Auf diesem unbefestigten 4.420 qm großen Grundstück am Aachener Weg wollen der HSC und die TGH das Sportforum errichten. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Politik will Grundstück am Aachener Weg kostenlos für Sportforum bereitstellen

Auf diesem unbefestigten 4.420 qm großen Grundstück am Aachener Weg wollen der HSC und die TGH das Sportforum errichten. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Auf diesem unbefestigten 4.420 qm großen Grundstück am Aachener Weg wollen der HSC und die TGH das Sportforum errichten. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Auf Antrag der CDU stand ein Bericht zum Sachstand des von HSC und TGH geplanten Sportforums am Dienstagabend im Planungs- und Bauausschuss auf der Tagesordnung. Für das Projekt ist Mindestgrundstücksgröße von 4.000 qm erforderlich, da das Referenzprojekt in Rheine 1:1 übernommen werden soll. Als Standort favorisieren die Vereine nach wie vor den Parkplatz am Aachener Weg vor der Sportanlage Opherdicker Straße.

Wie die Verwaltung dazu weiter erläuterte, stellt sich der HSC ausgehend von geschätzten Baukosten von 3,5 Mio. Euro entgegen bisheriger Informationen eine umfangreiche finanzielle Beteiligung der Gemeinde an dem Projekt vor:

  • So soll die Gemeinde dem Verein das Grundstück am Aachener Weg kostenlos überlassen
  • Es wird ein einmaliger Zuschuss der Gemeinde in Höhe von 300.000 Euro gewünscht sowie
  • eine monatliche finanzielle Beteiligung in Höhe von 15.000 Euro an den Betriebskosten (wobei angenommen wird, dass die Gemeinde einen 50-prozentigen Nutzungsanteil am Sportforum hat)

CDU lehnt Standort und Kostenbeteiligung ab

Die HSC-Verantwortlichen gehen davon aus, dass das favorisierte insgesamt 4.420 qm große Grundstück am Aachener Weg neu parzelliert, vermessen und geteilt werden müsste. Insgesamt 2.872 qm seien auf dem Grundstück bebaubar, wobei dort ein dem Sport dienendes Gebäude mit zwei Vollgeschossen laut Bebauungsplan zulässig sei. Auch eine seitliche Zuwegung zum Haupteingang über den Aachener Weg könnte realisiert werden, da der Aachener Weg eine öffentliche Straße sei. Ferner spricht nach Einschätzung der HSC-Verantwortlichen nichts dagegen die erforderlichen Stellplätze auch außerhalb der Baugrenzen einzurichten.

CDU-Sprecher Frank Lausmann und seine Fraktion sahen sich durch die Verwaltungsvorlage bestätigt: „Das Sportforum ist ein tolles Projekt. Aber am Standort Aachener Weg kann es auf gar keinen Fall entstehen. Dort wollten wir ja auch schon einmal eine Kindertagesstätte errichten, wovon wir wieder Abstand nehmen mussten.“ Schließlich sieht sich die CDU durch die Verwaltungsvorlage in ihrem Verdacht bestätigt, dass die Gemeinde sehr wohl in erheblichem Umfang finanziell in die Pflicht genommen werden soll für das Sportforum. „Eine Einmalzahlung von 300.000 Euro und monatliche 15.000 Euro Zuschuss gibt unsere Haushaltssituation nicht her“, so Frank Lausmann. Zumal das Sportforum für den Schulsport überhaupt nicht benötigt würde, denn laut Gemeindeprüfungsamt (GPA) gebe es ausreichend Hallenkapazitäten.

Gemeinde muss Sportforum nicht mitnutzen

„Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir als Vorstand in finanzielle Vorleistung gehen müssten“


Udo Speer

 Vom HSC waren in der Sitzung der 1. Vorsitzende Udo Speer, Prof. Gerd Grube und Rainer Harting erschienen. Sie machten deutlich, dass es beim Sportforum nicht allein darum geht, zusätzliche Sportmöglichkeiten zu schaffen, sondern vor allem auch einzigartige Präventionsangebote im Gesundheitsbereich zu schaffen. „Wir sind jetzt an einem Punkt, wo wir als Vorstand in finanzielle Vorleistung gehen müssten“, erklärte Udo Speer. „Deshalb müssen wir wissen, ob die Gemeinde auch tatsächlich hinter uns steht.“

Prof. Grube wies zudem darauf hin, dass „wir als HSC schon jetzt 50 Prozent Nutzung abdecken“ würden. Bisher sei man davon ausgegangen, dass auch die Gemeinde das Sportforum mitnutzen will. „Wenn die Gemeinde keine Beteiligung wünscht, dann wäre auch keine finanzielle Beteiligung nötig.“ Dann müsste der HSC noch einmal alle Vereine gezielt ansprechen und sein bisheriges Konzept anders zuschneiden.

