Einrichtungsleiterin Sandra Bartsch unterstützt gemeinsam mit ihrem Team viele Ratssuchende im Kreis Unna.. (Foto: AWO)

Schuldnerberatung: „Chancenlose Kinder? – Gutes Aufwachsen trotz Überschuldung“

Einkommensverluste, Arbeitslosigkeit, fehlende Verpflegung in Schulen und Kitas belasten armutsgefährdete Familien enorm. Es sei zu befürchten, dass die Pandemie die Wirtschaft und damit die Familien in die Schulden treibt, so Sandra Bartsch, Leiterin der AWO Schuldnerberatung im Kreis Unna. Wenn wie derzeit durch die Corona Krise Kurzarbeit bis zu 33 Prozent des Einkommens fehlen, geraten viele Familien schnell unter Druck.

Weiterlesen

Ein offenes Ohr für junge Familien: Katja Kortmann (l.) ist Ansprechpartnerin im neuen Familienbüro in Holzwickede. Sie stellt die nagelneuen Räume gemeinsam mit Katja Schuon, Fachbereichsleiterin Familie und Jugend beim Kreis Unna, vor. (Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna)

Familienbüro öffnet endlich seine Türen in Holzwickede: Anlaufstelle für junge Eltern

Alles neu, alles anders: Nach der Geburt eines Kindes ist das Glück erstmal riesengroß. Häufig stellen sich aber auch Fragen, mit denen eine junge Familie so vorher nicht gerechnet hatte. Hier hilft das Familienbüro des Kreises Unna weiter. Und das bekommt jetzt die neuen Räumlichkeiten vor Ort an der Hauptstraße 28 in Holzwickede. Eigentlich war die Eröffnung schon für die zweite März-Hälfte angekündigt worden.

Weiterlesen

Vorsitzender des Ortsjugendringes Holzwickede: Jonas Beckmann. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Ortsjugendring fordert organisatorische und finanzielle Hilfe durch Gemeinde ein

Bisher ist es nur der Kreis Unna, der einige wenige Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche als Ferienspaß in den Sommerferien anbietet. Der Holzwickeder Ortsjugendring (OJR) würde es natürlich gerne sehen, wenn auch in Holzwickede einige mehr Veranstaltungen angeboten werden könnten. Allein mit ehrenamtlichem Engagement ist das allerdings kaum zu leisten, weshalb hat der Ortsjugendring nun finanzielle und organisatorische Unterstützung durch die Gemeinde beantragt.

Weiterlesen

Leiterin Fachbereich Jugend und Familie: Katja Schuon. (Foto: Linda Peloso - Kreis Unna)

Suche nach Träger für eine dritte neue Kita in Holzwickede startet

In diesem Sommer werden die ersten Kinder in die neue AWO-Kita Sonnenschein gehen, im Winter soll auch die weitere neue ev. Kita Schatzkiste in Opherdicke fertiggestellt sein. Doch es zeichnet sich noch mehr Bedarf an Kita-Plätzen ab. Deshalb sucht der Kreis einen Träger für eine dritte neue Kita. Doch bevor nun unschöne Erinnerungen an die letzte Standortsuche für einen Kindergarten in Holzwickede wach werden: Ein Standort für diese dritte Kita ist schon gefunden.

Weiterlesen

Flüchtlingsinitiative auch in Corona-Zeiten aktiv: Arbeit radikal umgestellt

Lange hat die Flüchtlingsinitiative nichts von sich hören lassen, weil die Monatstreffen seit März wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden konnten. Jetzt gibt es von Roswitha Göbel-Wiemers einen Rundbrief an die Mitarbeitenden sowie Freundinnen und Freunde der Initiative und ein Lebenszeichen. „Auch die Flüchtlingsinitiative hat ziemlich radikal umstellen müssen. Unsere wöchentliche Treff- und Sprechstunde am Donnerstag können wir zurzeit nicht abhalten. Auch wird von der Gemeinde zum gegenseitigen Schutz gewünscht, dass wir uns nicht direkt in den Einrichtungen aufhalten“, berichtet Roswitha Göbel-Wiemers.

Weiterlesen

Offener Brief an die Politik: Eklatante Corona-Gefahr für Flüchtlinge in Unterkünften

In den Sammelunterkünften von Geflüchteten im Kreis Unna, in denen die Flüchtlinge wohnen müssen, sind die während der Corona-Pandemie geltenden Abstands- und Hyngienevorschriften häufig nicht einzuhalten: Das Archivfoto zeigt Bewohner der Unterkünfte an der Massener Straße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
In den Sam­mel­un­ter­künften von Geflüch­teten im Kreis Unna, in denen die Flücht­linge wohnen müssen, sind die wäh­rend der Corona-Pan­demie gel­tenden Abstands- und Hyn­gie­ne­vor­schriften häufig nicht ein­zu­halten: Das Archiv­foto zeigt Bewohner der Unter­künfte an der Mas­sener Straße. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

In einem offenen Brief haben sich jetzt Flücht­lings­in­itia­tiven, der Cari­tas­ver­band und der Ev. Kir­chen­kreis an die Lan­des­re­gie­rung, Bezirks­re­gie­rung, den Landrat, die Bür­ger­mei­ster der Kom­munen und das Gesund­heitsamt des Kreises Unna gewandt und auf die „besorg­nis­er­re­gende Gefähr­dung“ und das „ekla­tante Risiko“ für Men­schen hin­ge­wiesen, „die wäh­rend der Corona-Pan­demie ver­pflichtet sind, in Sammel- und Mas­sen­un­ter­künften zu wohnen“.

