Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme baut Brücke zur Ausbildungsstelle

Eine beruf­liche Per­spek­tive dank Berufs­vor­be­rei­tender Bil­dungs­maß­nahme: Niklas Gie­secke mit Chri­stina Koch (l.) von der Werk­statt im Kreis Unna und Sarah Köster (M.) von der Firma Hund­hausen in Schwerte. (Foto: Presse_​bvb_​Koch_​Koester_​Giesecke)

Niklas Gie­secke hat (end­lich) eine beruf­liche Per­spek­tive: Der 19-jäh­rige startet Anfang August 2017 seine Aus­bil­dung als Modell­bau­me­cha­niker bei der Firma Hund­hausen in Schwerte. Ver­mit­telt hat ihn, im Rahmen einer von der Agentur für Arbeit geför­derten berufs­vor­be­rei­tenden Bil­dungs­maß­nahme, die Werk­statt im Kreis Unna: „Ich kann nur jedem emp­fehlen, der keine Lehr­stelle hat oder nicht weiß, wel­chen Beruf er ergreifen will, an so einer Maß­nahme teil­zu­nehmen“, rät Niklas Gie­secke aus­bil­dungs­platz­su­chenden Jugend­li­chen.

Wer wissen will, wie er seine Chance auf eine Aus­bil­dungs­stelle ver­bes­sert, kann sich bei der Agentur für Arbeit Unna infor­mieren. Eine offene Sprech­stunde bietet Berufs­be­ra­terin Mar­lies Lang­horst am Freitag, 28. April, zwi­schen 9 und 10.30 Uhr an. „Wir wollen die jungen Men­schen bei der Berufs­wahl und der Aus­bil­dungs­platz­suche unter­stützen. Über die Bil­dungs­maß­nahme konnten wir gemeinsam mit der Werk­statt im ver­gan­genen Jahr 35 Jugend­liche in betrieb­liche und schu­li­sche Aus­bil­dung ver­mit­teln.“

Für das kom­mende Jahr sind noch Bewerber will­kommen. Ein erfah­renes Team aus Sozi­al­päd­agogen, Aus­bil­dern und Lehr­kräften unter­stützt die Jugend­li­chen wäh­rend der gesamten Maß­nah­me­dauer. Sie helfen bei der Wahl des Berufes, bei der Prak­ti­kums­suche sowie bei Bewer­bungen auf Aus­bil­dungs­stellen.

Noch Plätze frei: Infoveranstaltung der Agentur für Arbeit

Vor­aus­gehen kann ein Kom­pe­tenz-Check zur Ermitt­lung der Stärken und Schwä­chen und bei Bedarf auch eine Unter­stüt­zung bei per­sön­li­chen Fra­ge­stel­lungen. Dar­über hinaus werden mehr­wö­chige Prak­tika bei hei­mi­schen Firmen durch­ge­führt. Die Jugend­li­chen haben wäh­rend der Maß­nahme die Mög­lich­keit unter­schied­liche Berufe kennen zu lernen, ihre sozialen und auch fach­li­chen Kom­pe­tenzen aus­zu­bauen und nicht zuletzt auch Unter­stüt­zung bei der Suche nach einem Aus­bil­dungs­platz zu bekommen. Die Mit­ar­beiter der Werk­statt im Kreis Unna nutzen ihre Kon­takte zu hei­mi­schen Betrieben und bringen die Bewerber mit den rich­tigen Betrieben zusammen.

So ist es im Fall von Niklas Gie­secke geschehen. „Wir pro­fi­tieren von den Emp­feh­lungen der Werk­statt im Kreis Unna, weil die aus­ge­wählten Jugend­li­chen tech­ni­kaffin und sehr gut auf ihre Aus­bil­dung vor­be­reitet sind“, sagt Sarah Köster von der Firma Hund­hausen.

Das Schwerter Unter­nehmen koope­riert schon seit vielen Jahren mit der Werk­statt im Kreis Unna und hat vielen Jugend­li­chen eine beruf­liche Per­spek­tive gegeben. Die Berufs­vor­be­rei­tende Bil­dungs­maß­nahme wird von der Agentur für Arbeit finan­ziert. Inter­es­sierte Jugend­liche können die offene Sprech­stunde in der Agentur für Arbeit Unna nutzen und sich beraten lassen.

  • Termin: 28. April, von 9 bis 10:30 Uhr findet eine kosten­lose Sprech­stunde für aus­bil­dungs­platz­su­chende Jugend­liche unter 25 Jahren bei der Agentur für Arbeit Unna, Nord­ring 14, 59423 Unna, Raum 315, statt.

Werk­statt im Kreis Unna: Keine Lehr­stelle – kein Arbeits­platz? Bei dieser ele­men­taren Frage mit oft weit­rei­chenden per­sön­li­chen Folgen ist die Werk­statt im Kreis Unna die erste Adresse: Mehr als 60.000 Men­schen haben in den ver­gan­genen 30 Jahren die Ange­bote der größten regio­nalen Wei­ter­bil­dungs­ein­rich­tung in Anspruch genommen. 1.100 Aus­bil­dungs- und Wei­ter­bil­dungs­plätze bietet die Werk­statt im Kreis Unna heute an, sie erreicht damit jähr­lich rund 3.000 Men­schen. Dar­über hinaus koope­riert sie mit 25 Schulen. Mehr als 2.000 Schüler können sich so jedes Jahr mit Hilfe der Werk­statt beruf­lich ori­en­tieren. Ergänzt wird das Angebot durch das eigene Werk­statt-Berufs­kolleg. Die berufs­prak­ti­sche Qua­li­fi­zie­rung findet in 20 Berufs­fel­dern statt. Das Spek­trum erstreckt sich von gewerb­lich­tech­ni­schen Berei­chen über kauf­män­ni­sche bis hin zu sozi­al­pfle­ge­ri­schen Berufs­fel­dern. Mit 1.500 Betrieben arbeitet die Werk­statt zusammen. Die Werk­statt akti­viert dafür jähr­lich zehn Mil­lionen Euro För­der­mittel, den größten Teil aus Mit­teln des Job­cen­ters und der Bun­des­agentur für Arbeit sowie aus Landes‑, Bundes- und EU-Arbeits­markt­töpfen für die Region. 190 Beschäf­tigte sind bei der Werk­statt aktiv. Wei­tere Infor­ma­tionen gibt es unter www.werkstatt-im-kreis-unna.de

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