Geliefert, aber die Montage ist nicht möglich: Der neue Kiosk-Container für das Freibad Schöne Flöte passt nicht durch die Zufahrt ins Bad und muss deshalb auf dem Parkplatz davor zwischengelagert werden bis eine Lösung gefunden ist. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Neuer Kiosk passt nicht durch die Zufahrt ins Freibad Schöne Flöte

Eigentlich hätte der neue Kiosk-Container für das Freibad Schöne Flöte schon zur vergangenen Saison eröffnet werden sollen. Doch erst fehlte eine wasserrechtliche Genehmigung und dann war der Container nicht lieferbar. Zur Saisoneröffnung in diesem Jahr soll der Kiosk endlich in Betrieb genommen werden können. Der zweiteilige Container ist inzwischen auch angeliefert worden. Nur: Er kann nicht aufgestellt werden, weil die Transportfahrzeuge für die sperrigen und schweren Module nicht durch die Einfahrt in die Freizeitanlage passen. Seit Tagen schon steht der Kiosk-Container deshalb „zwischengelagert“ auf dem Parkplatz vor der Schönen Flöte. Eine Lösung ist noch nicht ins Sicht. Möglicherweise müssen für die Anlieferung einige Bäume weichen.

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Der Abbruch der ehemaligen Kirche beginnt in der nächsten Woche. Danach entsteht das neue Katharina-von-Bora-Haus auf dem Eckgrundstück an der Winkel- und Wichernstraße. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Perthes-Stiftung baut Katharina-von-Bora-Haus mit 50 stationären Pflegeplätzen

Gut fünf Jahre nach der ersten Bedarfsausschreibung durch den Kreis Unna im Pflegebedarfsplan und der Vorstellung der ersten Planungen für ein neues Alten- und Pflegeheim durch die evangelische Perthes-Stiftung an der Winkel-/Wichernstraße ist jetzt auch nach außen hin deutlich sichtbar Bewegung in das Projekt gekommen: Die Baumfäll- und Rodungsarbeiten auf dem Grundstück sind abgeschlossen und nächste Woche soll mit dem Abbruch des alten Gebäudes und unmittelbar danach mit dem Neubau des Katharina-von-Bora-Hauses begonnen werden.

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Sie stehen im Jubiläumsjahr an der Spitze des kommunalen Wohnungsunternehmens UKBS: Theodor Rieke (rechts), seit 2009 Vorsitzender des Aufsichtsrates, und Matthias Fischer, seit dem 1.Juli 2007 Geschäftsführer. (Foto: UKBS)

UKBS investiert in Wohnungen und Kindertagesstätten

Mit einem vollen Aufgabenkatalog will die Unnaer Kreis-Bau- und Siedlungsgesellschaft (UKBS) die Zukunft auf dem Wohnungsmarkt gestalten. Dazu zählt auch der Bau von Kindertagesstätten, wie zum Beispiel an der Allee und an der Unnaer Straße in Holzwickede. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, der Holzwickeder Kreistagsabgeordnete Theodor Rieke, sprach in der Sitzung des Gremiums in Unna gar von einer „historischen Herausforderung“. Nach seinen Worten hat sich das kommunale Wohnungsunternehmen „ein großes Programm vor die Brust genommen“ und realisiert Investitionen in Höhe von 64 Millionen Euro in Wohnungsbau und Kindergärten.

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Der direkte Radweg hinter der Unterführung in die Gemeindemitte und zum Emscherquellhof wird Realität. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Die Grünen wollen Lücke vom Emscher-Weg bis zur Sölder Straße schließen

Die Holzwickeder Grünen wollen die Lücke zwischen Emscher-Radweg und der Sölder Straße mit einem kombinierten Fuß- und Radweg auf der Schäferkampstraße schließen. In ihrem Antrag regen die Grünen den Bau einer entsprechenden Verbindung vom Tunnel bis zur Sölder Straße an. Im Rahmen der veränderten Besitzverhältnisse und Vertragsabwicklungen der Industriefläche Künstler bitten sie außerdem darum, zu prüfen, wie weit eine Fuß- und Radweg-Verbindung vom Emscher-Radweg bis zum Tunnel in südliche Richtung auf der Schäferkampstraße zu realisieren wäre.

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Die neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße 11 und 11a weisen erhebliche Baumängel auf. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Ehrenamtliche Flüchtlingshelfer plädieren für Erhalt der Unterkünfte an der Bahnhofstraße

Die Flüchtlingsinitiative „Willkommen in Holzwickede“ hat die Verwaltungsspitze aufgefordert, die Unterkünfte der Bahnhofstraße unbedingt zu erhalten. In einem langen Brief haben die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer ihre Argumente dafür dargelegt. Man habe den Brief „absichtlich nicht öffentlich gemacht“, um nicht zu polarisieren.

