Die Bürger von Holzwickede sind aufgerufen, sich bei der Erstellung des kommunalen Klimaschutzkonzeptes mit ihren Vorschlägen und Ideen einzubringen. (Foto: Creative Common by CC0)n by CC0)

Bürger können sich mit Ideenkarte in kommunales Klimaschutzkonzept einbringen

Die Bürger von Holzwickede sind aufgerufen, sich bei der Erstellung des kommunalen Klimaschutzkonzeptes mit ihren Vorschlägen und Ideen einzubringen.  (Foto: Creative Common by CC0)n by CC0)
Die Bürger von Holzwickede sind aufgerufen, sich bei der Erstellung des kommunalen Klimaschutzkonzeptes mit ihren Vorschlägen und Ideen einzubringen. (Foto: Creative Common by CC0)

Die Gemeinde Holzwickede lässt gerade ein Klimaschutzkonzept erstellen. Bei der Erstellung dieses Konzepts sollen auch die Bürgerinnen und Bürger aktiv einbezogen werden. Als erste Maßnahme zur Öffentlichkeitsbeteiligung war von den Planern ursprünglich ein Klima-Café vorgesehen, das allerdings coronabedingt ausfallen musste. Stattdessen sollen die interessierten Holzwickeder nun in Form einer „Ideenkarte“ die Möglichkeit bekommen, sich direkt und „von zu Hause aus“ in die zukünftigen Klimaschutz-Aktivitäten einzubringen, wie die Umweltbeauftragte der Gemeinde, Tanja Flormann erläutert:

Alle Bürger sind eingeladen, ihre Maßnahmenvorschläge zum Klimaschutz der Emschergemeinde auf einer interaktiven Ideenkarte einzutragen. Dazu zählen beispielsweise Anregungen zur Verbesserung von Mobilitätsangeboten, Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel oder auch allgemeine Verbesserungsvorschläge für eine nachhaltige Gemeindeentwicklung. Die Online-Bürgerbeteiligung steht unter https://www.ideenkarte.de/holzwickede/ zur Verfügung. Noch bis zum 15. Juni können die Holzwickeder ihre Anregungen und Ideen für das Klimaschutzkonzept einbringen.

Frist endet am 15. Juni

„Neben der Stärkung des Klimabewusstseins in der persönlichen Alltagsgestaltung soll die bürgernahe Entwicklung von Maßnahmen zu einer größtmöglichen Akzeptanz und Tragfähigkeit des Klimaschutzkonzeptes führen“, so die Umweltbeauftragte. Sie verspricht: „Alle Ideen werden ausgewertet und zielgerichtet in den kommunalen Klimaschutzprozess aufgenommen.“

Ein zentraler Bestandteil des künftigen Klimaschutzkonzeptes wird ein mehrjähriges Maßnahmenprogramm sein, das unterschiedliche Handlungsfelder wie etwa Mobilität, Stadtplanung, kommunale Liegenschaften usw. berücksichtigt. Nach Beschlussfassung des Klimaschutzkonzeptes werden die einzelnen Maßnahmen von der Gemeindeverwaltung vor Ort umgesetzt.

Die Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes wird durch den Bund gefördert. Mit der Erstellung des Konzeptes hat die Gemeinde die GERTEC GmbH Ingenieurgesellschaft in Essen beauftragt.  

Ideenkarte, Klimaschutzkonzept

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