Drei Leichtverletzte bei Verkehrsunfall auf der Hauptstraße

Eine 71jährige Fahrzeugführerin aus Bergkamen befuhr am Samstag (1.2.) gegen 14.45 die Hauptstraße in Fahrtrichtung Hengsen, sod die Polizei. Zeitgleich befuhr eine 35jährige Fahrzeugführerin aus Holzwickede die Sölder Straße in Holzwickede und beabsichtigte nach links in die Hauptstraße einzubiegen.

Hierbei übersah sie den Pkw der 71jährigen, so dass es im Einmündungsbereich zu einer Kollision der beiden Fahrzeuge kam. Durch die Wucht der Kollision wurde der Pkw noch gegen ein abgeparkten Pkw gedrückt. Beide Unfallbeteiligten sowie ein 78jähriger Beifahrer aus Bergkamen wurden leicht verletzt. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 7.000 Euro.

Die Lösungsvorschläge zur Verkehrsführung im Wohngebiet Mozartpark standen gestern auf der Tagesordnung der Verkehrsausschuss-Sitzung: Lkw-Verbot in der Mozartstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

CDU beantragt konsequente Verkehrskontrollen im Norden der Gemeinde

Die CDU Holzwickede hat eine konsequentere Überwachung des Lkw-Verkehrs und Tempomessungen im Holzwickeder Norden beantragt. Gleichzeitig fordern die Christdemokraten die Verwaltungsspitze auf, darauf hinzuwirken, dass die geforderten Maßnahmen durch das Ordnungsamt und die Kreispolizeibehörde umgesetzt werden.

Außerdem fordert die CDU-Fraktion: „Die Überwachungs- und Ahndungsmaßnahmen sind in Art, Anzahl und Zeitpunkt von den Behörden zu dokumentieren.“ Ziel sei es, die Überwachungsmaßnahmen sicht- und nachvollziehbar zu machen, um eine wirkungsvolle Abschreckung zu erzielen und auch gegenüber den Anwohnern zu dokumentieren, hier nicht untätig zu sein. Im nächsten Verkehrsausschuss sollen Verwaltung und Kreispolizeibehörde eingeladen werden und zum Überwachungsverhalten klar und umfänglich Stellung beziehen.

„Die CDU-Fraktion ist mit den immer wieder auftretenden Verkehrsproblemen im nördlichen Bereich des Bahnhofes an der Stehfenstraße, Kantstraße, Schubertstraße und Mozartstraße höchst unzufrieden und setzt sich für die berechtigten Interessen der betroffenen Anwohner ein“, begründen Fraktionsvorsitzender Frank Markowski und der Partei- und Verkehrsausschussvorsitzende Frank Lausmann ihren Antrag.

Die CDU-Fraktion hatte sich im letzten Verkehrsausschuss klar gegen die Aufstellung weiterer Verkehrsschilder ausgesprochen. Eine unendliche Aufforstung des Schilderwaldes könne nicht die Lösung sein. „Die notwendigen Beschilderungen der LKW-Einfahrtsverbote sind alle da, nur Verstöße dagegen durch die verbotene Einfahrt von LKW dürfen nicht einfach hingenommen werden und müssen von der Polizei und den zuständigen Ordnungsbehörden konsequenter überwacht und scharf geahndet werden“, so die Antragsteller.

Bis zur Fertigstellung der Ortsumgehung L677n kann nach Auffassung der CDU „ausschließlich eine konsequente und sichtbare Überwachung des ruhenden und fließenden Straßenverkehrs durch die Ordnungspartnerschaften und Polizei sowie durch eine rigorose Ahndung von Vergehen zu einer Verbesserung des für die Anwohner nicht hinnehmbaren Zustandes führen.“ Zusätzlich müssten in der Tempo-30-Zone verstärkt Geschwindigkeitsmessungen vorgenommen werden, um die Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.

Die neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße 11 und 11a weisen erhebliche Baumängel auf. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

SPD stellt klar: Vor Entscheidung über Flüchtlingsunterkünfte noch Klärungsbedarf

Die neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße 11 und 11a weisen erhebliche Baumängel auf. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Die neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße 11 und 11a weisen erhebliche Baumängel auf. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

In der vorigen Woche hat die SPD-Fraktion einen Antrag zur Grundstücksbevorratung gestellt sich vor diesem Hintergrund auch für den Abriss der Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße ausgesprochen. Heute (29. Januar) sieht sich SPD-Fraktionschef Michael Klimziak zu einer Klarstellung des Antrages seiner Fraktion veranlasst: „Es wurde mitunter der Anschein erweckt, dass die SPD so schnell wie möglich die Abrissbagger bestellen will, um die Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße abzureißen, um dort bezahlbaren Wohnraum zu errichten“, so Michael Klimziak. „Das ist natürlich nicht der Fall. Eine Sanierung muss aber auch wirtschaftlich vertretbar sein.“  

Fakt sei, dass die Verwaltungsspitze seine Fraktion während der Klausurtagung im Herbst darüber unterrichtet habe, dass bei den beiden Holzbauten bis zum damaligen Zeitpunkt schon Baumängel in Höhe von 200.000 Euro aufgetreten sind. „Außerdem wurde uns berichtet, dass die ausführende Firma, die anscheinende nur noch einen Briefkasten in Hamburg unterhält, auf keine Regressansprüche der Gemeinde eingegangen ist bzw. überhaupt nicht reagiert hat“, sagt Klimziak. „Die Erfolgschance, die Forderungen der Gemeinde durchzusetzen, sah die Verwaltungsspitze als äußerst gering an.“ Diese habe weiterhin erklärt, dass sich die Flüchtlingslage entspannt habe und man bequem auf einen Gebäudekörper verzichten könne.

