Bienenfutterautomat an der Paul-Gerhardt-Schule gibt Krokussamen aus

Der Bie­nen­fut­ter­au­tomat an der Paul-Ger­hardt-Schule ist aktuell mit Kro­kus­samen befüllt: Das hat auch Johanna (li.) und Lau­renz, hier mit Schul­leiter Magnus Krämer, neu­gierig gemacht. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Auch der Bien­fut­ter­au­tomat an der Paul-Ger­hardt-Schule muss dann und wann neu gefüt­tert werden. Statt der übli­chen Wild­samen oder blü­henden Küchen­kräuter für Blu­men­kä­sten, ‑kübel und den hei­mi­schen Garten können die Kinder und Eltern nun Kro­kus­samen aus dem Auto­maten ziehen: kann man nun Kro­kus­samen ziehen: pro Kapsel zum Preis von 50 Cent gibt es einen Krokus.

Wer jetzt pflanzt schafft Nah­rung für den Früh­ling im näch­sten Jahr und Bie­nen­futter“, sagt Schul­leiter Magnus Krämer. „Jetzt und noch bis in den November hinein ist der rich­tige Zeit­punkt, um zu pflanzen.“ Danach ist dann auch die „Blü­te­zeit“ des Bie­nen­fut­ter­au­to­maten vorbei und er macht Pause.

Noch bis November Pflanzzeit

Über 400 der kleinen Kap­seln, die der Automat im Tausch gegen 50 Cent aus­spuckt, hat die Schule schon ver­kauft. „Leider können wir die Kap­seln nicht selbst befüllen“, meint Magnus Krämer. Die Kap­seln werden in einer Manu­faktur in Frank­furt zusam­men­ge­baut. Wenn die leeren Rück­läufer von den Kin­dern oder Eltern wieder an die Schule zurück­kommen, werden sie wieder nach Frank­furt geschickt und neu befüllt.

Wir haben auch schon nach­ge­fragt, ob es die Kap­seln auch recy­cling­fähig oder kom­po­stierbar gibt“, so Magnus Krämer. „Es gäbe eine Lösung. Die ist nur sehr teuer. Der Automat kann nur 20 oder 50 Cent Stücke nehmen. Allein die Kapsel würde aber schon mehr als ein Euro kosten.“

Bienenfutterautomat, Paul-Gerhardt-Schule


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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