Die CDU hat eine Änderung der Gebühren und Annahmekonditionen für Sperrmüll am Wertstoffhof beantragt. (Foto: Altmann/Pixabay)

CDU fordert Änderung der Gebühren und Annahmebegrenzung für Sperrmüll

Die CDU hat eine Änderung der Gebühren und Annahmekonditionen für Sperrmüll am Wertstoffhof beantragt. (Foto: Altmann/Pixabay)
Die CDU hat eine Ände­rung der Gebühren und Annah­me­kon­di­tionen für Sperr­müll am Wert­stoffhof bean­tragt. (Foto: Altmann/​Pixabay)

Noch bei jeder Haus­halts­de­batte in den zurück­lie­genden Jahren kri­ti­sierte die CDU-Frak­tion die Grund­ge­bühr für Sperr­müll als unge­recht. Jetzt unter­nimmt die CDU einen neuen Vor­stoß und bean­tragt die Ände­rung der Abfall­ge­büh­ren­sat­zung und Anpas­sung der Gebühr für Sperr­müll „an kreis­weit übliche Annah­me­kon­di­tionen die Auf­he­bung der nicht pra­xis­ge­rechten Men­gen­be­gren­zung am Wert­stoffhof von 0,5 m3“. 

Die CDU-Frak­tion hält die durch den Kreis Unna erho­bene Grund­ge­bühr für den Sperr­müll (4,52 Euro/​Einwohner in 2019), die über die graue Rest­müll­tonne umge­legt wird, für unge­recht. Im Ver­gleich zu allen anderen Kom­munen im Kreis Unna lie­fern die Bürger in Holzwickede die geringste Sperr­müll­menge: In Holzwickede fallen nur 29,27 kg/​Einwohner im Jahr an, durch­schnitt­lich sind es 59 kg/​Einwohner im Jahr. Spit­zen­reiter unter den Kreis­kom­munen war in diesem Jahr Selm mit 104,13 kg.

CDU-Kritik: Grundgebühr ist ungerecht

Nach Aus­sage von Bene­dikt Stapper, Vor­stands­mit­glied der GWA Kreis Unna mbH, sollten durch die Ein­füh­rung der Grund­ge­bühr alle Kom­munen an den Vor­hal­te­ko­sten einer Sperr­müll­auf­be­rei­tung betei­ligt werden, unab­hängig davon, ob sie durch die Gebüh­ren­ge­stal­tung oder son­stige Sat­zungs­re­ge­lungen die Inan­spruch­nahme för­dern oder ein­engen.

Aus unserer Sicht sind die Gebühren für Sperr­müll in Holzwickede zum einen gegen­über den anderen kreis­an­ge­hö­rigen Nach­bar­kom­munen ins­be­son­dere für den Hol­ser­vice zu hoch und zum anderen sind die Men­gen­be­gren­zungen am Wert­stoffhof auf 0,5 m³ zu knapp bemessen“, so der CDU-Frak­ti­ons­vor­sit­zende Frank Mar­kowski. „Hier sehen wir den Grund für die aus unserer Bür­ger­schaft zurück­hal­tende Bereit­schaft von dem Sperr­müll­be­sei­ti­gungs­an­gebot in Holzwickede Gebrauch zu machen.“

Da davon aus­zu­gehen ist, dass in Holzwickede nicht viel weniger Sperr­müll in den Haus­halten anfällt als andern­orts, so der CDU-Chef weiter, ist davon aus­zu­gehen, dass die Ent­sor­gung in gün­sti­geren anderen Ein­rich­tungen vor­ge­nommen wird. „Ziel muss es aber sein, den Bür­gern in Holzwickede ein ‚attrak­tives Angebot‘ zu ver­gleichs­weise ‚nor­malen Kosten‘ zu bieten, damit der anfal­lende Sperr­müll vor Ort ent­sorgt werden kann und ‚Fremd­wege‘ ver­mieden werden.“

Sperrmüll-Aufkommen zu gering

Die Christ­de­mo­kraten gehen davon aus, dass sich das Sperr­müll­auf­kommen in Holzwickede dann erhöhen und der vor­ge­schla­genen anzu­pas­senden Gebüh­ren­kal­ku­la­tion gerecht wird. Zudem werde ein Bei­trag zu mehr Bür­ger­freund­lich­keit in Holzwickede gelei­stet.

Die CDU-Frak­tion for­dert daher „die Gemein­de­ver­wal­tung auf, bei ihrer dies­jäh­rigen Abfall­ge­büh­ren­kal­ku­la­tion eine bür­ger­freund­li­chere Gebüh­ren­sat­zung mit weit­ge­hend kreis­weit ange­passten Annah­me­kon­di­tionen sowie Auf­he­bung der nicht pra­xis­ge­rechten Men­gen­be­gren­zung am Wert­stoffhof auf 0,5 m³ zu berück­sich­tigen und zur Bera­tung vor­zu­legen“.

CDU


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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