Regressansprüche und Wirtschaftlichkeit prüfen

Vor einer Entscheidung über Abriss oder Sanierung der Flüchtlingsunterkünfte seien selbstverständlich noch einige Voraussetzungen zu schaffen, betont Klimziak: „Zunächst muss geklärt werden, ob das Bauunternehmen in Regress genommen werden kann.“ Dazu seien seien mit der Wahrnehmung der Interessen der Gemeinde beauftragt worden. „Hier ist der letzte Stand meiner Information, dass der von uns beauftragte Anwalt inzwischen Kontakt zum gegnerischen Anwalt hat.“

Das Ergebnis muss natürlich abgewartet werden, so Klimziak weiter. „Sollte es allerdings nicht zum Erfolg für die Gemeinde führen, wird man ernsthaft darüber nachdenken müssen, ob es zu rechtfertigen ist, 1/5 der Investitionssumme in die Instandhaltung zu investieren, wohl wissend, dass damit das Ende der Fahnenstange wohl nicht erreicht ist.“  

Für eine vernünftige Wirtschaftlichkeitsprüfung müsse „ganz genau feststehen, was eine Sanierung kostet und ob es bei den 200.000 Euro bleibt“, räumt der SPD-Chef ein. „Erst danach können wir uns die Errichtung von bezahlbarem Wohnraum auf diesem Grundstück sehr gut vorstellen und würden das auch favorisieren.“

In der Rahmenplanung des Bahnhofes und des Bahnhofumfeldes werde auch das Augenmerk auf die gezielte Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum im Einzugsbereich von Haltestellen des schienengebundenen Personennahverkehrs gesprochen. „Wir reden also hier von einer Mittelfrist-Planung, die von den genannten Faktoren abhängig ist, nicht von einem schnellen Abriss der Unterkünfte.“

Flüchtlingsunterkünfte Bahnhofstraße: CDU drängt weiter auf Erhalt der Häuser

Die CDU-Fraktion überzeugte sich vor Ort von der baulichen Situation in den Unterkünften an der Bahnhofstraße. (Foto: privat)

Die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion machten sich gestern Abend (27.1.) selbst ein Bild von der baulichen Situation der Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße. Mit dabei waren auch der 1. Beigeordnete Bernd Kasischke sowie Uwe Nettlenbusch und Andreas Schröter vom Fachbereich Technische Dienste der Gemeinde.

Bei der Begehung wurde deutlich, dass die Schäden auf handwerkliche Fehler des Bauunternehmers zurückzuführen sind. Hier wurde offenbar bei der Errichtung nicht nach den geltenden Regeln der Technik gearbeitet. Für die Beseitigung der Schäden ist klar der Bauunternehmer in der Verantwortung, der dafür in Regress zu nehmen ist.

Baunternehmen soll Schaden beseitigen

Die CDU-Fraktion zeigt sich befremdet davon, dass andere die Häuser am liebsten abreißen und neu bauen würden. Angesichts der hohen Investitionsumme über 1.000.000 Euro kommt ein vorzeitiger Abriss innerhalb eines bestehenden Rechtsstreits mit einem Unternehmer einer Verschwendung von Steuergeldern gleich. Daher setzt sich die CDU-Fraktion weiterhin dafür ein, den Verursacher des Schadens haftbar zu machen.

Solange der Rechtsstreit besteht, würde ein Abriss der Häuser die Verfahrensgrundlage entziehen. Außerdem sei es nicht vertretbar, für die Fehlleistungen eines Bauunternehmens den Steuerzahler in die Pflicht zu nehmen, so Frank Markowski. Zum juristischen Schadensnachweis kann ein Beweissicherungsverfahren bzw. ein Gutachten erstellt werden. Schlussendlich ist auch noch die Frage unbeantwortet, wie sich die Flüchtlingssituation in den kommenden Jahren entwickeln wird und wie stark der Bedarf nach Unterbringungsplätzen in der Gemeinde sein wird, fasst der Fraktionsvorsitzender die Haltung der CDU zusammen.


Kommentar:

Abriss ist die teuerste Lösung

Fragen Sie sich am besten mal selbst: Würden Sie Ihr Auto verschrotten, das noch 10.000 Euro wert ist, nur weil eine ärgerliche Reparatur von 2.500 Euro fällig ist? Wenn Sie diese Frage vorbehaltlos mit Ja beantworten würden, gehören Sie vermutlich zu denen, die auch die Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße abreißen wollen.

