Erstaufnahme Unna-Massen: Kreis reagiert auf Ansturm mit Zwischenlösung

(PK) Seit Juli kümmern sich Mitarbeiter der Ausländerbehörde beim Kreis um die Registrierung der in der Erstaufnahmeeinrichtung in Unna-Massen ankommenden Asylbewerber. Der Ansturm ist groß und darauf hat der Kreis auf Bitten der Bezirksregierung Arnsberg jetzt reagiert.

Die Erstaufnahmeeinrichtung wird seit Anfang Juli vom Kreis im Auftrag und auf Kosten des Landes betrieben. Platz für mehr Mitarbeiter insbesondere für die Registrierungen muss und will das Land schaffen, doch dies wird wohl noch etwas dauern. Aus diesem Grund hat sich der Kreis eine „Zwischenlösung“ überlegt und dafür jetzt „grünes Licht“ von der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg erhalten.

Die Idee: Ausweitung der Bürostunden, sprich Öffnungszeiten bis in die Abendstunden hinein. Möglich wird dies durch acht zusätzliche Mitarbeiter (vor allem Landesbedienstete) und einen ausgeklügelten Dienstplan für ein bewusstes Stühlerücken: Haben die einen Dienstschluss, nehmen andere die Plätze ein, arbeiten weiter und erhöhen so die „Schlagzahl“ bei den Registrierungen.

Sollte das Land die räumlichen Voraussetzungen schaffen, könnten nach aktuellen Überlegungen auch 30 Mitarbeiter in der Erstaufnahmeeinrichtung eingesetzt werden. Derzeit sind mit den acht neuen Kräften 21 Mitarbeiter vor Ort.


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kontakt

Mobil: +49 (170)  9 03 26 14

E-mail: info@emscherblog.de

Folgen Sie uns

Archiv