Inzwi­schen ist in meh­reren zen­tralen Unter­brin­gungs­ein­rich­tungen in NRW Corona aus­ge­bro­chen, was zu extremen Qua­ran­täne-Maß­nahmen ganzer Ein­rich­tungen geführt hat. Dem Aus­bre­chen der Pan­demie in den Ein­rich­tungen im Kreis Unna wollen wir Maß­nahmen ent­ge­gen­setzen“, heißt es in dem Schreiben.

Flüchtlinge müssen auf engstem Raum leben

Und weiter: „Qua­ran­täne in der Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung in Massen etwa würde bedeuten, dass rund 300 Bewohner*innen das Gelände der Ein­rich­tung nicht ver­lassen dürften. Schon jetzt sind die Lebens­be­din­gungen der Men­schen in der Ein­rich­tung unzu­mutbar: Die Men­schen – dar­unter auch viele Fami­lien und mehr als 70 Kinder und Min­der­jäh­rige – leben in kleinen Räumen, die jeweils mit vier Prit­schen, einem kleinen Tisch und einem Stuhl ‘möbliert’ sind. Die Ein­rich­tung ist nur für den Auf­ent­halt von wenigen Tagen, aber nicht von meh­reren Wochen oder gar Monaten ein­ge­richtet. Beson­ders für die Kinder und psy­chisch bela­stete, trau­ma­ti­sierte Per­sonen ist diese Enge unzu­mutbar! Im Fall einer nötig wer­denden Qua­ran­täne wäre sie uner­träg­lich.“

Diese schwie­rigen Zeiten lassen sich
nur in Soli­da­rität, die keine Grenzen
kennt, mei­stern“

- Die Unter­zeichner des Briefes

Es sei ins­ge­samt offen­sicht­lich, dass Abstand­hakten in den Ein­rich­tungen meist nicht mög­lich ist. In diesem Zusam­men­hang ver­weisen die Initia­toren auf ein Urteil des Ver­al­tungs­ge­richts Leipzig vom 22. April, dass dem Antrag eines Asyl­be­wer­bers auf vor­läu­figen Rechts­schutz statt­geben und geur­teilt hat: „Die Wohn­pflicht in Auf­nah­me­ein­rich­tung ist zu beenden, wenn der Min­dest­ab­stand nicht ein­ge­halten werden kann!“

Die gel­tenden Abstands­re­ge­lungen sind auch in de Erst­auf­nah­me­ein­rich­tung in Unna-Massen schwer umzu­setzen. „Wir, die Unter­zeichner plä­dieren des­halb für krea­tive und schnelle Lösungen, wie die vor­über­ge­hende Nut­zung leer­ste­hender Hotels oder Gebäude der Stadt, des Landes oder des Bundes“, heißt es in dem offenen Brief weiter.

Vorschläge zur Risikominderung

Zudem könnten die Besuchs­re­ge­lungen die Bele­gung und damit das Ansteckungs­ri­siko in den Unter­künften redu­zieren: Einige der unter­ge­brachten Per­sonen haben Fami­li­en­an­ge­hö­rige, die bereit sind, ihre Ange­hö­rigen bei sich zu Hause auf­zu­nehmen.

Diese schwie­rigen Zeiten lassen sich nur in Soli­da­rität, die keine Grenzen kennt, mei­stern“, schließen die Initia­toren ihren Brief.

Ver­bunden mit der drin­genden Bitte um:

  • Beson­deren Schutz für Geflüch­tete, die zu den Risi­ko­gruppen gehören
  • Ver­mei­dung grö­ßerer Qua­ran­tä­nelager. Dezen­trale Unter­brin­gung der Bewohner von Auf­nah­me­ein­rich­tungen und großen Gemein­schafts­un­ter­künften
  • Schaf­fung klei­nerer Wohn­ein­heiten durch Nut­zung aller Optionen leer­ste­hender Räum­lich­keiten wie Hotels, städ­ti­scher, landes- und bun­des­ei­gener Häuser und anderer Gebäude
  • Über­prü­fung aller Ein­rich­tungen durch die zustän­digen Gesund­heits­ämter.
  • Been­di­gung der Wohn­ver­pflich­tung in Auf­nah­me­ein­rich­tungen
  • Schnelle und unbü­ro­kra­ti­sche Ertei­lung von lang­fri­stigen Besuchs­er­laub­nissen an Per­sonen in Lan­des­un­ter­künften, die bei Fami­li­en­an­ge­hö­rigen unter­kommen können und wollen
  • Sicher­stel­lung der psy­cho­so­zialen und recht­li­chen Bera­tung von Geflüch­teten.
  • Infor­ma­tion und Trans­pa­renz beim Auf­treten von Infek­ti­ons­fällen, Ach­tung der Per­sön­lich­keits­rechte, Zugang zu zeit­naher Dia­gno­stik und Tests
  • Adäquate Gesund­heits­ver­sor­gung für alle durch Ein­glie­de­rung in die gesetz­liche Kran­ken­ver­si­che­rung unab­hängig vom Auf­ent­halts­status.