Sicher, der Vergleich mag wie alle hinken. Aber er trifft genau den Kern, um den es in der Diskussion um die Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße geht. Alles andere, von einem angeblich komplizierten Rechtsstreit über die zugegeben verlockenden Aussicht, ein rares Gemeindegrundstück für bezahlbaren Wohnraum freizuräumen bis hin zu der Frage, wo Flüchtlinge am besten integriert werden können, sind nur Nebelkerzen, die von der eigentlichen Problematik ablenken.

Dass die Verwaltungsspitze ernsthaft vorgeschlagen hat, die beiden Unterkünfte abzureißen und die SPD-Fraktion bereit ist, darauf einzusteigen, zeigt nur, dass von Haushaltsrecht und bilanzieller Abschreibung aktuell keiner der Verantwortlichen im Rathaus hinreichend Ahnung hat.

Dabei ist die Sache doch eigentlich ganz einfach: Vor knapp vier Jahren sind die Holzbaracken für eine satte Million Euro gebaut worden. Mit dieser Summe stehen sie im Haushalt der Gemeinde und sind längst noch nicht abgeschrieben. Vielmehr stehen sie da noch immer mit einem Restbuchwert von schätzungsweise ca. 800.000 Euro. Richtig gelesen: Denn auch wenn die Holzbaracken Baumängel haben, stellen sie doch, zumindest bilanziell, wertvolles Eigenkapital dar.

Rotstift oder Haushaltsdefizit

Wer die beiden Unterkünfte nun abreißen will, vernichtet dieses Eigenkapital der Gemeinde. Daher m u s s der Gegenwert von ca. 800.000 Euro im selben Haushaltsjahr als Verlust (!) abgeschrieben werden. Auf einen Schlag geriete der mühsam erkämpfte Haushaltsausgleich aus den Fugen und die Gemeinde müsste ein Haushaltsdefizit in dieser Höhe ausweisen. Oder aber, so verlangt es die Gemeindeordnung, Einsparungen in gleicher Höhe im Haushalt vornehmen: Wir dürfen gespannt sein, wo der Rotstift angesetzt würde: beim neuen Rat- und Bürgerhaus? Bei der Digitalisierung der Schulen? Oder bei der Erweiterung der Dudenrothschule?

Wie praktisch, dass die Kommune da ihre Rechnungsprüfung selbst durchführt. Jeder ordentliche Steuerprüfer würde wohl in Ohnmacht fallen, wenn er für eine derart vorsätzliche Geldvernichtung die Verantwortung tragen müsste.

Apropos Verantwortung. Dass die Unterkünfte schlimme Baumängel aufweisen, für die das ausführende Bauunternehmen verantwortlich ist, weiß man im Rathaus schon seit mehr als zwei Jahren. Da muss die Frage erlaubt sein: Warum wurde das Unternehmen bislang nicht in Regress genommen? Bislang wurde auch noch keine Klage auf den Weg gebracht, wie der 1. Beigeordnete auf Nachfrage bestätigte.

Die Begründung der Verwaltungsspitze, dass das verantwortliche Bauunternehmen nicht reagiert und erreichbar sei, ist – mit Verlaub – lächerlich. Dass in einer sich anbahnenden juristischen Auseinandersetzung ein Beschuldigter nicht reagiert oder abtaucht, ist leider der Normalfall. Sonst wäre ja keine Klage nötig. Würde jeder, der in einem Rechtsstreit auf stur stellt, damit durchkommen, gebe es wohl keine Klagen mehr vor deutschen Gerichten.  

Mitverantwortung der Gemeinde

Warum die Verwaltungsspitze so zögerlich agiert, dürfte indes klar sein: Ganz offenbar trägt die Gemeinde selbst eine gehörige Portion Mitverantwortung. Schließlich hat die eigene Bauverwaltung seinerzeit die Bauaufsicht geführt. Lässt sich nicht mehr feststellen, wer die Bauakten gegengezeichnet hat? Dann hätte man doch den Verantwortlichen.

Auch der Architekt, übrigens ein Mitglied der Fraktion des Bürgerblocks, will nach eigener Aussage nichts mit der Bauaufsicht zu tun gehabt haben, obwohl er doch bei nahezu allen Ortsterminen dabei war und das ausführende Bauunternehmen sogar empfohlen hat. Es wäre auch einfach zu peinlich, in einem Rechtsstreit einräumen zu müssen, dass die eigene Bauaufsicht offensichtlich ihre Aufgabe nicht richtig wahrgenommen hat. Möglicherweise wurden aber auch Fristen im Rathaus versäumt, so das eine Klage gar nicht mehr möglich ist.

