Deutsch-Britischer Club besucht Sammlung von Eduard von Heydt in Wuppertal

Der Deutsch-Britische Club besuicht die Ausstellung Weltkunst in Wuppertal.
Der Deutsch-Bri­ti­sche Club besucht die Welt­kunst-Samm­lung von Eduard von der Heydt in Wup­pertal. (Foto: Agentur)

Der Deutsch-Bri­ti­sche Club lädt zu einer Tages­fahrt nach Wup­pertal ein, wo die Teil­nehmer am Samstag, 6. Februar die Welt­kunst-Samm­lung von Eduard von der Heydt besu­chen.

Der deutsch-schwei­ze­ri­sche Ban­kier Eduard Frei­herr von der Heydt (1882−1964) zählt zu den bedeu­tend­sten Samm­ler­per­sön­lich­keiten des 20. Jahr­hun­derts. Mit einem feinen Gespür für Qua­lität trug er eine Kunst­samm­lung von Welt­rang zusammen. Neben her­aus­ra­genden Mei­ster­werken der euro­päi­schen Kunst von den alten Nie­der­län­dern, über die Impres­sio­ni­sten und Expres­sio­ni­sten bis hin zu Picasso fas­zi­nierten ihn die Zeug­nisse außer­eu­ro­päi­scher Kunst und Kultur aus Asien, Afrika, Ame­rika und Ozea­nien.

Ent­schei­dend für Eduard von der Heydt war die ästhe­ti­sche Wir­kungs­kraft der Kunst­ge­gen­stände. Geleitet vom Gedanken einer Welt­kunst, einer uni­ver­salen Betrach­tungs­weise der Kunst, prä­sen­tierte er Bilder von van Gogh, Munch, Picasso und Gau­guin zusammen mit Buddha Köpfen aus China und Kam­bo­dscha, mit­tel­al­ter­liche und expres­sio­ni­sti­sche Skulp­turen neben Kult­fi­guren aus Papua-Neu­guinea und dem Kongo.

Die Aus­stel­lung folgt den Lebens­sta­tionen Eduard von der Heydts, führt die bedeu­tend­sten Werke seiner Samm­lungen wieder zusammen und lässt das welt­of­fene Flair seines Samm­ler­le­bens wie­der­erwa­chen. Sie beleuchtet aber auch die Schat­ten­seiten der Bio­gra­phie von Eduard von der Heydt: 1937 Schweizer Staats­bürger geworden, war er in Finanz­ge­schäfte für den deut­schen mili­tä­ri­schen Nach­rich­ten­dienst wäh­rend des Zweiten Welt­kriegs ver­wickelt.
1948 wurde er des­halb vor ein Schwei­ze­ri­sches Mili­tär­ge­richt gestellt, in dem Pro­zess jedoch frei­ge­spro­chen.

Kritiker schwärmen in höchsten Tönen

Kri­tiker schwärmen in den höch­sten Tönen vom Von der Heydt-Museum in Wup­pertal. Auch in diesem Jahr hat das Haus in den Augen der Fach­leute die beste Aus­stel­lung des Landes gezeigt.

In dem Museum erwartet die Besu­cher zur Aus­stel­lung ein Muse­ums­film, ein Muse­ums­café, noch wei­tere Aus­stel­lungen und auch eine stän­dige Samm­lung. Diese Pro­gramm­teile kann aber jeder indi­vi­duell für sich auf­teilen. Das Museum liegt mitten in der Fuß­gän­ger­zone, ist also sehr zen­tral. Der Rei­sebus wird fast direkt vor dem Museum zum Ein- und Aus­steigen halten können. Der Bus darf jedoch dort nicht parken.

Geplant ist eine Füh­rung durch das Museum von 13 bis 14.30 Uhr. Dan­bach Frei­zeit im Museum oder der Innen­stadt. Die Rück­fahrt ist gegen 18 Uhr, die Rück­an­kunft gegen 19.30 Uhr vor­ge­sehen.

Rei­se­lei­stungen: Bus­fahrt lt. Pro­gramm von Holzwickede nach Wup­pertal & zurück, Ein­tritts­karten für alle Aus­stel­lungen, Füh­rung (90 min) im Von der Heydt-Museum, Aus­stel­lung „Welt­kunst“.

Rei­se­preise: 52 Euro (Nicht­mit­glieder) sowie 49 Euro (Mit­glieder). Anmel­dungen bis 31. Januar erbeten bei Marie-Luise Wehlack, T. 0 23 01 52 01 oder per E‑Mail j‑m.wehlack@gmx.de

  • Termin: Samstag, 8. Februar, Abfahrt 10.30 Uhr vom Park­platz Hil­gen­baum­halle, Opher­dicker Str. 44

DBC

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