein Ranglistenturnier (D-Damen) im Beachvolleyball statt. Es war der wohl erste Wettbewerb nach Ausbruch der Covid 19-Pandemie. Entsprechend groß war die Resonanz. Begrenzt auf zwölf Zweierteams und maximal 30 Zuschauer, alles nach Absprache mit dem Ordnungsamt, flogen die Bälle wieder über das Netz, wurde geblockt oder Bälle im Hechtbagger geholt. Der Wettergott, schon immer ein Freund des Holzwickeder Beachvolleyballs, hatte sein Einverständnis gegeben.

„Ein Turnier der Kategorie D gehört nicht unbedingt zum Profisport, so war es auch Ende Januar geplant. Doch die Meldungen hätten mich als Ausrichter schon stutzig machen müssen“, meint Udo Wiesemann, Beachwart des 1. VVH. Die Teilnehmer kamen aus Aachen, Bonn, Düsseldorf und, man glaubt es kaum, ein Team reiste sogar aus Kiel an.

„Das Gros der Aktiven und Zuschauer war auch schon vor mir an der Anlage, und zuerst dachte ich, die Teilnehmer bringen ihre Töchter mit“, wunderte sich Wiesemann. „Nein, die Teilnehmerinnen brachten ihre Eltern mit, denn die mussten fahren.“

Hygienekonzept ging auf

Unter den Aktiven auch eine Spielerinnen aus dem Nationalkader sowie sechs aus dem WVV-Kader:  "Alle wollten endlich wieder spielen."
Unter den Aktiven auch eine Spielerinnen aus dem Nationalkader sowie sechs aus dem WVV-Kader: „Alle wollten endlich wieder spielen.“ (Foto: privat)

Die Qualität des Teilnehmerinnenfeldes konnte sich sehen lassen, freut sich der Beachwart: Eine Spielerin im Nationalkader, sechs im WVV-Kader (Westdeutscher Volleyband), 16- bis 17- jährige Mädchen mit Perspektive und mit sehr gutem Beachvolleyball. „Wegen Corona konnten fast keine Turniere durchgeführt werden, und alle wollten endlich spielen. Es waren auch ältere Teams dabei, die aber sehr gut mithalten konnten“, berichtet Wiesemann. Insgesamt ein Turnier auf sehr gutem Niveau.

Gewonnen haben Britt Heissler und Jule Mantsch vom DJK Tusa Düsseldorf vor Hannah Mohr und Lisa Kienietz vom Nachbarclub VV Schwerte. Josefine Schäkel und Kira Werner wurden Dritte, beide vom Kieler TV, mit vier Stunden Anfahrt und vier Stunden Rückfahrt eine tolle Leistung.

Statt Preisgeld/Sachpreisen Spende an Tafel Unna

Die Hygiene- und Sicherheitsbestimmungen spielten natürlich auch immer eine Rolle, meint Udo Wiesemann. „Ich habe das nicht nur als Ausrichter dieses Turnieres betrachtet, auch als Vorsitzender des Ortsverbandes für Sport in Holzwickede. Das Konzept wurde immer beachtet, sowohl Teilnehmerinnen als auch die Zuschauer machen das schon fast automatisch. Ich bin mir sicher, ein guter Wiedereinstieg in den Wettkampfsport. Wir wollen alle wieder zurück ins Normalleben, aber mit Verantwortung und vor allem mit Vernunft.“

Am nächsten Samstag (27.6.) gibt es noch ein Mixed-Turnier auf der Beachanlage Schöne Flöte. Auch da wird wieder alles funktiuonieren, ist Wiesemann zuversichtlich.

Übrigens: Anstatt Preisgelder/Sachpreise gibt es bei den Turnieren eine Spende an die Tafel Unna, womit alle Beteiligten sehr einverstanden waren.

1. VVH, Beachvolleyball

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