Die neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße 11 und 11a weisen erhebliche Baumängel auf. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer plädieren für Erhalt der Unterkünfte an der Bahnhofstraße

Die Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Holzwickede“ hat die Verwaltungsspitze aufgefordert, die Unterkünfte der Bahnhofstraße unbedingt zu erhalten. In einem langen Brief haben die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer ihre Argumente dafür dargelegt. Man habe den Brief „absichtlich nicht öffentlich gemacht“, um nicht zu polarisieren.

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Minister Laumann skizzierte bei der Tagung Alter und Pflege, was das Land tun will, um gute Pflege weiter möglich zu machen. (Foto: Lea Körber – Kreis Unna)

Sozialminister Laumann kündigt an: „Höhere Beiträge zur Pflegeversicherung“

"Geld pflegt nicht. Dafür brauchen wir Menschen." NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, weiß, wo es im Pflegebereich besonders hakt – ausgebildete Kräfte sind Mangelware. Dem gegenüber steht der Wunsch vieler, selbst zu entscheiden, wie, wo und durch wen sie betreut werden. Der Sozialpolitiker Laumann spricht gerne Klartext – z.B. auf Haus Opherdicke bei der Tagung "Alter und Pflege" mit gut 120 Fachleuten.

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Das Sturmtief Sabine sorgte für einen Dauereinsatz der Holzwickeder Freiwillige Feuerwehr. Zumeist waren umgestürzte Bäume zu beseitigen oder abzusichern, wie hier an der Mühlenstraße. Insgesamt fielen die Schäden aber geringer aus als zu befürchten stand. (Foto: privat)

Sturmtief Sabine hält Feuerwehr auf Trab: Umgestürzte Bäume und schwankende Kräne

„Zum Glück war die Einsatzlage dann doch nicht ganz so dramatisch, wie angekündigt.“ So lautet das Fazit von Feuerwehr-Sprecher Marco Schäfer heute (10. Februar) Vormittag, nachdem das Sturmtief Sabine in der Nacht auch über Holzwickede hinweggefegt ist. Trotzdem hatte die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Holzwickede noch jede Menge zu tun:

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Der Spaß beim Toben, Springen, Rennen und Klettern steht für die Kinder im Mittelpunkt beim Spielefest des HSC. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Knapp 200 Kinder beim HSC-Spielfest: „Appetithappen“ zum Sport-Einstieg

Bewegungserfahrungen bereits in ganz jungen Jahren zu machen, ist mindestens ebenso wichtig wie Lesen, Rechen und Schreiben. Spaß am „Sporteln“ vermittelt das traditionelle Familien-Spielfest des Gesundheitssports des Holzwickeder Sport Clubs (HSC). Rund 200 Kinder hatten am Sonntagnachmittag auf einem weitläufigen Parcours in der Hilgenbaumhalle viel Spaß beim Toben, Rennen, Klettern und Springen.

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83 junge Sportlerinnen und Sportler, die im Vorjahr und und im 2. Halbjahr 2018 besonders erfolgreich waren, wurden heute im Forum geehrt: Mit ihren Trainern, Betreuern und den Gemeindevertreter stellte sich der sportliche Nachwuchs anschließend zum Gruppenfoto. (Foto: P. Gräber Emscherblog

83 erfolgreiche junge Sportler geehrt

Die erfolgreichen jungen Sportlerinnen und Sportler der Gemeinde Holzwickede sind heute (8. Februar) im Forum geehrt worden. Der Vorsitzende des Ortsverbandes für Sport, Udo Wiesemann, überreichte dem sportlichen Nachwuchs die Urkunden. Geehrt wurden die jungen Sportlerinnen und Sportler, die im Vorjahr sowie im 2. Halbjahr 2018 jeweils mindestens einen Titel gewonnen hatten.