Rainer Harting, Ex-Sparkassenvorstand, betonte: „Die Zahlen, die hier heute genannt wurden, sind nicht neu. Die habe ich schon immer genannt. Klar ist, dass wir neu überlegen müssen, wenn die Gemeinde das Sportforum nicht mitnutzen will. Das Forum in Rheine wird zu 50 Prozent von Schulen genutzt. Hier in Holzwickede ist das laut GPA ja nicht nötig. Für uns ist das auch nur ein Modell gewesen, kein Fakt. Jetzt werden wir neu rechnen, ganz ohne Einsatz von Steuergelder. Selbstverständlich werden wir nichts bauen, was sich nicht rechnet.“

Standort angeblich alternativlos

Mit dem Projekt als solchen könnte sich wohl auch die CDU anfreunden, wie ihr Sprecher Frank Lausmann noch einmal versicherte. „Aber dieser Standort geht gar nicht.“ Auch Wilfried Brinkmann (BBL) outete sich als Fan des Forum. Doch der Ausschussvorsitzende erinnerte die HSC-Vertreter auch daran: „Es gab damals große Probleme bei der Standortsuche für die Kita. Deshalb müssten Sie einfach einmal konkrete Planungen aufzeigen, damit wir sehen können, ob die Planung dorthin passt.“  

Ohne zu wissen, wie die Politik zu dem Projekt steht, so Rainer Harting, werde der Verein allerdings nicht in finanzielle Vorleistung gehen. „Darum sind wir heute hier, um zu hören, wie sie zu dem Projekt stehen.“

Anders als die CDU will die SPD dem HSC-Vorstand diese Sicherheit geben, wie Michael Klimziak verdeutlichte. „Wir sollten das Projekt nicht auf die lange Bank schieben. Wir haben kein anderes Grundstück als das am Aachener Weg und die Verwaltung kann auch keins herzaubern. Ein Sportforum passt dort räumlich und auch inhaltlich zu dem schon vorhandenen Sportplatz und Schulzentrum.“  Die GPA könne der Gemeinde ohnehin nichts vorschreiben. „Die Frage ist doch, ob unsere Hallenkapazitäten wirklich ausreichen. Bei der Antwort sollten wir uns nicht auf Schreibtischtäter aus Herne verlassen. Das können wir selbst viel besser entscheiden.“

Grünes Licht – wenn Baurecht vorhanden

Auch Friedhelm Klemp hält das Sportforum für „eine super Sache“, so der Grünen-Sprecher. „Alle Vereine klagen doch darüber, dass es zu wenig Hallenkapazitäten gibt.“ Vielleicht lasse sich ja doch noch ein alternativer Standort finden.

Lars Berger (FDP) regte zur Standortsuche an, auch einmal mit Privateigentümern Kontakt aufzunehmen.  

„Der HSC favorisiert ganz klar den Standort am Aachener Weg“, gab der 1. Beigeordnete Bernd Kasischke daraufhin zu bedenken. „Wenn wir erst noch ein Grundstück ankaufen müssten, um es dann kostenlos weiterzugeben, wäre das gar nicht mehr für uns finanzierbar.“

Schließlich gab es doch noch grünes Licht für die HSC-Vertreter: Gegen die Stimmen der CDU beschloss der Ausschuss,  den Vereinen das Grundstück am Aachener Weg kostenlos zu überlassen – vorausgesetzt alle gesetzlichen Auflagen und Maßgaben sind erfüllt, um das Bauvorhaben zu realisieren.   

Das Modellprojekt "JRK & Schule" ist für ein weiteres Jahr gesichert. Damit können am CSG und anderen Schulen im Kreis weiterhin Schulsanitäter ausgebildet werden. (Foto: DRK)

DRK Ortsverein: Wahlen und Ehrungen

In der Gemeinschaftsversammlung des DRK Ortsvereins Holzwickede am vergangenen Samstag wurden in den Vorstand gewählt:

Alexandra Grund (Rotkreuzleiterin); Thorsten Grund (Rotkreuzleiter); Yannick Franken (Stellvertretender Rotkreuzleiter); Dr. Dirk Westermann (Rotkreuzarzt)

Als neue Mitglieder wurden Dirk Westermann, Carina Timpeltei und Christian Lagemann aufgenommen.

