Energiesparen: „Winterkirche“ im Stephanushaus neuer Gottesdienstort

Aus der Not wurde eine Tugend: Die neugestaltete „Winterkirche“ im Stephanushaus bietet ein besonderes Gefühl der Gemeinschaft. (Foto: privat)

Die Temperaturen sinken inzwischen auf winterliche Grade. Wegen der Energieknappheit durch den Krieg in der Ukraine haben die katholischen Kirchengemeinden beschlossen, die Stephanuskirche im Winter nicht zu beheizen. Inzwischen ist alternativ ein Raum im Stephanushaus neben der Kirche als Gottesdienstort gestaltet worden.

Dort finden zurzeit die Taizegebete und die Vorabendgottesdienste statt. Was vielleicht auf den ersten Blick als Einschränkung erscheint, hat tatsächlich in der Praxis einen sehr positiven Effekt.  Durch die räumliche Beschränkung erinnert die Gottesdienstfeier stärker an die Zusammenkünfte in der Urkirche.

Damals traf man sich in Hausgemeinschaften zum Gottesdienst. Heute ist bei vielen Gottesdiensten die Zahl der Mitfeiernden sehr klein.  Oft verteilen diese sich zudem weit im großen Kirchenraum, sodass ein Gefühl von Gemeinschaft kaum noch aufkommen kann.

Nun ist aus der Not in St. Stephanus eine Tugend geworden. In dem kleineren Raum ist in intensivem gemeinsamem Singen und Beten wohltuende Begegnung möglich. Beim Vorabendgottesdienst bemüht sich das Liturgieteam außerdem um eine zeitgemäße Sprache, damit die Botschaft der Bibel ohne sakrale und liturgische Entschlüsselung zugänglich werden kann.

Katholische Gemeinde, Winterkirche

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