Bilanz 2015: Führerschein bleibt Garant für Flexibilität im Kreis Unna

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Der Kreis hat 2015 etwas weniger Füh­rer­scheine aus­ge­stellt: (Foto: RainerSturm/pixelio.de)

(PK) Etwas weniger Füh­rer­scheine: Der Kreis Unna stellte im ver­gan­genen Jahr 3.475 Füh­rer­scheine an Erst­an­trag­steller aus. Das sind rund 4 Pro­zent weniger als 2014. Damals wurde 3.608 Mal eine Fahr­erlaubnis erteilt. Dies verrät der Blick in die Jah­res­sta­ti­stik der Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde.

Hinzu kommt die Zahl der Jugend­li­chen, die ihren Füh­rer­schein mit 17 Jahren machten. Diese ist nach einem Boom im Jahr 2013 zum zweiten Mal in Folge gesunken: 2015 waren es 2.251 Jugend­liche, die zunächst in Beglei­tung fahren durften, im Vor­jahr waren es 2.426 und 2013 noch 2.821.

Trotz des leichten Rück­gangs bleibt das eigene Auto für junge Men­schen im Kreis Unna nach wie vor Garant für Unab­hän­gig­keit und Fle­xi­bi­lität“, betont der für den Stra­ßen­ver­kehr zustän­dige Fach­be­reichs­leiter des Kreises, Günter Spar­brod.

Nicht nur Füh­rer­schein-Neu­linge büf­felten fleißig für Theorie und Praxis, son­dern auch Männer und Frauen, die ihren Füh­rer­schein zum zweiten Mal erwarben: 593 bekamen 2015 einen neuen Füh­rer­schein, nachdem sie ihn zuvor zwangs­weise abgeben mussten. Diese Zahl ging eben­falls zurück: Zum Ver­gleich: 2014 mussten sich 1.588 Per­sonen einem Neu­er­tei­lungs­ver­fahren stellen.

Es wurden aber nicht nur neue Füh­rer­scheine nach vor­aus­ge­gan­gener Ent­zie­hung aus­ge­stellt. 2.157 Frauen und Männer kas­sierten 2015 ein Fahr­verbot. Das sind deut­lich mehr als im Vor­jahr, als 1.438 Men­schen ein zeit­lich befri­stetes Fahr­verbot erhielten.

Deutlich mehr Fahrverbote und Führerscheinentzüge

Eine schär­fere Sank­tion als das Fahr­verbot ist die Ent­zie­hung des Füh­rer­scheins. Gerichte können die Fahr­erlaubnis ent­ziehen, wenn eine Ver­ur­tei­lung bei­spiels­weise wegen Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs vor­liegt. Auch die Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde kann Füh­rer­scheine ein­ziehen. Das ist zum Bei­spiel dann der Fall, wenn jemand sein Punk­telimit über­schritten hat.

Die Stra­ßen­ver­kehrs­be­hörde des Kreises entzog 2015 ins­ge­samt 395 Füh­rer­scheine und damit deut­lich mehr als die Gerichte (252). Diese Zahl ist rück­läufig: 2014 entzog der Kreis noch in 582 Fällen und Gerichte in 452 Fällen den Füh­rer­schein.

Im Unter­schied zum Fahr­verbot ist die Ent­zie­hung übri­gens zunächst end­gültig. Auch nach Ablauf einer Sperre wird der Füh­rer­schein nicht auto­ma­tisch neu erteilt, son­dern muss ganz neu bean­tragt werden. Und dafür gilt es dann fleißig für die Prü­fung zu büf­feln.

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