Außerdem wurden langjährige Mitglieder geehrt:

Stephan Wagner (25 Jahre i.d. Gemeinschaft); Rabea Reiter (25 Jahre); Klaus Meuer (40 Jahre) sowie Werner Brauckmann (65 Jahre).

Mehr als nur Fußball: Der HSC lädt am kommenden Sonntag wieder Familien zum Spielfest in die Hilgenbaumhalle ein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

HSC lädt zum Spielfest für die ganze Familie ein

Mehr als nur Fußball: Der HSC lädt am kommenden Sonntag wieder Familien zum Spielfest in die Hilgenbaumhalle ein. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Mehr als nur Fußball: Der HSC lädt am kommenden Sonntag wieder Familien zum Spielfest in die Hilgenbaumhalle ein. (Foto: P. Gräber – Emscherblog)

Der HSC lädt zu seinem alljährlichen Spielfest am Sonntag (9. Februar) ab 14.30 Uhr in die Hilgenbaumhalle ein. Freude, Spaß und Lust an der Bewegung ziehen jedes Jahr im Februar zwischen 200 und 300 Kinder zum Spielfest des HSC in die Hilgenbaumhalle. Auf einem weitläufigen Parcours mit Trampolin, Schaukeln, Seilen und vielen Turngeräten können die Kinder von 14.30 bis 17.30 Uhr unbeschwert rennen, klettern, springen und toben. Fast 40 Helfer aus allen Sparten des Vereins unterstützen dabei die Hauptorganisatoren, Ingeborg Gößling und Corinna Radmacher.  

Der HSC will die Gelegenheit auch dafür nutzen, den interessierten Familien zu zeigen, welche Sportangebote für Kinder aller Altersgruppen es in der Abteilung Gesundheitssport gibt. „Familiensport mit Koordinierungs- und Haltungsschulung für Kinder im Vorschulalter oder Flummibande“ für Kids bis etwa sechs Jahre oder Sport für Kinder ab zwölf Monaten sind eine kleine Auswahl der Möglichkeiten, die der HSC neben Fußball, Gesundheitssport für Erwachsene und Radsport bietet”, erklärt Susanne Werbinsky.

Motto: „Dabei sein und bleiben“

„Dabei sein und bleiben” lautet das Motto der Organisatoren. „Dieser Tag sollte auch dazu beitragen, Kindern Bewegungsangebote schmackhaft zu machen. Wenn das gelänge wäre das ein toller, nachhaltiger Erfolg”, sagt Werbinsky. Gebäck, Würstchen und Getränke werden angeboten. Einzige Bedingung: Die Hilgenbaumhalle muss mit Hallenturnschuhen betreten werden und das Essen ist nur im Vorraum erlaubt.  

Auch die Abnahme des Mini-Sportabzeichens steht wieder an und wird mit einer Urkunde und einer Medallie belohnt.  

Weitere Informationen zu den Kinder-Sportangeboten des HSC gibt es unter Tel. 9 45 03 77 (Susanne Werbinsky) oder hsc-werbinsky@gmx.de.

  • Termin: Sonntag (9. Februar) 14.30 bis 17.30 Uhr, Hilgenbaumhalle, Opherdicker Str. 44
Der Verein Seniorenbegegnungsstätte lädt zum Karneval ein. (Foto: privat)

Verein Seniorenbegegnungsstätte lädt zum Karneval ein

Der Verein Seniorenbegegnungsstätte lädt zum Karneval ein. (Foto: privat)
Der Verein Seniorenbegegnungsstätte lädt zum Karneval ein. (Foto: privat)

Der Verein Begegnungstätte Seniorentreff Holzwickede e.V. lädt alle Mitglieder, Freunde und Intressenten zu einer Karnevalsfeier am Samstag (22. Februar) in die Seniorenbegegnungsstätte ein. Beginn dieser Veranstaltung ist um 15.11 Uhr, Einlass ab 14 Uhr. Der Eintritt beträgt zwei Euro.

Die Besucher erwatet ein buntes Programm mit vielen Überraschungen. Die musikalische Leitung übernimmt der Entertainer Rudi Brossat, der alle Gäste mit einer musikalischen Reise durch die Musikwelt des Karnevals in Stimmung versetzen wird. Karten für diese Veranstaltung sind ab sofort in der Seniorenbegegnungsstätte erhältlich.

