Mit ihr werden die die Holzwickeder in den kommenden Wochen der Brutzeit weiter im Ortskern leben müssen: die gemeine Saatkrähe. (Foto aus: Dokumentation Ralf Scholz).

CDU beantragt „strategisches Konzept“ gegen Krähenplage

Die Popu­la­tion in Holzwickede ist nach Ansicht der CDU deut­lich gestiegen in Holzwickede: die gemeine Saat­krähe. (Foto aus: Doku­men­ta­tion Ralf Scholz)

Um der Krä­hen­plage Herr zu werden, hat die CDU-Frak­tion jetzt einen „kom­mu­nalen Akti­ons­plan zur Ein­däm­mung der Krä­hen­plage unter Betei­li­gung externen Sach­ver­standes am Bei­spiel der Stadt Soest“ bean­tragt. Der nächste Umwelt­aus­schuss soll über den Antrag befinden.

Wir beob­achten die Aus­brei­tung der Saat­krähen im Gemein­degbiet mit großer Sorge“, begründet CDU-Frak­ti­ons­chef Frank Mar­kowski den Antrag seiner Frak­tion. Alle bis­he­rigen Ver­grä­mungs­ver­suche seien „wei­test­ge­hend geschei­tert“ und die Krä­hen­po­pu­la­tion nehme von Jahr zu Jahr zu. „Wir sind nicht länger dazu bereit, diese Ent­wick­lung tatenlos hin­zu­nehmen und for­dern die Ver­wal­tung dazu auf, einen wir­kungs­vollen Akti­ons­plan unter Betei­li­gung externen Sach­ver­stands am Bei­spiel der Stadt Soest zu erar­beiten.“

Nach Ansicht der CDU ist Holzwickede im Kreis Unna und im gesamten Regie­rungs­be­zirk „eine Schwer­punkt-Nist­stätte“. „Diese Tat­sache sollte den Ein­satz von Sonder- und Aus­nah­me­ge­neh­mi­gungen recht­fer­tigen“, so Frank Mar­kowski weiter. Für die CDU ist es „nicht nach­voll­ziehbar, warum der Kreis Unna als Geneh­mi­gungs­be­hörde die Ent­fer­nung der Nester im Bereich Parkstraße/​Allee, Aloy­si­us­schule und Nord­straße, Höhe Treff­punkt Villa, abge­lehnt hat“.

Holzwickede „eine Schwerpunkt-Niststätte“

Ebenso wenig können die Christ­de­mo­kraten nach­voll­ziehen, “ warum mit der Ent­fer­nung der Nester durch die Gemeinde erst wenige Tage vor Ablauf der Frist 15. März begonnen wurde“. Bereits beim Baum­schnitt und den Pfle­ge­ar­beiten im Früh­jahr hätten die Nester ent­fernt werden können. “ Hier sollte zukünftig vor Frist­ab­lauf in emp­find­li­chen Berei­chen über­prüft werden, ob Nester gebaut werden und diese unmit­telbar ent­fernt werden, bevor die Eiab­lage statt­ge­funden hat und ein Nest­abbau nicht mehr zulässig ist.“

Dar­über hinaus erwartet die CDU-Frak­tion von der Gemein­dever­al­tung die „unver­züg­liche Säu­be­rung der kot­ver­schmutzten Geh­wege, Straßen und Plätze“, heißt es in dem Antrag weiter. “ So lange die Krähen durch Ver­weh­rung der Aus­nah­me­ge­neh­mi­gung nicht ver­grämt werden können, sollte unsere Hei­mat­ge­meinde wenig­stens sauber gehalten werden.“

CDU-Antrag, Krähen


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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