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Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Gartenprojekt und klare Wegeführung: Festplatz bekommt mehr Aufenthaltsqualität

Die zeitnahe Entsiegelung des Festplatzes lehnt der Bürgerblock ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusammenhang mit den ISEK-Maßnahmen 24 und 25 umgestaltet werden. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die zeit­nahe Ent­sie­ge­lung des Fest­platzes lehnt der Bür­ger­block ab. Nach dem Bau der Kita nebenan soll der Bereich jedoch in Zusam­men­hang mit den ISEK-Maß­nahmen 24 und 25 umge­staltet werden. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Die Umge­stal­tung des Fest­platzes stand eben­falls im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss am Diens­tag­abend (4.2.) auf der Tages­ord­nung. In der Sep­tember-Sit­zung des Aus­schusses war ein erster Pla­nungs­ent­wurf für die Bereiche Fest­platz (alte Roll­schuh­bahn) und den Vor­platz der neuen Kin­der­ta­ges­stätte prä­sen­tiert worden.

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Auf diesem unbefestigten 4.420 qm großen Grundstück am Aachener Weg wollen der HSC und die TGH das Sportforum errichten. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Politik will Grundstück am Aachener Weg kostenlos für Sportforum bereitstellen

Auf diesem unbefestigten 4.420 qm großen Grundstück am Aachener Weg wollen der HSC und die TGH das Sportforum errichten. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Auf diesem unbe­fe­stigten 4.420 qm großen Grund­stück am Aachener Weg wollen der HSC und die TGH das Sport­forum errichten. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Auf Antrag der CDU stand ein Bericht zum Sach­stand des von HSC und TGH geplanten Sport­fo­rums am Diens­tag­abend im Pla­nungs- und Bau­aus­schuss auf der Tages­ord­nung. Für das Pro­jekt ist Min­dest­grund­stücks­größe von 4.000 qm erfor­der­lich, da das Refe­renz­pro­jekt in Rheine 1:1 über­nommen werden soll. Als Standort favo­ri­sieren die Ver­eine nach wie vor den Park­platz am Aachener Weg vor der Sport­an­lage Opher­dicker Straße.

Wie die Ver­wal­tung dazu weiter erläu­terte, stellt sich der HSC aus­ge­hend von geschätzten Bau­ko­sten von 3,5 Mio. Euro ent­gegen bis­he­riger Infor­ma­tionen eine umfang­reiche finan­zi­elle Betei­li­gung der Gemeinde an dem Pro­jekt vor:

  • So soll die Gemeinde dem Verein das Grund­stück am Aachener Weg kostenlos über­lassen
  • Es wird ein ein­ma­liger Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 300.000 Euro gewünscht sowie
  • eine monat­liche finan­zi­elle Betei­li­gung in Höhe von 15.000 Euro an den Betriebs­ko­sten (wobei ange­nommen wird, dass die Gemeinde einen 50-pro­zen­tigen Nut­zungs­an­teil am Sport­forum hat)

CDU lehnt Standort und Kostenbeteiligung ab

Die HSC-Ver­ant­wort­li­chen gehen davon aus, dass das favo­ri­sierte ins­ge­samt 4.420 qm große Grund­stück am Aachener Weg neu par­zel­liert, ver­messen und geteilt werden müsste. Ins­ge­samt 2.872 qm seien auf dem Grund­stück bebaubar, wobei dort ein dem Sport die­nendes Gebäude mit zwei Voll­ge­schossen laut Bebau­ungs­plan zulässig sei. Auch eine seit­liche Zuwe­gung zum Haupt­ein­gang über den Aachener Weg könnte rea­li­siert werden, da der Aachener Weg eine öffent­liche Straße sei. Ferner spricht nach Ein­schät­zung der HSC-Ver­ant­wort­li­chen nichts dagegen die erfor­der­li­chen Stell­plätze auch außer­halb der Bau­grenzen ein­zu­richten.

CDU-Spre­cher Frank Laus­mann und seine Frak­tion sahen sich durch die Ver­wal­tungs­vor­lage bestä­tigt: „Das Sport­forum ist ein tolles Pro­jekt. Aber am Standort Aachener Weg kann es auf gar keinen Fall ent­stehen. Dort wollten wir ja auch schon einmal eine Kin­der­ta­ges­stätte errichten, wovon wir wieder Abstand nehmen mussten.“ Schließ­lich sieht sich die CDU durch die Ver­wal­tungs­vor­lage in ihrem Ver­dacht bestä­tigt, dass die Gemeinde sehr wohl in erheb­li­chem Umfang finan­ziell in die Pflicht genommen werden soll für das Sport­forum. „Eine Ein­mal­zah­lung von 300.000 Euro und monat­liche 15.000 Euro Zuschuss gibt unsere Haus­halts­si­tua­tion nicht her“, so Frank Laus­mann. Zumal das Sport­forum für den Schul­sport über­haupt nicht benö­tigt würde, denn laut Gemein­de­prü­fungsamt (GPA) gebe es aus­rei­chend Hal­len­ka­pa­zi­täten.

