Ehrenamtliche werden von Schankgebühren befreit

Die Feuerwehr und andere ehrenbamtliche Vereine und Instituitionen sollen von der Schankgebphr bei ihren Veranstaltung befreit werden: Osterfeuer des Löschzuges Opherdicke vor Haus Opherdicke. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Die Feuer­wehr und andere ehre­namtliche Vere­ine und Insti­tu­tio­nen sollen von der Schankge­bühr bei ihren Ver­anstal­tung befre­it wer­den: Oster­feuer des Löschzuges Opherdicke vor Haus Opherdicke. (Foto: P. Gräber — Emscherblog.de)

Die Gemeinde Holzwickede wird alle ehre­namtlichen Vere­ine und auch die Frei­willige Feuer­wehr bei deren ehre­namtliche organ­isierten Ver­anstal­tun­gen und Fes­ten von den Schankge­bühren befreien. So der erk­lärte Wille der Poli­tik im haupt- und Finan­zauss­chuss am Don­ner­stagabend, wo ein entsprechen­der Beschluss ein­stim­mig (bei ein­er Enthal­tung) gefasst wurde.

Begrün­det wird der Beschluss damit, dass die Frak­tio­nen der Frei­willi­gen Feuer­wehr und anderen ehre­namtlich Täti­gen ihre Wertschätzung des Ehre­namtes aus­drück­en wollen. Allerd­ings: Finanzielle geht es eher um „Peanuts“: Ger­ade ein­mal knapp 3.000 Euro nimmt die Gemeinde aufs Jahr gese­hen von allen Ehre­namtlichen aus dieser Gebühr (pro Ver­anstal­tung 25 Euro) ein.

Finanziell nur “Peanuts”

Dessen ungeachtet wurde lange im Haup­tauss­chuss über den Beschluss disku­tiert. Angestoßen hat­te die Diskus­sion die SPD mit ihrem Antrag, zunächst nur die Feuer­wehr von der Gebühren zu befreien. Dage­gen hat­te sich die Ver­wal­tung aus­ge­sprochen, unter anderen mit dem Argu­ment, der Ungle­ich­be­hand­lung gegenüber den anderen ehre­namtlichen Insti­tu­tio­nen. Darauf erweit­erte die SPD in der Sitzung ihren Antrag auf Gebühren­be­freiung für die Ver­anstal­tun­gen aller ehre­namtlichen Vere­ine. Strit­tig blieb bis zum Schluss allerd­ings, ob für eine solche Regelung eine Son­der­satzung erlassen wer­den muss, wie es Käm­mer­er Rudi Grümme erk­lärte, oder ob die Gemeinde nicht ganz ein­fach aus Grün­den der Bil­ligkeit auf die Erhe­bung dieser Gebühr verzicht­en kann.

Genau das soll jet­zt noch ein­mal geprüft wer­den. Falls es erforder­lich sein sollte, muss die Ver­wal­tung eben eine eigene Son­der­satzung erstellen, so der Beschluss.

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Dipl.-Journalist

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