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Der Gemeinderat hat die Aufwandsentschädigungen für die Funktionsträger und Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr erhöht: Übung der Holzwickeder Feuerwehr. Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Ehrenamtliche der Feuerwehr erhalten mehr Aufwandsentschädigung

Der Gemeinderat hat die Aufwandsentschädigungen für die Funktionsträger und Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr erhöht: Übung der Holzwickeder Feuerwehr. Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Der Gemeinderat hat die Aufwandsentschädigungen für die Funktionsträger und Stellvertreter der Freiwilligen Feuerwehr angepasst: Übung der Holzwickeder Feuerwehr. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Die Funktionsträger und ihre Stellvertreter innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde erhalten künftig eine höhere Aufwandentschädigung. Das beschloss der Gemeinderat am Donnerstag (6.2.). Der Bürgerblock hatte einen entsprechenden Antrage gestellt, In den Haushaltsberatungen im Herbst hatten sich die Parteien dann darauf verständig, sich bei der Erhöhung an der Aufwandsentschädigung der Ratsmitglieder zu orientieren.

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ei den Investitionen in die Schulen der Gemeinde will der Bürgerblock keine Abstriche machen: Einsatz mobiler Displays im Unterricht der Dudenrothschule. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Zuwendungsbescheid da: Grundschulen bekommen endlich schnelles Internet

Der Bund fördert das „schnelle Internet“ im ländlichen Raum bekanntlich massiv. Mit Fördermitteln des Bundes baut auch in Holzwickede die Landes die Firma Muenet das Glasfasernetz aus. „Hier stehen wir kurz vor dem finalen Zuwendungsbescheid“, erläutert Holzwickedes Wirtschaftsförderer Stefan Thiel. Es gibt aber auch noch ein Förderprogramm des Landes NRW (Schulen ans Giganetz), mit dem die Schulen ans Breitbandnetz gebracht werden sollen.

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Das Bild zeigt die renaturierte Emscher in Dortmund-Deusen. (Foto: Jannis Reichard/EGLV)

Botschafter gesucht: Ausbildung zum „Emscher-Guide“

In Zusammenarbeit mit den Volkshochschulen Unna- Fröndenberg- Holzwickede, Essen, Gelsenkirchen und Dinslaken bietet die Emschergenossenschaft einen Zertifikatslehrgang zum „Emscher-Guide“ an. An insgesamt sieben Terminen können die Teilnehmenden dabei unter der Leitung von Heinz H. Meyer (Kultur-Initiative-Emscher-Lippe) und Dr. Sonja Heldt (Emschergenossenschaft) Orte entlang des Gewässers entdecken und sich über den Emscher-Umbau, der auch in Holzwickede stattfindet, informieren. Anmeldungen sind noch bis zum 20. Februar möglich.

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Die SPD hat das ehemalige Künstler-Gelände in den Fokus genommen und sieht dort großes Potenzial zur planvollen Entwicklung dringend benötigter neuer Gewerbeflächen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Rausingen: Politik meldet Bedenken an gegen Grundstücksverkauf an Investor

Die SPD hat das ehemalige Künstler-Gelände in den Fokus genommen und sieht dort großes Potenzial zur planvollen Entwicklung dringend benötigter neuer Gewerbeflächen. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Das ehemalige Gelände der Firma Künstler (Foto) ist inzwischen an einen privaten Investor verkauft. Die Verwaltung schlägt vor, eine angrenzende weiteren Fläche in Gemeindebesitz ebenfalls an den Investor zu verkaufen. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Die Flächen im Gewerbegebiet Eco Port sind praktisch ausverkauft und die Gemeinde müsste eigentlich neue Flächen für Gewerbeansiedlungen ausweisen, wenn sie sich weiterentwickeln und zukunftssicher aufstellen will. Nach den Klausurberatungen im vorigen Jahr hatte die SPD deshalb vorgeschlagen, sich möglichst schnell um den Erwerb des rund 27.500 qm großen Geländes der Firma Künstler an Schäferkampstraße zu bemühen. Das Gelände ist inzwischen an einen privaten Investor verkauft, dem die Gemeinde auf Vorschlag der Verwaltung nun auch noch ein rd. 0,75 ha großes gemeindeeigenes Grundstück verkaufen soll, das direkt an das Künstler-Gelände angrenzt. Im Planungs- und Bauausschuss sprach sich die Politik dagegen aus.

Hintergrund ist die Änderung des Bebauungsplanes „17.1 Rausingen“. Mit ihm wurden im Jahr 2001 nicht mehr benötigte Reserveflächen der ehemaligen Firma Künstler als Grünfläche ausgewiesen. Es war als Ausgleichsmaßnahme für die Ansiedlung des Unternehmens GDW Dach- und Wandtechnik GmbH und die Verlegung der Rausinger Straße gedacht. Die 1,56 ha große unbebaute Gewerbegebietsfläche eignete sich dafür besonders, weil sie in unmittelbarer Nähe des Naturschutzgebietes Sölder Bruch liegt. Die Hälfte dieser Ausgleichsfläche, die in Gemeindebesitz ist, soll nun auf Vorschlag der Verwaltung an den Investor verkauft werden, der auch schon das Künstler-Gelände erworben hat.  

