Von den über 90 vorliegenden Anmeldungen zum neuen Schuljahr muss kein Schüler abgewiesen werden: Das Clara-Schumann-Gymnasium darf ausnahmsweise noch einmal vier Eingangsklassen bilden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Clara-Schumann-Gymnasium und Nordschule mit Förderpreis für Inklusion 2021 ausgezeichnet

Zum mittlerweile neunten Mal hat das Regionale Bildungsnetzwerk Kreis Unna gemeinsam mit dem Schulamt für den Kreis Unna den Förderpreis für Inklusion an Schulen und Kindertagesstätten (Kita) ausgelobt. Der Preis ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr an drei Schulen und eine Kindertagesstätte verliehen. Zu den Preisträgern in diesem Jahr zählen neben der Overberger Schule (Bergkamen) ) und dem ev. Kindergarten Johannes (Lünen) auch die Nordschule und das Clara-Schunmann-Gymnasium aus Holzwickede.

CSG zeigt: Inklusion am Gymnasium gut möglich

Die Preisverleihung fand heute (8. Oktober) in der Josef-Reding-Schule in feierlichem Rahmen durch den stellvertretenden Landrat Martin Wiggermann statt. Für den musikalischen Beitrag sorgte die Opernwerkstatt am Rhein. Nach der Begrüßung durch Schulamtsdirektor Berthold Potts und die Preisverleihung durch den stellvertretenden Landrat Martin Wiggermann gab es einen Theaterbeitrag durch die Jugendkunstschule.

Insgesamt zwölf Bewerbungen hatte es um den diesjährigen Inklusionspreis gegeben. Die Jury begründete ihre Entscheidung für das Clara-Schumann-Gymnasium mit dem Inklusionskonzept des Holzwickeder Gymnasiums, das „auf Vielfältigkeit ausgerichtet“ sei, indem „besonders viel Wert auf binnendifferenzierten, gemeinsamen Fachunterricht gelegt“ werde. „Dabei ist die Trias von Gemeinsamem Unterricht, Lernwerkstatt durch individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Unterstützungsbedarf und dem theaterpädagogischen Unterricht besonders hervorzuheben“, heißt es in der Begründung. Die Jury möchte mit der Verleihung des diesjährigen Förderpreises „die weitere Etablierung und Nachhaltigkeit dieses Konzeptes (…) unterstützen und zeigen, dass Inklusion an einem Gymnasium gut möglich ist“.

Nordschule betont Gemeinsamkeit der Schulfamilie

Das Inklusionskonzept der Nordschule in Holzwickede gefiel der Jury besonders, weil damit „die Gemeinsamkeit von allen am Schulleben beteiligten Personen hervorgehoben wird“ – von Eltern, Schülerinnen und Schülern, vom Kollegium und der Schulleitung. „Es gibt eine gemeinsame Erziehungsvereinbarung von Lehrkräften, Schüler- und Elternschaft, die darauf abzielt, dass alle Schülerinnen und Schüler ein Recht auf Lernen in dieser Schule haben“, heißt es in der Begründung der Jury. Zudem gebe es eine „kompetenzorientierte Förderung aller Schülerinnen und Schüler“.

CSG, Förderpreis, Nordschule

Kommentar

  • Ich gratuliere den beiden Schulen Nordschule und Clara-Schumann-Gymnasium zu diesem Förderpreis. Ich denke, dass diese Entscheidung zur Teilhabe zukunftsträchtig ist und hoffentlich viele Nachahmer in der Schullandschaft findet.

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