Deutsch-Französische Gesellschaften zeichnen Bundespräsidenten aus

Das Foto zeigt Bundespräsident Frank-Walter-Walter Steinmeier (6.v.l.) und seine Ehefrau Elke Büdenbender (5. v.l.) anlässlich der Preisverleihung mit den Vertretern der VDFG, unter ihnen die beiden Holzwickeder Jochen und Lennart Hake (5.v.r und 3.v.l.) (Foto: Bergmann/Bundespräsidialamt)

Das Foto zeigt Bun­des­prä­si­dent Frank-Walter-Walter Stein­meier (6.v.l.) und seine Ehe­frau Elke Büden­bender (5. v.l.) anläss­lich der Preis­ver­lei­hung mit den Ver­tre­tern der VDFG, unter ihnen die beiden Holzwickeder Jochen und Lennart Hake (5.v.r und 3.v.l.) (Foto: Bergmann/​Bundespräsidialamt)

Die Ver­ei­ni­gung der Deutsch-Französischen Gesell­schaften für Europa e.V. (VDFG) hat am Don­nerstag (18.1.) an Bundespräsident Frank-Walter Stein­meier in Würdigung seiner Ver­dienste um die umsich­tige wie ziel­stre­bige Umset­zung der Ver­ant­wor­tung und der Vor­rei­ter­rolle Deutsch­lands und Frank­reichs für den Aufbau eines demo­kra­ti­schen und soli­da­ri­schen Europas den Elsie-Kühn-Leitz-Preis ver­liehen. Die Preisübergabe fand im Schloss Bel­levue am Amts­sitz des Bundespräsidenten in Berlin statt.

An der Preis­über­gabe nahmen aus Holzwickede Jochen Hake als Vize­prä­si­dent der VDFG und Felix Lennart Hake als Jugend­ver­treter der VDFG und Vor­sit­zender des Deutsch-Fran­zö­si­schen Jugend­aus­schusses teil. Bun­des­prä­si­dent Stein­meier dankte im Bei­sein seiner Ehe­frau Elke Büden­bender in einer per­sön­lich gehal­tenen Ansprache für diese Ehrung. Gleich­zeitig wies er auf die hoch­zu­schät­zende Tätig­keit der Ehren­amt­li­chen in den deutsch-fran­zö­si­schen Bezie­hungen hin, auf die die Politik ange­wiesen sei. Er lobte daneben auch aus­drück­lich die Europa-Initia­tive von Emma­nuel Macron, auf die man kon­struktiv ein­gehen müsse.

Elsie-Kühn-Leitz-Preis für Frank-Walter Steinmeier

Der Elsie-Kühn-Leitz-Preis ist ein mit 10 000 Euro dotierter Preis des Bun­des­ver­bandes der Deutsch-Fran­zö­si­schen Gesell­schaften. Er wird seit 1986 in der Regel alle zwei Jahre für her­aus­ra­gende Ver­dienste für die Völkerverständigung zwi­schen den Ländern Deutsch­land und Frank­reich und der europäischen Eini­gung ver­liehen.

Zu den bis­he­rigen Preisträgern zählen u.a. Alt-Bun­des­kanzler Helmut Kohl, Valéry Giscard-d’Estaing und Jean-Claude Junker. Elsie Kühn-Leitz war die Gründungspräsidentin der VDFG und ent­stammt der in Wetzlar ansässigen Unter­neh­mer­fa­milie Leitz. Mit der Ver­lei­hung soll ein aktiver Bei­trag zur Ver­tie­fung der deutsch- französischen Verständigung gelei­stet werden.

Dr. Oliver Nass betonte als Kura­to­ri­ums­vor­sit­zender in seiner Lau­datio, dass der Ein­satz Stein­meiers für die Eini­gung Europas an der Seite unseres französischen Part­ners, im Bewusst­sein des rei­chen kul­tu­rellen Erbes und der Viel­falt unseres Kon­ti­nents und unserer Ver­ant­wor­tung als erfolg­reich­stes Frie­dens- und Inte­gra­ti­ons­pro­jekt welt­weit Vor­bild und Moti­va­tion zugleich sei.

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.