Unter­zeichner des offenen Briefes sind:
Arbeits­kreis Asyl Schwerte
Cari­tas­ver­band für den Kreis Unna e.V.
Evan­ge­li­scher Kir­chen­kreis Unna
Flücht­lings­in­itia­tive „Will­kommen in Holzwickede„
Flücht­lingsrat in Kreis Unna
Inte­gra­ti­onsrat der Kreis­stadt Unna
Initia­tive Welt­Offen Unna

Mitarbeiterin Saskia Prange (2. v.l.) und ihre Kolleginnen und Kollegen werden in den nächsten Wochen den Einkaufsservice aufbauen. Darüber freuen sich auch Wolfgang Rickert (1. v.l.) und DasDies-Geschäftsführer Maciej Kozlowski (3. v.l.) mit weiteren Vertretern der AWO Ruhr-Lippe-Ems. (Foto: AWO)

Aktion Mensch fördert Lieferservice für Menschen mit Behinderung

Eine erfreuliche Nachricht hat die Verantwortlichen der DasDies Service GmbH erreicht: Das Inklusionsunternehmen der AWO Ruhr-Lippe-Ems kann sich über eine Förderung der Aktion Mensch für den Aufbau eines Bestell- und Lieferservice für Menschen mit Behinderung freuen. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie bietet die DasDies Service GmbH seit Mitte April in einem kleineren Umfang einen Einkaufsbringdienst für Menschen mit Behinderung an.

Weiterlesen

Die Stiftung Kinderglück verteilt auch in diesem Jahr am 4. Juni wieder kostenlos hochwertige Schulranzen: Bernd Krispin (5.v.l.) mit ehrenamtlichen Helfern am Ausgabetag im vergangenen Jahr. (Foto: Stiftung Kinderglück)

Stiftung Kinderglück trotzt Coronakrise: Schulranzen-Projekt läuft auf Hochtouren

Die Corona-Pandemie macht sich in allen Lebensbereichen bemerkbar und schränkt das private wie wirtschaftliche Handeln ein. Auch der soziale Bereich ist davon selbstverständlich betroffen. Das bekommt auch die Stiftung Kinderglück zu spüren, die massiv unter der Krise leidet. So müssen Projekte zeitlich verschoben werden und auch die Spenden sind massiv eingebrochen. Trotzdem sind die Verantwortlichen der Stiftung Kinderglück bemüht, dem Virus und seinen negativen Auswirkungen die Stirn zu bieten und so viele Projekte wie möglich zugunsten von kranken und Armut betroffenen Kindern und Jugendlichen zu realisieren. Eines davon ist das Schulranzen-Projekt 2020, das unter erschwerten Bedingungen auf Hochtouren angelaufen ist.

Weiterlesen

Wiedersehen nach 40 Jahren: Hajo Sprenger aus Bönen (r.) ließ es sich nicht nehmen, sein altes Fahrrad persönlich bei Friedhelm Klemp (M.) und Sharad an der Fahrrad-Werkstatt abzuliefern. (Foto: P. Gräber Emscherblog)

Spendenaufruf erfolgreich: Schon 30 Fahrräder für bedürftige Familien gespendet

Der Aufruf von Friedhelm Klemp, alte, gebrauchte Fahrräder für bedürftige Familien und Einzelpersonen in der Gemeinde zu spenden, ist nicht ungehört verhallt: Nach dem Bericht im Emscherblog am Montag (4.5.) sind bis gestern bereits 30 Fahrräder bei Friedhelm Klemp in der Buchholzstraße oder in der Fahrrad-Werkstatt an der Massener Straße 69 abgegeben worden.

Weiterlesen

Im Vordergrund die neue pädagogische Mitarbeiterin Janina Scherlich zusammen mit Diakon Detlef Maidorn (r.) und Michael Klimziak (l). (Foto: Ev. Kirchenkreis Unna)

Janina Scherlich verstärkt OGS-Team: Neue Ansprechpartnerin für Fachkräfte

„Vielfältig und bunt“ lautet der Slogan der Offenen Ganztagsschule (OGS) in Trägerschaft des Ev. Kirchenkreises Unna. An insgesamt 14 Schulen betreuen rund 170 Mitarbeitende ca. 2.100 Kinder. Um die „bunte Vielfalt“ bestmöglich zu begleiten, zu betreuen, anzuleiten und zu führen, hat sich das OGS-Team rund um Geschäftsführer Diakon Detlef Maidorn, Koordinator Michael Klimziak und Sachbearbeiterin Ute Fehl mit der pädagogischen Mitarbeiterin Janina Scherlich verstärkt.

Weiterlesen

Kontakt

Mobil: +49 (170)  9 03 26 14

E-mail: info@emscherblog.de

Folgen Sie uns

Archiv