Fläche grenzt an Künstler-Gelände

Wie der Wirtschaftsförderer Stefan Thiel darlegte, kann die Gemeinde nach der aufgegebenen Entwicklungsperspektive für die Firma Künstler mit der verbleibenden halben Ausgleichsfläche den bestehenden Ausgleichsbedarf abdecken und behielte immer noch 0,26 ha Ausgleichsfläche in Reserve. Die andere Hälfte der Fläche könne deshalb zur Gewerbeansiedlung verkauft werden.

Zwar handelte es sich im Planungs- und Bauausschuss lediglich um eine Kenntnisnahme. Beschlossen werden soll der Verkauf im Wirtschaftsförderungsausschuss. Doch SPD-Sprecher Peter Wehlack meldet bereits Bedenken an: „Durch den Verkauf der gemeindeeigenen Fläche blockieren wir uns möglicherweise ohne Not für spätere Verkehrslösungen im Westen“. Das noch immer mehrheitlich gewünschte „Drei-Achsen-Modell mit einer westlichen Tangente hat sich nach einem Verkauf endgültig erledigt“.

„Durch den Verkauf der gemeindeeigenen Fläche blockieren wir uns möglicherweise ohne Not für spätere Verkehrslösungen im Westen“.


Peter Wehlack

CDU-Sprecher Frank Lausmann sah das auch so: „Außerdem hätten wir vor einem Verkauf schon das Interesse zu erfahren, was der Investor dort auf dem Gelände plant.“  Den Hinweis, des 1. Beigeordneten Bernd Kasischke, dass es nur eine Kenntnisnahme gehe („Die Westtangente ist nur theoretischer Natur und heute nicht das Thema.“) und die Entscheidung im Wirtschaftsförderungsausschuss falle, kommentierte SPD-Sprecher Manfred Matysik: „Die SPD-Fraktion wird auch dort einem Verkauf nicht zustimmen.“

Die große Westtangente als Lösung ist sicher unrealistisch“, räumte Frank Lausmann ein. „aber kleinere Lösungen sind sicher möglich.“ Ähnlich sieht es auch Peter Wehlack: „Wir schlagen mit einem Verkauf die Tür ja auch für kleinere Lösungen über die Schäferkampstraße zu und verbauen uns so jede Planungsmöglichkeit. Das ist das Gegenteil von vorausschauendem Handeln.“

Solange die Ergebnisse der von der FDP beantragten Machbarkeitsstudie für die Schäferkampstraße  nicht vorliegen, darf keine Fläche in diesem Bereich verkauft werden, so der mehrheitliche Tenor der Fraktionen im Planungs- und Bauausschuss.

Der zukünftige Superintendent Dr. Karsten Schneider (6.v.r.) inmitten des Kreissynodalvorstandes. (Foto: D. Schneider - EKVW)

Nach Wahlmarathon: Dr. Karsten Schneider neuer Superintendent im Ev. Kirchenkreis Unna

Die Synode des Ev. Kirchenkreises Unna hat am 5. Februar Dr. Karsten Schneider aus Dortmund zum neuen Superintendenten gewählt. Er erhielt erstam Ende eines dreistündigen Wahlmarathons im siebten Wahlgang die erforderliche Stimmenmehrheit. Am 30. April wird Schneider damit das Amt als leitender Geistlicher des Ev. Kirchenkreises Unna mit seinen ca. 71.000 evangelischen Christen in Bergkamen, Kamen, Unna, Holzwickede und Fröndenberg antreten.