Vor diesem Hintergrund ist es beinahe sogar verständlich, dass die Verwaltungsspitze sich das leidige Problem an der Bahnhofstraße möglichst schnell vom Hals schaffen will.

von Peter Gräber

Die Brücke über die B1-Brücke Kurze Straße ist in der Nacht zum heutigen Sonntag abrissen worden: Deutlich zu erkennen ist das Sandbett, das auf der B1 aufgeschüttet wurde, um Beschädigungen der Fahrbahn zu vermeiden. (Foto: F. Brockbals)

Abrissbagger leisten ganze Arbeit: B1-Brücke Kurze Straße ist Geschichte

Die Brücke über die B1-Brücke Kurze Straße ist in der Nacht  zum heutigen Sonntag abrissen worden: Deutlich zu erkennen ist das Sandbett, das auf der B1 aufgeschüttet wurde, um Beschädigungen der Fahrbahn zu vermeiden. (Foto: F. Brockbals)
Die Brücke über die B1-Brücke Kurze Straße ist in der Nacht zum heutigen Sonntag abrissen worden: Deutlich zu erkennen ist das Sandbett, das auf der B1 aufgeschüttet wurde, um Beschädigungen der Fahrbahn zu vermeiden. (Foto: F. Brockbals)

Die fast 60 Jahre alte Brücke Kurze Straße über die A40 (heutige B1) ist Geschichte: In der Nacht zu Sonntag (26. Januar) zerlegten insgesamt fünf Abrissbagger im Auftrag der DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH das Bauwerk. Der Straßenverkehr auf der darunter liegende B1 zwischen der Abfahrt Holzwickede und dem Kreuz Unna/Dortmund wurde in beiden Richtungen komplett gesperrt.

Im Laufe des Tages müssen noch einige Restarbeiten erledigt werden. Ab morgen 5 Uhr soll der Verkehr dann wieder freigegeben werden. Allerdings bleibt die Fahrbahnbreite auf der B1 im Baustellenbereich für die Dauer der Bauarbeiten verengt.

Ganz so schnell wie die Brücke abgerissen wurde, kann sie allerdings nicht ersetzt werden: DEGES-Projektleiter Karl-Heinz Aukschun geht von einer Bauzeit von einem Jahr für das Ersatzbauwerk aus.

Der Abriss und Neubau der Brücke ist wegen des sechsspurigen Ausbaus der A40 erforderlich. Im gesamten Abschnitt zwischen der Anschlussstelle Dortmund-Ost bis zum Autobahnkreuz Unna sind insgesamt 14 Brückenbauwerke von der Maßnahme betroffen. Im Bereich Holzwickede werden auch noch die Brücken über die Nordstraße und den Oelpfad erneuert bzw. ersetzt.

Bauzeit ein Jahr – danach folgt Brücke Nordstraße

Etwa ein  Jahr wird es nach Angaben der DEGES dauern, bis an dieser Stelle wieder der Verkehr über ein Ersatzbauwerk rollen kann. (Foto: F. Brockbals)
Etwa ein Jahr wird es nach Angaben der DEGES dauern, bis an dieser Stelle wieder der Verkehr über ein Ersatzbauwerk rollen kann. (Foto: F. Brockbals)

Wie der DEGES-Projektleiter bereits im Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde im Oktober erläuterte, wird es bei den Bauarbeiten an der Brücke Nordstraße nur tageweise eine Komplettsperrung des Straßenverkehrs auf der B1 geben: Zunächst wird der B1-Verkehr auf die südliche Hälfte der Brücke geführt, während die nördliche Hälfte abgebrochen wird. Parallel dazu wird die neue Ersatzbrücke gebaut. Wenn die erste Hälfte der neuen Brücke fertiggestellt ist, wird der Verkehr darauf geführt und die nördliche Hälfte der alten Brücke abgerissen. Diese Arbeiten werden außerhalb der Nordstraße durchgeführt, auf der der Rad- und Gehweg allerdings auf 1,15 m verengt werden muss.

Die vier Auf- und Abfahrten bleiben für mindestens drei Monate komplett geschlossen und werden als Rampen für den Baustellenverkehr genutzt. Während dieser Zeit muss der gesamte B1-Verkehr durch das Gemeindegebiet über die beiden nächstgelegenen Auf- und Abfahrten in Dortmund-Sölde bzw. dem Unnaer Kreuz umgeleitet werden.

Der genaue Termin, wann die Bauarbeiten an der Brücke Nordstraße beginnen, steht noch nicht fest. Dieser hängt auch vom Zeitplan für den neuen A40-Anschlkuss am Oelpfad mit der Ostumgehung ab, so Projektleiter Aukschun.

Die SPD möchte die sanierungsbedürftigen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße abreißen und an ihrer Stelle neue, bezahkbare Wohnungen errichten. Das Foto zeigt die Modulbauten im September 2016 kurz vor der Fertigstellung. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Bezahlbarer Wohnraum fehlt: SPD stellt Antrag zur Grundstücksbevorratung

Die SPD möchte die sanierungsbedürftigen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße abreißen und an ihrer Stelle neue, bezahkbare Wohnungen errichten. Das Foto zeigt die Modulbauten im September 2016 kurz vor der Fertigstellung. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die SPD möchte die sanierungsbedürftigen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße möglichst schnell durch neuen, bezahlbare Wohnraum ersetzen. Das Foto zeigt die Modulbauten im September 2016 kurz vor Fertigstellung. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die SPD-Fraktion fordert möglichst schnell, neuen bezahlbaren Wohnraum in Holzwickede zu schaffen und hat dazu einen Antrag zur Grundstücksbevorratung gestellt: Darin enthalten sind zwei Forderungen: Die sanierungsbedürftigen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraßen sollen abgerissen werden, um an ihrer Stelle neue, bezahlbare Wohnungen errichten zu können. Außerdem soll die Gemeinde geeignete Grundstücke erwerben, um Projekte mit bezahlbaren Wohnraum realisieren zu können.