  • Termin: Samstag (22. Februar), 15.11 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte, Berliner Allee 16a

Französischer Filmabend des Freundeskreises: „Lieber Antoine als gar keinen Ärger“

Beim Filmabend des Freundeskreises zu sehen: der Film „Lieber Antoine als gar keinen Ärger“. (Screen: Filmstarts.de)

Der Freundeskreis Holztwickede-Louviers lädt zu einem französischen Filmabend am Montag (3. Februar) ins evangelische Gemeindehaus an der Goethestraße ein. geziegt wird der für den César nominierte Film „Lieber Antoine als gar keinen Ärger“ (in deutscher Sprache). Der Film von Pierre Salvadori wurde im Oktober vorigen Jahres in Deutschland erstaufgeführt und ist schon in Holzwickede zu sehen.

Einlass ab 19.30 Uhr. Eintritt frei. Anmeldung nicht erforderlich.

Zum Inhalt: In einem kleinen Städtchen an der französischen Riviera lebt die junge Kommissarin Yvonne. Sie ist die Witwe des örtlichen Polizeichefs Santi, der in der Gegend als Inbegriff von Recht und Ordnung gilt. Nach seinem Tod erlebt Yvonne eine böse Überraschung, denn seine Tugendhaftigkeit war nicht so makellos wie sein monumentales Denkmal im Ortskern suggeriert.

Tatsächlich war Santi tief in der südfranzösischen Unterwelt verwurzelt und schickte einst an seiner Stelle den unschuldigen Antoine für acht Jahre ins Gefängnis. Als Antoine nach verbüßter Frist auf freien Fuß gesetzt wird, möchte Yvonne dem sichtlich ramponierten und verwirrten Mann helfen, neues Glück zu finden – natürlich ohne ihre Identität preiszugeben.

Leider ist sie damit so erfolgreich, dass sich Antoine auf der Stelle in sie verliebt. Und auch Yvonne stellt entsetzt fest, dass ihr Herz für diesen schrägen, zerknirschten und gleichzeitig so energiegeladenen Typen zu schlagen beginnt. Doch Antoines Rückkehr ins normale Leben verläuft nicht nach Resozialisierungsplan. Antoine will sich nämlich endlich nehmen, wofür er bisher nur ersatzweise gebüßt hat. Während er sich Hals über Kopf ins Verbrechervergnügen stürzt, versucht Yvonne, den jungen Kerl nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor ihren Kollegen von der Polizei zu retten.

Termin: Montag (3. Februar), 20 Uhr, ev. Gemeindehaus, Goethestr. 6

Photo by Chris Lawton on Unsplash

Deutsch-Britischer Club informiert über Kulturreise nach Wales

Der Deutsch-Britische Club (DBC) bietet eine Informationsveranstaltung zu der im Sommer geplanten Kulturreise nach Wales an. Interessierte sind dazu am Freitag (7. Februar) ab 19.30 Uhr ins Forum des Schulzentrums eingeladen.

Seine Rundreise durch Wales bietet der DBC in der Zeit vom 14. bis 22. Junian. Reiseveranstalter ist die Hülsmann Touristik aus Voltlage, ein renommiertes Reiseunternehmen, das für den Club schon viele interessante und erfolgreiche Fahrten nach Großbritannien durchgeführt hat.

In der Informationsveranstaltung am Freitag nächster Woche können die Teilnehmer den Reiseverlauf, die einzelnen Stationen und Hotels anhand eines Bildervortrags kennenlernen. Ferner wird es Hinweise zu Organisation und Anmeldeverfahren geben. Interessierte können einen Flyer zum Reiseverlauf plus Anmeldeformular gleich mitnehmen.

„Die Bilder werden Sie begeistern“, ist Kirsten Hausche, die 2. Vorsitzende des DBC sicher. „Vielleicht ist Wales ja genau der Teil der Britischen Inseln, den Sie noch nicht kennen und schon immer einmal bereisen wollten.“

  • Termin: Freitag (7. Februar) ab 19.30 Uhr, Forum Schulzentrum, Opherdicker Str. 44

Nachwuchsjudoka des JCH kämpfen bei Turnier in Lünen meisterlich

Die erfolgreichen Nachwuchsjudoka (U10) des JCH. (Foto: privat)

Für die Nachwuchsjudoka des Judo Clubs Holzwickede (JCH) stand das erste große Turnier im Jahr 2020 an. In Lünen fand ein Kreiseinzelturnier für die Altersklassen U10 und U13 und gleichzeitig auch die Kreiseinzelmeisterschaft für die Altersklassen U15 und U18, statt. Für die U15 und U18er ging es hier um die Qualifikation zur Bezirkseinzelmeisterschaft und um es vorweg zu nehmen, alle Kämpferinnen und Kämpfer qualifizierten sich hier für die nächste höhere Ebene. Insgesamt wurden acht erste Plätze, sechs Mal der zweite Platz, sieben Mal der dritter Platz und ein fünfter Platz erzielt.