Gemeinde muss Sportforum nicht mitnutzen

Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir als Vor­stand in finan­zi­elle Vor­lei­stung gehen müssten“


Udo Speer

Vom HSC waren in der Sit­zung der 1. Vor­sit­zende Udo Speer, Prof. Gerd Grube und Rainer Har­ting erschienen. Sie machten deut­lich, dass es beim Sport­forum nicht allein darum geht, zusätz­liche Sport­mög­lich­keiten zu schaffen, son­dern vor allem auch ein­zig­ar­tige Prä­ven­ti­ons­an­ge­bote im Gesund­heits­be­reich zu schaffen. „Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir als Vor­stand in finan­zi­elle Vor­lei­stung gehen müssten“, erklärte Udo Speer. „Des­halb müssen wir wissen, ob die Gemeinde auch tat­säch­lich hinter uns steht.“

Prof. Grube wies zudem darauf hin, dass „wir als HSC schon jetzt 50 Pro­zent Nut­zung abdecken“ würden. Bisher sei man davon aus­ge­gangen, dass auch die Gemeinde das Sport­forum mit­nutzen will. „Wenn die Gemeinde keine Betei­li­gung wünscht, dann wäre auch keine finan­zi­elle Betei­li­gung nötig.“ Dann müsste der HSC noch einmal alle Ver­eine gezielt anspre­chen und sein bis­he­riges Kon­zept anders zuschneiden.

Rainer Har­ting, Ex-Spar­kas­sen­vor­stand, betonte: „Die Zahlen, die hier heute genannt wurden, sind nicht neu. Die habe ich schon immer genannt. Klar ist, dass wir neu über­legen müssen, wenn die Gemeinde das Sport­forum nicht mit­nutzen will. Das Forum in Rheine wird zu 50 Pro­zent von Schulen genutzt. Hier in Holzwickede ist das laut GPA ja nicht nötig. Für uns ist das auch nur ein Modell gewesen, kein Fakt. Jetzt werden wir neu rechnen, ganz ohne Ein­satz von Steu­er­gelder. Selbst­ver­ständ­lich werden wir nichts bauen, was sich nicht rechnet.“

Standort angeblich alternativlos

Mit dem Pro­jekt als sol­chen könnte sich wohl auch die CDU anfreunden, wie ihr Spre­cher Frank Laus­mann noch einmal ver­si­cherte. „Aber dieser Standort geht gar nicht.“ Auch Wil­fried Brink­mann (BBL) outete sich als Fan des Forum. Doch der Aus­schuss­vor­sit­zende erin­nerte die HSC-Ver­treter auch daran: „Es gab damals große Pro­bleme bei der Stand­ort­suche für die Kita. Des­halb müssten Sie ein­fach einmal kon­krete Pla­nungen auf­zeigen, damit wir sehen können, ob die Pla­nung dorthin passt.“ 

Ohne zu wissen, wie die Politik zu dem Pro­jekt steht, so Rainer Har­ting, werde der Verein aller­dings nicht in finan­zi­elle Vor­lei­stung gehen. „Darum sind wir heute hier, um zu hören, wie sie zu dem Pro­jekt stehen.“

Anders als die CDU will die SPD dem HSC-Vor­stand diese Sicher­heit geben, wie Michael Klim­ziak ver­deut­lichte. „Wir sollten das Pro­jekt nicht auf die lange Bank schieben. Wir haben kein anderes Grund­stück als das am Aachener Weg und die Ver­wal­tung kann auch keins her­zau­bern. Ein Sport­forum passt dort räum­lich und auch inhalt­lich zu dem schon vor­han­denen Sport­platz und Schul­zen­trum.“ Die GPA könne der Gemeinde ohnehin nichts vor­schreiben. „Die Frage ist doch, ob unsere Hal­len­ka­pa­zi­täten wirk­lich aus­rei­chen. Bei der Ant­wort sollten wir uns nicht auf Schreib­tisch­täter aus Herne ver­lassen. Das können wir selbst viel besser ent­scheiden.“

Grünes Licht – wenn Baurecht vorhanden

Auch Fried­helm Klemp hält das Sport­forum für „eine super Sache“, so der Grünen-Spre­cher. „Alle Ver­eine klagen doch dar­über, dass es zu wenig Hal­len­ka­pa­zi­täten gibt.“ Viel­leicht lasse sich ja doch noch ein alter­na­tiver Standort finden.

Lars Berger (FDP) regte zur Stand­ort­suche an, auch einmal mit Pri­vat­ei­gen­tü­mern Kon­takt auf­zu­nehmen. 

Der HSC favo­ri­siert ganz klar den Standort am Aachener Weg“, gab der 1. Bei­geord­nete Bernd Kasischke dar­aufhin zu bedenken. „Wenn wir erst noch ein Grund­stück ankaufen müssten, um es dann kostenlos wei­ter­zu­geben, wäre das gar nicht mehr für uns finan­zierbar.“

Schließ­lich gab es doch noch grünes Licht für die HSC-Ver­treter: Gegen die Stimmen der CDU beschloss der Aus­schuss, den Ver­einen das Grund­stück am Aachener Weg kostenlos zu über­lassen – vor­aus­ge­setzt alle gesetz­li­chen Auf­lagen und Maß­gaben sind erfüllt, um das Bau­vor­haben zu rea­li­sieren. 

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