„In der jüngsten Vergangenheit war der Presse zu entnehmen, dass die UKBS im Kreisgebiet insgesamt 269 neue Wohnungen errichten will und somit 64 Mill. Euro investiert“, erläutert Fraktionschef Michael Klimziak. „Unsere Gemeinde, ebenfalls Gesellschafterkommune, wird hier nicht erwähnt. Als Grund wird die schlechte Grundstücksbevorratung der Gemeinde angeführt. „

Flüchtlingsunterkünfte ersetzen

Michael Klimziak erinnert daran, dass seine Fraktion schon in einem Antrag am 21. Januar 2016, also vor vier Jahren, auf diese Problematik hin gewiesen und die Verwaltung aufgefordert habe, mögliche geeignete Grundstücke zu erwerben, um den Bau von bezahlbarem Wohnraum zu ermöglichen. „Leider gibt es hier bis heute keine Ergebnisse“, bedauert Klimziak.

Außerdem hat die Verwaltungsspitze in den Klausurberatungen im Herbst erläutert, dass die Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße erhebliche Mängel aufweisen. „Hier hat die Verwaltung selbst darauf hingewiesen, dass nach einer Beseitigung der bestehenden Gebäudekörper, neue bezahlbare Wohnungen errichtet werden könnten. Dieses Vorhaben unterstützen wir sehr“, so der Fraktionsvorsitzende. Allerdings: „Gespräche sind diesbezüglich mit der UKBS anscheinend nicht geführt worden.“

Große Lücke im Wohnungsmarkt schließen

Aus diesem Grund stellt die SPD nunmehr einen neuen Antrag mit den beiden eingangs erwähnten Kernforderungen. „Seit längerer Zeit ist bekannt, dass bezahlbarer Wohnraum in Holzwickede nicht gerade im Überangebot vorhanden ist. Wir hören immer wieder von Menschen, die gerne in unserer Gemeinde eine Wohnung mieten würden, die auch ihren finanziellen Ressourcen entspricht, aber leider oft genug dabei ohne Erfolg bleiben“, begründet Klimziak den Antrag seiner Fraktion.

Zudem beschäftigt die SPD-Fraktion die Frage der Integration der Menschen, die als Flüchtlinge in der Gemeinde angekommen sind und derzeit in den bekannten Einrichtungen eine erste Unterkunft gefunden haben. Klimziak: „Wir gehen davon aus, dass ein Großteil der Menschen auch dauerhaft hierbleiben wird, somit stellt sich auch in diesem Zusammenhang die Frage nach bezahlbarem Wohnraum.“

Ein weiterer Aspekt sei der Bedarf an kleinem Wohnraum für Singles und Alleinerziehende mit einem Kind. Die SPD hoffe, so Klimziak abschließend, gemeinsam mit den übrigen Fraktionen das Ziel zu erreichen, „die vorhandene große Lücke im Wohnungsmarkt schließen“ zu können.

Die Folgenutzung der Immobilie beschäftigt derzeit die Politik. SPD und auch FDP haben jetzt eigene Anträge dazu gestellt. der AWO-Kindergarten in Opherdicke. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Nachnutzung von Gebäuden in Bergdörfern beschäftigt Politik: Anträge von SPD und FDP

Die Folgenutzung der Immobilie beschäftigt derzeit die Politik. SPD und auch FDP haben jetzt eigene Anträge dazu gestellt. der AWO-Kindergarten in Opherdicke. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Die Folgenutzung der Immobilie beschäftigt derzeit die Politik. SPD und auch FDP haben jetzt eigene Anträge dazu gestellt. der AWO-Kindergarten in Opherdicke. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Durch den Bau der beiden neuen Kindertagesstätten im Emscherpark und in Opherdicke werden sich erstmals zum neuen Kindergartenjahr (ab 1. August) ganz neue räumliche Möglichkeiten in Opherdicke und Hengsen ergeben, die derzeit auch die Holzwickeder Politik beschäftigen. Vor diesem Hintergrund haben die SPD und auch die FDP jetzt jeweils gesonderte Anträge zur Nachfolgenutzung von Immobilien gestellt.

Der SPD-Antrag zielt dabei auf die Folgenutzung des Geländes der AWO-Kita Sonnenblume in Opherdicke ab. Das Grundstück dort befindet sich im Eigentum der Gemeinde. Das darauf stehende Gebäude ist stark sanierungsbedürftig. „Der Abriss, verbunden mit einem Neubau, scheint hier die wirtschaftlichste Alternativer“, heißt es im SPD-Antrag dazu. Seitens der Verwaltung gibt es verschiedene Überlegungen zur Nachnutzung für die Immobilie. „So hat man an eine Möglichkeit der Nahversorgung gedacht, konkret an das Modell eines Hofladens, aber auch mögliche kleinere Dependancen von Discountern dort einzurichten“, heißt es in dem Antrag weiter. Hier gibt die SPD-Fraktion allerdings zu bedenken, „dass kleinere Läden der Nahversorgungkeine keine längere Lebensdauern in Opherdicke aufweisen konnten“.  