Die erfolgreichen Nachwuchsjudoka des JCH (U13 bis U18). (Foto: privat)

Die Ergebnisse im einzelnen:

U10:
1. Luuk Athens -28,4kg; 3.Platz
2. Linus Johann Larm -24,5kg; 2.Platz
3. Jakob Paul -25,2kg; 1.Platz
4. Anton Schlenker -21,1kg; 1.Platz
5. Oskar Schlenker -21,5kg; 1.Platz
6. Elena Schmidt -23,4kg; 1.Platz
7. Navraj Singh -32,2kg; 3.Platz
8. Tristan Graff -27,7kg; 1.Platz
9. Anton Groo -21,5kg; 3.Platz
10. Daniel Smedinski; 2.Platz

U13 (m)
11. Arno Graff -34kg; 3.Platz

U13 (w)
12. Helene Knoche -48kg; 5.Platz
13. Melina Rüdiger -30kg; 2.Platz

U15 (m)
14. David Buschmann -46kg; 2.Platz
15. Mathis Graff -40kg; 1.Platz
16. Tobias Reinecke -55kg; 2.Platz
17. Jaron Schankat -43kg; 1.Platz

U15 (w)
18. Charlotte Paul -48kg; 3.Platz

U18 (m)
19. Jonas Böhnke -46kg; 1.Platz
20. Marius Böhnke -66kg; 3.Platz
21. Noel Hörholdt -55kg; 3.Platz

U18 (w)
22. Ann-Christin Pisarski -63kg; 2.Platz

Die Botschafterin Anne-Marie Descôtes (M.) dankte den jüngeren Teilnehmer des Deutsch-Französischen Jugendausschusses für ihr Engagement. (Foto: privat)

Jahrestag der Deutsch-Französischen Gesellschaften in Berlin gut besucht

Die Botschafterin Anne-Marie Descôtes (M.) dankte den jüngeren Teilnehmer des Deutsch-Französischen Jugendausschusses für ihr Engagement. (Foto: privat)
Die Botschafterin Anne-Marie Descôtes (M.) dankte den jüngeren Teilnehmer des Deutsch-Französischen Jugendausschusses für ihr Engagement. (Foto: privat)

Zum Tag der Deutsch-Französischen Gesellschaften hatte aus Anlass des Jahrestages des Élysée-Vertrages am vergangenen Samstag (25.1.) die französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes nach Berlin eingeladen. Rund 120 geladene Gäste aus dem gesamten Bundesgebiet folgten der Einladung, die neben der Verleihung des Rovan-Preises unter dem Thema „Eine ,europäische Generation‘ – was meinen wir damit?“ stand.

Mit hochkarätigen Teilnehmern auf dem Podium – u.a. Ursula Groden-Kranich als CDU-Abgeordnete und Mitglied der deutsch-französischen Parlamentarischen Versammlung und Emmanuelle Gallet als stellvertretende Beauftragte für die deutsch-französische Zusammenarbeit im Auswärtigen Amt – entspann sich eine interaktive und sehr kurzweilige Diskussion zur Kernfrage, was denn eine „europäische Generation“ ausmache und ob es eine solche gebe.

Podium mit hochkarätigen Teilnehmern

Die aufgelockerte Matinée-Veranstaltung beeindruckte auch durch die Anwesenheit und Beteiligung der jungen Generation. Felix Hake und Daniela Rau führten für den Deutsch-Französischen Jugendausschuss durch das Programm. Holzwickede wurde für den Freundeskreis Louviers durch dessen Geschäftsführerin Ute Hake in Berlin vertreten, während Jochen Hake als Vizepräsident der Bundesvereinigung VDFG ebenfalls vor Ort war.

Abgerundet wurde die informative Veranstaltung, die mit vielen Einzelgesprächen in den Räumlichkeiten der Botschaft noch fortgesetzt wurde, durch Details zum Deutsch-Französischen Bürgerfonds. Einzelheiten hierzu sollen voraussichtlich im Frühjahr bekannt werden. Der Bürgerfonds kann auch von Holzwickeder Gruppen, die nicht zwingend Vereine sein müssen, genutzt werden. Der Freundeskreis will alsbald nach Bekanntwerden auch in Holzwickede hierzu informieren, kündigte Jochen Hake an. Der Zugang zu Fördermitteln, auch für kleinere Projekte, soll ausdrücklich erleichtert werden – ein großer Schritt nach vorn, für den sich auch die VDFG stark gemacht hatte. 

