Bahnhof Holzwickede braucht weitere millionenschwere Sanierung

Da waren sie noch opti­mi­stisch, dass die Bau­ar­bei­ten am Bahn­hof Holzwicke­de abge­schlos­sen sind, v.l.: Tho­mas Res­sel (Geschäfts­lei­tung NWL), Bür­ger­mei­ste­rin Ulri­ke Dros­sel und Jörg Seel­mey­er (Lei­ter Bahn­hofs­ma­nage­ment) beim offi­zi­el­len Abschluss der MOF2 im Dezem­ber. (Foto: P. Grä­ber — Emscherblog.de)

Gera­de erst sind die umfang­rei­chen Moder­ni­sie­rungs­maß­nah­men am Bahn­hof Holzwicke­de been­det, da steht den Bahn­kun­den schon wie­der eine mil­lio­nen­schwe­re Sanie­rungs­maß­nah­me ins Haus. Das ist das Ergeb­nis eines Tref­fens von Bür­ger­mei­ste­rin Ulri­ke Dros­sel mit Ver­tre­tern der Bahn und einer Fach­fir­ma am heu­ti­gen Tage (29. Janu­ar).

Hin­ter­grund ist der Was­ser­aus­tritt aus der Trep­pe zur Unter­füh­rung. Der­zeit ver­sucht die Bahn zwar mit zwei Pum­pen das in die Unter­füh­rung lau­fen­de Was­ser zurück­zu­hal­ten. Doch wie jeder Bahn­rei­sen­de unschwer erken­nen kann, funk­tio­niert das nicht. Die Unter­füh­rung säuft ab.

Wie Holzwicke­des Bür­ger­mei­stern nach dem Gespräch heu­te mit­teilt, fand vor dem Tref­fen heu­te auch schon ein per­sön­li­ches Gespräch mit Ver­tre­tern der Bahn Sta­ti­on & Ser­vice AG Dort­mund, MOF2 (Moder­ni­sie­rungs­of­fen­si­ve NRW) und der Gemein­de­ver­wal­tung statt. In die­sem Gespräch leg­ten die Ver­tre­ter der Bahn dar, dass sie mit grö­ße­ren bau­li­chen Ver­än­de­run­gen rech­nen.

Zwar sei­en zwei Pum­pen im Ein­satz, jedoch habe sich nach der Bau­maß­nah­me des Auf­zu­ges und der Erstel­lung der Ram­pe im nörd­li­chen Bereich die Pro­ble­ma­tik sub­jek­tiv ver­schlim­mert.

Wasseraustritt in Treppe zur Unterführung

Die Bahn rech­net mit einem erneu­ten Inve­sti­ti­ons­be­darf im sechs­stel­li­gen Bereich und bestrebt, eine mög­lichst schnel­le Umset­zung der not­wen­di­gen Maß­nah­men ein­zu­lei­ten“, so Ulri­ke Dros­sel.

Dar­über hin­aus hat die Gemein­de den Wunsch nach Anbrin­gung von Hin­weis­schil­dern in der Unter­füh­rung vor­ge­tra­gen. Für Orts­frem­de sind Hin­wei­se in nörd­li­che Rich­tung zum Eco Port und für die süd­li­che Rich­tung zur Orts­mit­te, Emscher­quel­le, Ruhr­tal­rad­weg usw. sinn­voll und wich­tig. „Die DB Netz AG hat uns Unter­stüt­zung mit Nen­nung der ent­spre­chen­den Kon­takt­da­ten zuge­sagt“, so die Bür­ger­mei­ste­rin wei­ter.

Als ein wei­te­res posi­ti­ves Gesprächs­er­geb­nis habe der Pro­jekt­lei­ter MOF2, Klaus Arens, der Gemein­de die Zusa­ge gege­ben, dass auch noch wei­te­re Wind­schutz­wän­de instal­liert wer­den. Bis­lang sind die Glas­wän­de in öst­li­cher Rich­tung im War­te­be­reich auf dem Bahn­steig mon­tiert. Da der Wind jedoch mei­stens aus west­li­cher Rich­tung kommt, sol­len die zusätz­li­chen Wind­schutz­wän­de auf den Bahn­stei­gen auf­ge­stellt wer­den.

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visage

Dipl.-Journalist

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