SPD schlägt seniorengerechtes Wohnen vor

„Durch unsere Ortsvorsteherin und unseren Bürgermeisterkandidaten wurde aber bekannt, dass Wohnraum für ältere Menschen in Opherdicke fehlt, verbunden mit eine Pflege- und Versorgungseinrichtung“, so SPD-Fraktionschef Michael Klimziak. „Sie wissen von vielen Gesprächen, dass es Senioren, die Ihr Haus nicht mehr selbst ,bewirtschaften‘ können, sehr schwer fällt, das ,geliebte Dorf‘ zu verlassen.“

Das Grundstück der AWO-Kita sei groß genug, so dass dort „mehrere Wohnungen für Senioren zu errichten“ wären, schlägt der Fraktionsvorsitzende vor. Für die Betreuung der Menschen in den Seniorenwohnungen könnte auch die AWO infrage kommen, so Klimziak weiter.  In Verbindung mit dem seniorengerechten Wohnraum könnte dort auch eine Bäckerei vielleicht auch mit einem Café, ähnlich wie der Betrieb im Landweg, entstehen, das darüber hinaus auch „über eine kleine Auswahl an täglichen Bedarfsartikeln verfügen“ könnte.

„Wir denken hier nicht nur an die Senioren und die sonstigen Einwohner von Opherdicke und Hengsen, sondern z.B. auch an die vielen Fahrradtouristen, die das Dorf passieren“, erläutert Michael Klimziak. Daher beantragt seine Fraktion, die Verwaltung mit der Prüfung einer solchen Idee für die Nachnutzung des Geländes zu beauftragen. „Hier ist sicher auch unsere kreiseigene UKBS einzubeziehen“, fordert Klimziak. Im nächsten Fachausschuss soll die Verwaltung dann berichten.

FDP für Unterbringung des DRK

Feuerwehrgerätehaus Schwerter Straße
Nach Ansicht der FDP als neues DRK-Domizil weniger gut geeignet: das ehemalige Feuerwehrgerätehaus an der Schwerter Straße in Hengsen. (Foto: Archiv)

Die FDP hat ihren Antrag zur Überplanung des Grundstücks an der Schwerter Straße mit dem Feuerwehrgerätehaus und der Kita Schatzkiste in Hengsen für den kommenden Planungs- und Bauausschuss gestellt. Auch die Nachnutzung der Gebäude auf dieser Fläche wurde bereits in den Haushaltsberatungen im Herbst thematisiert: Bekanntlich ist von der Verwaltung beabsichtigt, den DRK-Pavillon am aktuellen Standort Im Hof neben der Dudenrothschule aufzugeben und nach Hengsen in die Räumlichkeiten der ehemaligen Feuerwehr an der Schwerter Straße zu verlagern. Die Räume dort werden aktuell noch von der Kita Schatzkisten nebenan mitgenutzt.

„Die FDP hält diesen Standort in Hengsen, der gemeinsam mit der Fläche und den Gebäuden der noch genutzten Schatzkiste zu betrachten wäre, für nicht geeignet“ als neues DRK-Domizil, wie ihr Vorsitzender Lars Berger erklärt. „Neben dem Feuerwehrhaus, wird auch die Immobilie der evangelischen Tageseinrichtung bald einer neuen Nutzung unterzogen werden müssen“, begründet er diese Auffassung. „Die Fläche als gesamte Einheit betrachtet birgt ein erheblich größeres Potential für eine zukünftige Nachnutzung.“ 

Gesamtfläche in Hengsen hat mehr Potenzial

Die Liberalen sehen an diesem Standort „viel eher eine mögliche Nutzung für eine kleine Nahversorgung als am ehemaligen Standort des AWO-Kindergartens in Opherdicke“, so Berger weiter. „Die vorhandene verkehrliche Erschließung an der Schwerter Straße birgt allein durch das höhere Verkehrsaufkommen ein größeren Zulauf für eine mögliche gewerbliche Nutzung im Bereich der Nahversorgung.“  Einen weiteren Vorteil sieht die FDP-Fraktion in der Möglichkeit, „das DRK alternativ nach Opherdicke in den jetzigen Standort der AWO Kita zu verlagern“.  Denn der Neubau der AWO-Kita im Emscherpark wird voraussichtlich eher fertiggestellt, als die neue evangelische Kita an der Unnaer Straße, in die die Kita Schatzkiste umziehen wird.

Ein Auszug des DRK am Standort neben der Dudenrothschule wäre also früher möglich, womit auch die notwendige Erweiterung der OGS der Schule eher beginnen könnte.  