Der HSC trauert um Gudrun Seidel

Im Alter von 78 Jahren verstorben: Gudrun Seidel. (Foto: HSC)

Sie war meist die erste Person, die die Besucher der Heimspiele des Holzwickeder Sport Clubs an der Kasse des Montanhydraulik-Stadions zu Gesicht bekamen, und es war ein durchweg freundliches Gesicht, das die heimischen und auswärtigen Fußballanhänger an der Jahnstraße willkommen hieß. Jetzt ist Gudrun Seidel, die langjährige Platzkassiererin des HSC, nach schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben. Ihr Tod hat nicht nur im Verein tiefe Trauer ausgelöst.

Gudrun Seidel entstammte der alteingesessenen, fußballbegeisterten Holzwickeder Familie Voß und war schon früh bei nahezu allen Spielen des damaligen HSV dabei. Als sie dann Heinz Seidel, der für den HSV stürmte, kennenlernte und heiratete, wurde ihre Verbindung zum Verein noch enger, beschränkte sich aber nicht nur auf das Sportliche.

Zusammen mit ihrem Ehemann war sie immer zur Stelle, wenn der Verein ihre Hilfe benötigte. Diese beispielhafte Bereitschaft zur Mitarbeit übertrugen die Seidels nach der Fusion auch auf den HSC, für den sie sich in den zurückliegenden Jahren äußerst gewissenhaft vor allem in der Platzkassierung engagierten.

Der HSC-Vorstand ruft die Vereinsmitglieder auf, Gudrun Seidel am kommenden Donnerstag (30. Januar) die letzte Ehre zu erweisen. Die Trauerfeier beginnt um 12.30 Uhr in der Kapelle des Holzwickeder Friedhofs, die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im Familienkreis beigesetzt

  • Termin: Donnerstag (30. Januar), 12.30 Uhr, Kapelle Friedhof Holzwickede

Orcas der DLRG trainieren wieder in der Kleinschwimmhalle

Nachdem die Renovierung der Kleinschwimmhalle trotz einigen Verzögerungen endlich abgeschlossen ist, blickt die Orcas voller Freude und Tatendrang in die Zukunft. Das Training findet seit Montag dieser Woc he (20.1.) wieder wie gewohnt montags, mittwochs und donnerstags in der Kleinschwimmhalle am Schulzentrum statt.

Am Montag startet von 19 bis 20 Uhr das Flossenschwimmen für Wettkampfschwimmerinnen und -schwimmer.

Der Mittwochnachmittag steht dann ganz im Zeichen der DLRG: vom 16 bis 17 Uhr findet das Anfängerschwimmen statt. Es richtet sich an Kinder, die erst seit kurzer Zeit das Seepferdchen-Abzeichen besitzen. Von 17 bis 18 Uhr trainieren Kinder, die bereits sicher Brustschwimmen können. Das Schwimmabzeichen in Bronze wird empfohlen.

Gewohnte Zeiten

Die Jugendlichen trainieren von 18 bis 19 Uhr. Das Schwimmabzeichen in Silber wird vorausgesetzt, empfohlen wird jedoch das Schwimmabzeichen in Gold. Das heißt die Jugendlichen sollten sehr sicher Brust- und Rückenschwimmen können sowie die Schwimmart Kraul in Grundzügen beherrschen können.

Von 19 bis 20.15 Uhr trainieren ältere Jugendliche und Erwachsene mit sehr guter Schwimmfähigkeit. Parallel dazu findet das Wettkampftraining statt, so dass sich leistungsstarke Schwimmerinnen und Schwimmer voll auspowern können.

Donnerstags findet von 20 bis 21 Uhr das sogenannte „Ü40-Schwimmen“ statt, die Altersgrenze wird aber nicht strikt eingehalten. Das Training richtet sich an alle, die ein gemütlicheres Tempo bevorzugen und ihre Fitness und Beweglichkeit durch eine regelmäßige Wassergymnastik-Einheit verbessern möchten.

Sollten organisatorische Fragen oder Unsicherheiten bestehen, welches Training das richtige ist, beantwortet die DLRG Fragen unter: trainer@holzwickede.dlrg.de

Kritisch.

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