Um gewählt zu werden, wird laut Kirchenordnung die Stimmen der Mehrheit des Bestandes der Synode benötigt. Dies sind 97 Personen, somit waren 49 Stimmen für die Mehrheit nötig. Zur Wahl standen Dorothea Goudefroy aus Menden, Andreas Müller aus Unna und Dr. Karsten Schneider aus Dortmund. Im ersten Wahlgang entfielen auf Goudefroy 22 Stimmen, auf Müller 36 und auf Schneider 31 Stimmen. Beide letzteren traten damit in den zweiten Wahlgang. In den ersten drei Durchgängen konnte dort keiner die Mehrheit erlangen: mit jeweils zwei bis vier Stimmen lag Schneider zwar vorne, aber er erhielt nicht die erforderliche Zahl von 49 Stimmen.  So ging es zunächst in eine 40-minütige Personaldebatte, an der nur die stimmberechtigten Mitglieder der Synode teilnahmen. Doch auch in den folgenden zwei Durchgängen, den insgesamt mittlerweile fünften und sechsten, kam es lediglich zu einem Ergebnis von 43 zu 45 bzw 41 zu 47 Stimmen für Schneider. Mit genau den erforderlichen 49 Stimmen gewann Dr. Karsten Schneider den siebten Durchgang.

Hans-Martin Böcker gratulierte seinem Nachfolger

Dr. Karsten Schneider (l.) wird zur Wahl zum neuen Superintendent beglückwünscht. Erster Gratulant ist der noch amtierende Superintendent Hans-Martin Böcker. (Foto: D. Schneider - kk-ekvw)
Dr. Karsten Schneider (l.) wird zur Wahl zum neuen Superintendent beglückwünscht. Erster Gratulant ist der noch amtierende Superintendent Hans-Martin Böcker. (Foto: D. Schneider – EKVW)

Dr. Karsten Schneider kommt aus der Nachbarstadt Dortmund neu in den Evangelischen Kirchenkreis Unna. Er hat sich, wie die beiden anderen Bewerber am Samstag vorher, intensiv den Mitgliedern der Synode vorgestellt. „Es ist unglaublich wichtig, wenn sich Kirche jetzt und Zukunft einsetzt für soziale Gerechtigkeit und auf Missstände aufmerksam macht.“ Dazu bedürfe es, ebenso in den anderen Themen, eines eigenen konsequenten Vorbildes. „Und es ist unbedingt richtig, wenn Kirche die Nachricht von der Liebe Gottes verbreitet, und das fröhlich und bunt.“ In seiner Vision mache Kirche dies alles auch, weil sie sich nicht zu schade sei, zu verändern. „Ich traue unserer Kirche viel zu.“

Pfarrer Dr. Karsten Schneider, geboren 1965, aufgewachsen in Ostwestfalen, studierte in Marburg, Bonn, Bochum und in Rom Evangelische Theologie, Philosophie und Geschichte und promovierte in Theologie an der Ruhr-Universität Bochum. In der Ev. Kirchengemeinde Bochum-Eppendorf folgte das Vikariat, als Pfarrer war Schneider tätig in der Johannis-Kirchengemeinde Witten und seit 2001 ist er in der Ev. Philippus-Kirchengemeinde Dortmund. Bis zur Vereinigung der Dortmunder Kirchenkreise war er Vorsitzender des Strukturausschusses im Kirchenkreis Dortmund-Süd. Im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund ist er Vorsitzender des Fachausschusses Bildung (u.a. Begleitung des Ev. Bildungswerkes Dortmund) und hat die Synodalbeauftragungen für Männerarbeit, Gustav-Adolf-Werk und Ev. Bund inne. Schneider lebt in Dortmund, ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Einführung und Abschied

Die Amtseinführung des neuen Superintendenten findet am 30.4. um 17 Uhr in der Ev. Stadtkirche Unna durch die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus, statt. In diesem Rahmen wird auch Hans-Martin Böcker verabschiedet.  Er war seit 2015 Superintendent im Evangelischen Kirchenkreis Unna und geht in den Ruhestand.

  • INFO: Superintendent
    Der leitende Geistliche eines Kirchenkreises ist der Superintendent. Er wird von der Kreissynode gewählt und hat den Vorsitz des Kreissynodalvorstandes (KSV) inne. KSV und Kreissynode sind für die Leitung des Kirchenkreises verantwortlich. Er führt die Dienstaufsicht über die Pfarrer und Pfarrerinnen in seinem Bereich. Im Ev. Kirchenkreis Unna wird das Amt hauptamtlich ausgeübt. Das Wort »Superintendent« meint: jemand, der die Aufsicht führt und/oder den Überblick hat. Am besten also beides.

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