Bundesverkehrswegeplan: höchste Priorität auch für Straßenbau im Kreis Unna

Im jetzt als Arbeits­ent­wurf von Bun­des­ver­kehrs­mi­ni­ster Alex­ander Dob­rindt vor­ge­legten Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan 2030 (BVWP 2030) sind auch eine ganze Reihe von wich­tigen Stra­ßen­bau­maß­nahmen im Kreis Unna mit höch­ster Prio­rität in der Kate­gorie VB‑E (vor­dring­li­cher Bedarf Eng­pass­be­sei­ti­gung) ein­ge­stuft. Dar­über, dass so viele Pro­jekte in seinem Wahl­kreis (Unna I) mit höch­ster Prio­rität ein­ge­stuft sind, freut sich auch der hie­sige SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Oliver Kacz­marek.

Die Pro­jekte, die unter die genannte Kate­gorie fallen sind:

  • A 40 Anschluss­stelle Dort­mund-Ost (B236) – Auto­bahn­kreuz Dortmund/​Unna
  • A 1/​A 44 Auto­bahn­kreuz Dortmund/​Unna – Anschluss­stelle Unna-Zen­trum
  • A 1/​A 45 Auto­bahn­kreuz West­hofen
  • A 1 Auto­bahn­kreuz Kamen – Anschluss­stelle Hamm-Bock­u­m/­Werne
  • (A 1/​A 44) Dat­teln-Hamm-Kanal (Ost­strecke)
Wandert mit dem Roten Rucksack auf den Spuren des Bergbaus in Holzwickede: Oliver Kaczmarek, SPD-Bundestagsabgeordneter. (Foto: SPD-Fraktion.de / Susi Knoll/Florian Jänicke)
Oliver Kacz­marek, SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­neter. (Foto: SPD)

Die zen­trale Bedeu­tung des Kreises Unna für die Gesamt­netz­pla­nung des Bundes spie­gelt sich auch in den Zahlen wieder: alleine die Pro­jekte mit vor dring­li­chem Bedarf errei­chen ein Inve­sti­ti­ons­vo­lumen von ca. 600 Mio. Euro. Alle Pro­jekte zusammen, also auch die mit der Ein­stu­fung „Wei­terer Bedarf“ und „Wei­terer Bedarf mit Pla­nungs­recht“, kommen auf ein Inve­sti­ti­ons­vo­lumen von über 1,3 Mil­li­arden Euro“, erklärt Oliver Kacz­marek.

Laut Oliver Kacz­marek ist der Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan eines der wich­tig­sten ver­kehrs­po­li­ti­schen Pro­jekte dieser Wahl­pe­riode. Mit ihm werden für die kom­menden 15 Jahre die ent­schei­denden Wei­chen für die bun­des­weite Ver­kehrs­in­fra­struktur gestellt. Pro­jekte, die im Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plan als „Vord­ing­li­cher Bedarf Eng­pass­be­sei­ti­gung“ ein­ge­stuft sind, haben eine sehr hohe Wahr­schein­lich­keit bis 2030 rea­li­siert zu werden.

Bürgerbeteiligung ab Montag vorgesehen

Erst­mals wird es eine sechs­wö­chige Phase der Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung geben, bevor die poli­ti­schen Instanzen end­gül­tige Beschlüsse fassen. Jede Bür­gerin und jeder Bürger hat ab Montag (21. März) die Mög­lich­keit, Stel­lung zu dem Ent­wurf zu beziehen und sach­dien­liche Hin­weise für ein­zelne Pro­jekte zu geben. „Das ent­spricht einer breiten Öffent­lich­keits­be­tei­li­gung, wie sie die SPD-Bun­des­tags­frak­tion immer gefor­dert hat. Wo erfor­der­lich werden wir nach genauer Prü­fung noch nach­steuern. Denn Planen und Bauen von Ver­kehrs­pro­jekten geht nur mit, nicht gegen den Willen der Bevöl­ke­rung. Lärm- und Umwelt­be­la­stungen müssen durch ent­spre­chende Lärm­schutz­maß­nahmen redu­ziert werden.“erläutert der hei­mi­sche Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete.

Ich werde mich im Deut­schen Bun­destag dafür ein­setzen, dass wir die ent­spre­chenden Aus­bau­ge­setze noch in diesem Jahr ver­ab­schieden können. Wenn es uns gelingt, zügig Bau­recht her­zu­stellen und die Finan­zie­rung sicherzustellen,rückt der Bau­be­ginn in greif­bare Nähe“,so Oliver Kacz­marek abschlie­ßend.


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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