Der Termin für die Nachfragebündelung ist verstrichen. Im 3. Quartal will die Muenet GmbH Vertragspartner mit einer mindestens 100 Mbit/s Datenleitung versorgen. (Foto: Kreis Unna - Hans-Peter Reichartz)

Fristende für Anträge: Maximal 125 Nutzer dürfen sich auf schnelles Internet freuen

Der Termin für die Nachfragebündelung ist verstrichen. Im 3. Quartal will die Muenet GmbH Vertragspartner mit einer mindestens 100 Mbit/s Datenleitung versorgen. (Foto: Kreis Unna - Hans-Peter Reichartz)
Der Termin für die Nachfragebündelung ist verstrichen. Im 3. Quartal will die Muenet GmbH Vertragspartner mit einer mindestens 100 Mbit/s Datenleitung versorgen. (Foto: Kreis Unna – Hans-Peter Reichartz)

Noch ist die Glasfasertrasse, die aus Fröndenberg in Richtung Opherdicke und Hengsen von der Muenet GmbH verlegt wird, gar nicht auf Holzwickeder Gebiet angekommen, wie Projektleiter Tobias Ostendarp einräumt. In wenigen Tagen soll dies jedoch der Fall sein und ab dem dritten Quartal dieses Jahres soll dann auch endgültig das Zeitalter des „schnellen Internet“ in Holzwickede anbrechen – zumindest für die maximal 125 Nutzer in den förderfähigen Bereichen der Gemeinde.

Diese Nutzer befinden sich – bis auf wenige Gewerbetriebe im Norden – hauptsächlich in den südlichen Außenbereichen, wo sie bisher in den langsamsten Niederungen des weltweiten Internets verharren müssen. Dass wird nach dem Ausbau mit stabilen Bandbreiten von mindestens 100 Mbit/s endgültig der Vergangenheit angehören.

Im ersten Jahr 9,90 Euro für Internetanschluss

Die im Münsterland ansässige Muenet GmbH, die den mit 2,6 Mio. Euro geförderten Ausbau Netzausbau in Holzwickede übernommen hat, nachdem sich in einer ersten Ausschreibungsrunde kein Interessent gefunden hatte, hat inzwischen alle Haushalte mit förderfähigen Adressen angeschrieben und ihre Angebote unterbreitet.

Für einen schnellen Internetanschluss sind im ersten Jahr 9,90 Euro im Monat fällig, danach kostet der reine Internetanschluss 45 Euro im Monat bei einer Flatrate mit 100 Mbit/s Down- und Upload für 200 Mbit/s sind zehn Euro mehr fällig. Hinzu kommen, falls nicht vorhanden, die Kosten für den Router (ca. 130 bis 200 Euro).

Wer zusätzlich einen Telefonanschluss und/oder TV-Anschluss wünscht, zahlt entsprechend mehr. Wobei die Muenet mit ihren Preisen auf einem durchaus ähnlichen Niveau wie ihre Mitbewerber in anderen Kommunen liegt.

Keine gesonderte Informationsveranstaltung

Die Vertreter aus Politik, Verwaltung, Fördermittelgebern und beteiligten Firmenvertreter vcollzogen heute den symbolischen ersten Spatenstich zum Ausbau des Breitbandnetzes ind er Gemeinde Holzwickede. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Die Vertreter aus Politik, Verwaltung, Fördermittelgebern und beteiligten Firmenvertreter beim symbolischen ersten Spatenstich zum Ausbau des Breitbandnetzes in der Gemeinde Holzwickede. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Eine gesonderte Informationsveranstaltung, wie sie von der Muenet in anderen Kommunen durchgeführt wurde, wird es in Holzwickede nicht geben, wie Projektleiter Ostendarp auf Nachfrage erklärt. Vermutlich ist der potenzielle Kundenkreis in der Emschergemeinde dafür dann doch zu klein.

Wie Ostendarp bestätigt, sind aber inzwischen eine ganze Reihe von Verträgen aus Holzwickede eingegangen. Wie viele genau will er nicht sagen. „Erfahrungsgemäß erreichen uns aber auch noch etwas später einige Verträge. Alle eingegangenen Verträge werden jetzt noch von uns geprüft, ob es sich auch tatsächlich um Antragsteller aus den förderfähigen Bereichen handelt.“

Die Koordinaten für die förderfähigen Adressen in Holzwickede stehen exakt und unverrückbar fest und können auf der Internetseite der Muenet eingesehen werden.. Was mit Anträgen von Haushalten außerhalb dieser Koordinaten geschieht? „Wir werden da in Gespräche einsteigen, ob eine Erweiterung des Gebietes möglich ist“, sagt Tobias Ostendarp.

Ohne Nachfragebündelung wird’s teuer

Klar ist, dass die erste Frist für eine Nachfragebündelung (15. 1.) vorige Woche abgelaufen ist. Bis zu diesem Termin erhob die Muenet nur eine einmalige Anschlussgebühr von 49 Euro pro Anschluss. Wer jetzt noch einen Glasfaseranschluss haben möchte, zahlt einmalig mindestens 3.000 Euro Anschlussgebühr, die man sich mit viel Glück mit möglicherweise anschlusswilligen Nachbarn teilen kann.

Wie der lokale Wirtschaftsförderer Stefan Thiel weiß, könnte etwa das Gebiet Ostendorf und Mühlenstraße dafür infrage kommen.  „Der gesamte Bereich dort zählt nicht zu den förderfähigen Adressen. Allerdings wird dort in unmittelbarer Nähe die Glasfasertrasse verlaufen.“ Deshalb könnten sich die Nutzer aus diesem Bereich zusammentun und einen Antrag stellen, um möglicherweise eine nachträgliche Nachfragebündelung zu erreichen.

