Buntes Programm und eine gute Nachricht: Premiere von Emscher Food überzeugt

Der erste Streetfood Markt an der Emscherquelle am Wochenende war sehr gut besucht. Viele Gäste nutzten die bereitgelegten Decke, um es sich auf der Wiese am Emscherquellhof gemütlich zu machen. (Foto: K. Cikes)
Der erste Street­food Markt an der Emscher­quelle am Wochen­ende war sehr gut besucht. Viele Gäste nutzten die bereit­ge­legten Decke, um es sich auf der Wiese am Emscher­quellhof gemüt­lich zu machen. (Foto: K. Cikes)

Zwei Tage lang war der erste Street­food Markt an der Emscher­quelle am Wochen­ende d e r Anzie­hungs­punkt für zahl­reiche Holzwickeder und Besu­cher aus dem Umland. Sie nutzten das som­mer­liche Wetter, um das gastro­no­mi­sche Angebot und bunte Pro­gramm am Freitag und Samstag auf dem Emscher­quellhof zu genießen. Aber auch eine richtig gute Nach­richt für die Gemeinde wurde beim Emscher Food offi­ziell bekannt­ge­geben: Der Emscher­radweg in Holzwickede wird end­lich opti­miert.

Bereits zum Auf­takt am Frei­tag­abend war die Ver­an­stal­tung sehr gut besucht: Dicht gedrängt waren die Stände umla­gert. Auf den Wiesen am restau­rierten Fach­werk-Ensemble hatten es sich viele Besu­cher auf den bereit­ge­legten Pick­nick-Decken gemüt­lich gemacht und vor den Ständen standen die Men­schen dicht gedrängt.

Das Pro­gramm ab Sams­tag­mittag rich­tete sich vor allem an Fami­lien mit Kin­dern. Gegen 13 Uhr unter­hielt der Zau­berer Mr. Tom die jüng­sten Gäste mit seinen wit­zigen Zau­ber­tricks. Doch auch die das erwach­sene Publikum fühlte sich bestens unter­halten von Mr. Tom und seinen pro­fes­sio­nellen Zau­ber­tricks, bei denen doch so man­ches schief ging.

Emscherradweg wird endlich optimiert

Der direkte Radweg hinter der Unterführung in die Gemeindemitte und zum Emscherquellhof wird Realität. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Der direkte Radweg hinter der Unter­füh­rung in die Gemein­de­mitte und zum Emscher­quellhof wird Rea­lität. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Nach Mr. Tom war eine Talk-Runde auf der Bühne mit Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel, dem Geschäfts­führer der Wewole-Stif­tung, Rochus Wel­len­brock und Dr. Ulrich Paetzel, dem Auf­sichts­rats­vor­sit­zenden der Emscher­ge­nos­sen­schaft ange­sagt. Mode­riert wurde die kleine Talk-Show rund um das Thema Emscher von Lothar Bal­t­rusch. Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel ver­riet dabei, dass es der Wunsch des För­der­ge­bers (Land NRW) sei, dass zeit­gleich mit dem Abschluss des Rena­tu­rie­rung der Emscher im Jahr 2020 auch das neue Rat- und Bür­ger­haus als „sicht­bares Leucht­turm­pro­jekt der Emscher­quell­ge­meinde“ vor­zeigbar sei. „Dann werden wir sicher noch nicht ein­ziehen können“, so die Bür­ger­mei­sterin, „aber wir arbeiten daran, dass zumin­dest der Rohbau fertig ist, so dass man deut­lich erkennen kann, was sich da ent­wickelt.“

Gegen Ende der Talk-Runde gab es dann auch eine echte Neu­ig­keit für die Holzwickeder: Der Emscher­radweg in Holzwickede wird end­lich opti­miert, wie Dr. Ulrich Paetzel in der Runde bestä­tigte. Zunächst erin­nerte der Auf­sichts­rats­vor­sit­zende daran, dass die Emscher­ge­nos­sen­schaft einen gut aus­ge­bauten bar­rie­re­freien Radweg mit Auf­ent­halts­punkten von der Quelle bis zur Mün­dung in Dins­laken-Voerde anlegen will. Über 70 Kilo­meter ist der Radweg lang. „Aller­dings sind wir von der Quelle bis zum Phoenix-See noch nicht so richtig gut auf­ge­stellt“, räumt Dr. Paetzel ein. „Hier hat die Bür­ger­mei­sterin richtig gute Idee gehabt, die wir jetzt umsetzen werden.“

Weil Holzwickedes Bür­ger­mei­sterin „die trei­bende Kraft in dieser Sache“ war, die sich „seit Jahren auch per­sön­lich dafür ein­ge­setzt hat“ über­ließ es Dr. Paetzel auch Ulrike Drossel, die gute Nach­richt näher zu erläu­tern. Was diese mit sicht­li­cher Freude tat: Wer den Emscher­radweg in Höhe der Schä­fer­kamp­straße ver­ließ habe bisher „eine nörd­liche Schleife“ an Wie­der­holt vorbei über die Rausinger Straße fahren müssen, die „eher einer Indu­strie­route ähnelt“ als dem Emscher­radweg. „Damit wird es bald vorbei sein. Denn es wird einen Radweg geben, der in süd­li­cher Rich­tung direkt zum Emscher­quellhof führt. Außerdem wird es einen direkten Radweg in die Gemein­de­mitte geben.“ 

Zwei Livebands am Samstagabend

Der Weg zur Emscher­quelle wird nach der Bahn­un­ter­füh­rung gera­deaus über die Schä­fer­kamp­straße in Rich­tung Quellhof führen. Der direkte Weg in die Gemein­de­mitte wird hinter der Bahn­un­ter­füh­rung auf der anderen Seite des Aschen­patts nach links in Rich­tung Gar­ten­straße und Gemein­de­mitte führen.

Dar­über, dass wir das gemeinsam hin­be­kommen haben, freue ich mich riesig“, so die Bür­ger­mei­sterin. „Diese neuen Rad­wege werden die Emscher, die Nah­erho­lung und die ganze Gemeinde auf­werten und die Sicher­heit für die Rad­fahrer erhöhen.“

Nach der Talk-Runde gab es zunächst Live­musik mit dem Wal­king Act „The Poor Boys & Girls“. Gegen Abend füllte sich das Gelände dann wieder spürbar. Ab 18 Uhr spielten dann noch „Second Chance“ und „Cen­tral Park“ einen Tri­bute to Simon & Gar­funkel. 

Ver­ein­zelt Kritik wurde ledig­lich an der Anfahrt zum Quellhof laut, der wegen der Voll­sper­rung der Lands­kroner Straße aus süd­li­cher Rich­tung nur umständ­lich zu errei­chen war. Die Gemeinde hatte zwar einen Shuttelbus ein­ge­setzt, der aber ledig­lich zwi­schen Markt­platz und Quel­len­straße ver­kehrte.

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