Die Grünen wollen ehemalige Rollschuhfläche auf Festplatz entsiegeln

Der Planungs- und Bauausschuss bei einem Ortstermin im Februar 2017: Die Erschließung der Kita im Emscherpark soll in Bolickrichtung über die Hamburger Allee erfolgen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Der Planungs- und Bauausschuss bei einem Ortstermin im Februar 2017: Die Erschließung der Kita im Emscherpark soll in Bolickrichtung über die Hamburger Allee erfolgen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Der Planungs- und Bauausschuss bei einem Ortstermin im Februar 2017 auf dem Festplatz: Den Bereich rechts des rot-weißen Flatterbandes wollen die Grünen nun entsiegeln udn begrünen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Für die Grünen ist das Thema mit dem Standortbeschluss für die neue Kindertagesstätte im Emscherpark noch nicht erledigt: Wie die SPD haben auch die Grünen als ein Ergebnis ihrer Haushaltsklausuren vorgeschlagen, die ehemalige Rollschuhfläche auf dem Festplatz (= abgelehnter Kita-Standort) zu entsiegeln. Damit soll ein Ausgleich für den Bau der Kita auf der Grünfläche im Park, dem früheren Standort von Haus Dudenroth, geschaffen werden.

In einem Abstimmungsgespräch wurde mehrheitlich beschlossen, diese Maßnahme in das ISEK-Programm aufzunehmen, um Fördermittel zu beantragen, erinnert der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Friedhelm Klemp: Wir sind der Meinung, dass die Maßnahme gleichzeitig mit dem Bau der Kita realisiert werden sollte. Hier könnten Kosten gespart, eine bessere Außenwahrnehmung  erzielt und eine Optimierung im Bereich der Entwässerung vorgenommen werden.“

Antrag gestellt: Ausgleich für Kita-Bau im Park

Da die Fördermittel bis März dieses Jahres beantragt werden müssen, bitten die Grünen die Mitglieder des Planungs- und Bauausschusses, die Verwaltung zu beauftragen, die genauen Kosten der Maßnahme zu ermitteln und den Förderantrag einzureichen. Einen entsprechenden Antrag haben die Grünen bei Bürgermeisterin Ulrike Drossel und dem Ausschussvorsitzenden Wilfried Brinkmann gestellt.

„Unser Wunsch ist es auch, den nördlichen Bereich der Ausgleichsfläche mit einer Hecke zu begrenzen“, erklärt Friedhelm Klemp. „Hierdurch würde dann eine Begrenzung durch Bäume, Sträucher und Hecken erfolgen und die ökologische Aufwertung deutlich erkennbar.“   

Dachbegrünung für Kita wünschenswert

Nach Ansicht der Grünen  wird die Abrechnung der Maßnahme sicher erst im Jahr 2020 erfolgen, so dass die Haushaltsmittel zeitlich entsprechend eingesetzt werden können.

 Was den Neubau der Kita geht, wünschen sich die Grünen eine Dachbegrünung auf der Kindertagesstätte. „Das wäre nicht allein zur Flächenkompensation, sondern auch zur ökologischen Optimierung der Entwässerung sinnvoll“, so Friedhelm Klemp. Auch zu diesem Punkt sollte der Fachausschuss eine Entscheidung treffen und die Verwaltung beauftragten, diesen Beschluss dem Bauträger UKBS vorzutragen.

Kita, PluBa


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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