Erste Ratssitzung für neuen Beigeordneten: Verwaltung legt ISEK-Bericht vor

Neuer 1. Beigeordneter der Gemeinde Holzwickede: Bernd Kasischke. Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Neuer 1. Bei­geord­neter der Gemeinde Holzwickede: Bernd Kasischke. Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

In seiner ersten Rats­sit­zung nach seiner Wahl zum neuen 1. Bei­geord­neten der Gemeinde Holzwickede wurde Bernd Kasischke heute ein­stimmig zum all­ge­meinen Ver­treter sowie Ver­hin­de­rungs­ver­treter der Bür­ger­mei­sterin gewählt. Zuvor hatten die Spre­cher aller Frak­tionen noch einmal den neuen Bei­geord­neten begrüßt, ihm ein kleines Begrü­ßungs­ge­schenk über­reicht und sich sehr zufrieden mit seinem Ein­stand im Rat­haus gezeigt.

Im wei­teren Ver­lauf der Rats­sit­zung wurde die vom Bür­ger­block bean­tragte Trans­pa­renz-Sat­zung auf Vor­schlag der Ver­wal­tung abge­lehnt. BBL-Spre­cher Michael Laux hatte den Antrag damit begründet, das Ver­wal­tungs­han­deln noch trans­pa­renter machen und so mehr Ver­trauen in die Arbeit der Ver­wal­tung schaffen zu wollen. Die übrigen Frak­tionen hielten das für über­flüssig, da die ein­ge­for­derte „Trans­pa­renz schon gelebt“ werde. Im Übrigen könne man Trans­pa­renz nicht per Sat­zung ver­ordnen, so FDP-Chef Jochen Hake. „Trans­pa­renz muss man leben.“

Ein­stimmig sprach sich der Rat dafür aus, einer Ände­rung des Gesell­schaf­ter­ver­trages mit der Wirt­schafts­för­de­rungs­ge­sell­schaft (WFG) für den Kreis Unna zuzu­stimmen. An der WFG ist die Gemeinde Holzwickede mit 3,8 Pro­zent (115.000 Euro) betei­ligt. Bei der nun beschlos­senen Ände­rungen geht es im Wesent­li­chen darum, dass mög­liche Ver­luste der WFG künftig bis maximal zur Hälfte des Stamm­ka­pi­tals von den Kom­munen aus­ge­gli­chen werden müssen anstatt nur bis 30 Pro­zent wie bisher. WFG-Geschäfts­führer Michael Dan­ne­bohm begrün­dete die Not­wen­dig­keit dieser Ände­rung damit, dass die WFG inzwi­schen deut­lich mehr Gewer­be­flä­chen auf eigenes Risiko ent­wickle als noch in den Anfangs­jahren.

Bau der Multisportanlage im August geplant

Dieser Ent­wurf der Stutt­garter Archi­tekten Bez und Kock ging als Sieger aus dem Archi­tek­ten­wett­be­werb hervor: Soll soll das neue Rat- und Bür­ger­haus aus­sehen. (P. Gräber – Emscherblog.de)

Schließ­lich legte die Ver­wal­tung auch einen Bericht zum Stand der Umset­zung des Inte­grierten Stadt­ent­wick­lungs­kon­zepts (ISEK) vor. Danach wurde der erste För­der­an­trag zur Gewäh­rung von Städ­te­bau­för­der­mittel im November vorigen Jahres ein­ge­reicht. Bean­tragt wurden Mittel für eine Mar­ke­ting­kam­pagne „Emscher­quell­ge­meinde“, eine Mul­tisport­an­lage, ein Mehr­ge­nera­tio­nen­spiel­platz. Bar­rie­re­frei­heit im öffent­li­chen Stra­ßen­raum, die Auf­wer­tung des süd­li­chen Aus­gangs am Bahnhof sowie den Archi­tek­tur­wett­be­werb für das neue Rat- und Bür­ger­haus.

Im April wurden ins­ge­samt 438.000 Euro bewil­ligt.

Abge­schlossen ist bis­lang nur der Archi­tek­tur­wett­be­werb, der Auf­trag an den Archi­tekten steht unmit­telbar bevor. Die Kam­pagne „Emscher­quelle“ ist in Arbeit und soll bis Dezember abge­schlossen werden. Mit der Errich­tung der Mul­tisport­an­lage im Emscher­park soll im näch­sten Monat begonnen werden.

Die Chancen, dass die genannten Maß­nahmen wei­terhin geför­dert werden, schätzt die Ver­wal­tung positiv ein.

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