Dunkle Wolken über dem Clara-Schumann-Gymnasium: Die Bezirksregierung will die dauerhafte Vierzügigkeit des Holzwickeder Gymnasiums nicht genehmigen. (Foto:P. Gräber - Emscherblog)

Bezirksregierung lehnt dauerhafte Vierzügigkeit des Clara-Schumann-Gymnasiums ab

Dunkle Wolken über dem Clara-Schumann-Gymnasium: Die Bezirksregierung will die dauerhafte Vierzügigkeit des Holzwickeder Gymnasiums nicht genehmigen. (Foto:P. Gräber - Emscherblog)
Dunkle Wolken über dem Clara-Schumann-Gymnasium: Die Bezirksregierung will die dauerhafte Vierzügigkeit des Holzwickeder Gymnasiums nicht genehmigen. (Foto:P. Gräber – Emscherblog)

Dunkle Wolken ziehen über dem Clara-Schumann-Gymnasium auf: Die Bezirksregierung Arnsberg hat nach Informationen der CDU-Fraktion angekündigt, die dauerhafte Vierzügkeit des Clara-Schumann-Gymnasiums abzulehnen. Begründung: In den nächsten Jahren könne eine Vierzügigkeit nicht allein mit Schülerinnen und Schülern aus Holzwickede sichergestellt werden. CDU-Fraktionschef Frank Markowski hat sich deshalb „mit großer Sorge um die weitere Schulentwicklung“ an die schulpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Claudia Schlottmann, gewandt und um Unterstützung gebeten.

„Unser Clara-Schumann-Gymnasium ist von dem ministeriellen Erlass aus 2018 betroffen und zur Beschulung von Schülern mit Förderbedarf (Inklusion) aufgefordert (gesetzlich verpflichtet). Vor dem Hintergrund der Sicherstellung der qualitativen Standards und u. a. der Anzahl zu bildender Differenzierungskurse in der Oberstufe, hat die Schule und der Rat die Vierzügigkeit der Schule beantragt“, schreibt der Fraktionschef an die Landtagsabgeordnete. In den Vorjahren seien mehrfach Anträge auf vorübergehende Vierzügigkeit des CSG von der Bezirksregierung genehmigt worden. Die Ausnahmegenehmigungen seien aber nicht jedes Jahr fortzuführen.  Deshalb hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, die dauerhafte Vierzügigkeit des CSG zu beantragen.

CDU bittet schulpolitische Sprecherin im Landtag um Hilfe

„Ein Konzept als Schule des gemeinsamen Lernens zu fungieren und sich dieser Aufgabe auch als Chance anzunehmen, wurde (…) von der Schulleitung mit ihrem Schulkollegium erstellt und vorgelegt“, heißt es in dem Schreiben Markowskis weiter. „Ich wende mich mit der Bitte an Sie, den Sachverhalt mit Ihnen nach Möglichkeit persönlich zu besprechen und Ihre Einschätzung, bzw. die Haltung der CDU-Landtagsfraktion NRW, in der Sache zu erfahren.“

Und weiter: „Die Vorhaltung und vollauskömmliche Ausstattung unserer Schulen in Holzwickede hat seit je her für meine Fraktion aber auch für die anderen Holzwickeder Ratsfraktionen oberste Priorität.

Wir haben große Sorge, dass durch den vorgenannten Ablehnungsbescheid nunmehr unser Clara-Schumann-Gymnasium, welche mit Schulen unserer größeren Nachbarkommunen konkurriert, die der ministerielle Erlass aus dem Jahr 2018 nicht tangiert einen nachhaltigen Standortnachteil erfährt, so dass zukünftig die Schule in ihrem Bestand sogar gefährdet werden könnte.“

Da für kommenden Montag (1. März) ein interfraktionelles Gespräch der Parteien in Holzwickede zum Thema angesetzt ist, bittet der Fraktionschef der CDU um eine möglichst Zeitnahe Stellungnahme der schulpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion.

Clara-Schumann-Gymnasium


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

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