Immerhin: Alle Haushalte in Holzwickede, die außerhalb des förderfähigen und von der Muenet mit Glasfaser versorgten Bereichs liegen, können nach Angaben des Wirtschaftsförderers über eine mindestens 30 Mbit/s schnelle Datenleitung verfügen.

Vormarkierung für eingeschränktes Halteverbot im Krämersweg

Das Verkehrszeichen 290 wird im Krämersweg aufgestellt.

Die vorläufigen Abmarkierungen für die Einrichtung eines eingeschränkten Halteverbotes im Krämersweg beginnen am Donnerstag (23. Januar), wie die Gemeinde heute mitteilt.

Der Verkehrsausschuss hatte sich in seiner Sitzung im November mit dem Thema beschäftigt, nachdem sich 73 Anwohner mit einer Unterschriftenliste zunächst für eine verkehrsberuhigte Zone in den Straßen Krämers-, Lilien- und Rosenweg ausgesprochen hatten. Aus Kostengründen wurde darauf jedoch verzichtet. Stattdessen wird nun ausschließlich für den Krämersweg eine Zone mit eingeschränktem Halteverbot (Verkehrszeichen 290) mit Freigabe des Parkens in gekennzeichneten Flächen (VZ 1053-30) eingerichtet.

Um sicherzustellen, dass sich die Planung auch in der Praxis für die Anwohner als praktikabel erweist, werden die vorgesehenen Parkflächen übermorgen zunächst vormarkiert. Sollten Anwohner zu den vorgesehenen Parkflächen Anregungen und Hinweise haben, können sie sich telefonisch in der Gemeindeverwaltung, Bereich Straßenbau, bei Daniel Rauscher telefonisch (Tel. 91 54 04) oder auch per E-Mail (d.rauscher@holzwickede.de) melden.

Ausbildungskoordinatorin Silke Clare und Ausbildungsleiter Bernd Ossenberg sowie Geschäftsführer Udo Mager gratulieren den erfolgreichen Auszubildenden (m. Blumen) Maximilian Zimmermann, Zsofia Vari, Lara Bollmann und Mark Linnenbrügger (v.li.) - (Foto: Airport Dortmund)

Flughafen-Azubi beenden Ausbildung erfolgreich

Ausbildungskoordinatorin Silke Clare und Ausbildungsleiter Bernd Ossenberg sowie Geschäftsführer Udo Mager gratulieren den erfolgreichen Auszubildenden (m. Blumen) Maximilian Zimmermann, Zsofia Vari, Lara Bollmann und Mark Linnenbrügger (v.li.) -  (Foto: Airport Dortmund)
Ausbildungskoordinatorin Silke Clare und Ausbildungsleiter Bernd Ossenberg sowie Geschäftsführer Udo Mager gratulieren den erfolgreichen Auszubildenden (m. Blumen) Maximilian Zimmermann, Zsofia Vari, Lara Bollmann und Mark Linnenbrügger (v.li.) – (Foto: Airport Dortmund)

Flughafengeschäftsführer Udo Mager, Ausbildungsleiter Bernd Ossenberg und Ausbildungskoordinatorin Silke Clare gratulierten heute (20. Januar) dem Flughafen-Nachwuchs: Nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung haben alle Flughafen-Azubis erfolgreich ihre Ausbildung zum/r Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr beendet. Maximilian Zimmermann, Zsofia Vari, Lara Bollmann und Mark Linnenbrügger sind nun für zahlreiche Aufgabenfelder gerüstet. 

Geschäftsführer Udo Mager ist stolz auf die ehemaligen Auszubildenden: „Mit der erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung als Servicekauffrau/-mann im Luftverkehr sind unsere Auszubildenden echte Allrounder und können in unterschiedlichsten Feldern eingesetzt werden. Damit werden sie zu wertvollen Mitarbeitenden des Flughafens, die das gesamte Geschehen am Airport kennen.“ Im Zuge der Ausbildung durchlaufen die Nachwuchskräfte alle relevanten Flughafen-Bereiche – von der Abfertigung über die Buchhaltung bis hin zu Marketing und Vertrieb. 

Lara Bollmann wird in Zukunft die Bereiche Personal und Controlling am Airport unterstützen, Mark Linnenbrügger arbeitet in der Abteilung Facility Management und Zsofia Vari verstärkt den operativen Bereich. Maximilian Zimmermann wechselt zur Flughafen-Mutter, den Dortmunder Stadtwerken und arbeitet dort in der Buchhaltung. Bereits während der Ausbildung lernen alle Auszubildenden diese Abteilung der DSW21 kennen. „Das zeigt, dass unsere Auszubildenden nicht nur für die Arbeit am Flughafen, sondern für Arbeiten in der gesamten Unternehmensgruppe bestens gerüstet sind“, so Mager.

Neben der Ausbildung zum/r Servicekaufmann/-frau im Luftverkehr, die derzeit noch acht Auszubildende absolvieren, bildet der Dortmund Airport momentan zwei Fachkräfte für Lagerlogistik aus. Nähere Informationen zur Ausbildung am Flughafen sind auf der Flughafen-Website zu finden. 

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