Die Bundespolizei nahm am Donnerstag (5.9.) drei Personen bei der Einreise am Dortmunder Flughafen fest. (Symbolfoto: Polizei)

Bundespolizei beendet Urlaubspläne von verurteiltem Dieb mit besonderem Gepäck

Heute Morgen (2. August) beabsichtigte ein 40-Jähriger am Flughafen Dortmund eine Reise nach Bulgarien anzutreten. Zwei Staatsanwaltschaften suchten aber nach dem Mann, weswegen Bundespolizisten den Reisenden verhafteten.

Wie die Bundespolizei dazu mitteilt, stellte sich der Mann aus dem Landkreis Cloppenburg gegen 8 Uhr bei der grenzpolizeilichen Ausreisekontrolle eines Fluges in Richtung Bourgas (Bulgarien) vor. Bei der Kontrolle ermittelten die Bundespolizisten, dass die Staatsanwaltschaften Aurich und Oldenburg nach dem 40-Jährigen suchten. Der Niedersachse hatte sich nach einer Haftunterbrechung nicht zurückgemeldet.

Nasenspray mit Kokain

Das Amtsgericht Leer hatte den Mann wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls zu einer Haftstrafe von einem Jahr und einem Monat verurteilt. 144 Tage davon hat der Verurteilte noch abzuleisten. Wegen desselben Tatvorwurfes hatte das Amtsgericht Cloppenburg den Mann im Jahr 2020 zu acht Monaten Freiheitsentzug verurteilt. 82 Tage davon stehen dem Mann noch bevor.

Im Zuge der Verhaftung durchsuchten die Bundespolizisten den Mann. Da dieser in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Betäubungsmittelmissbrauch aufgefallen war, schauten die Einsatzkräfte genauer hin und untersuchten sogar sein Nasenspray. Es stellte sich heraus, dass der Verhaftete darin Kokain aufbewahrte.

Die Bundespolizei leitete deshalb auch ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ein.

Festnahme, Flughafen

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