Weil Speed Dating (Foto) und ähnliche Formate in Zeiten von Corona nicht möglich sind, geht die Kammern andere Wege: Die IHK lädt Jugendliche zur ersten virtuellen Ausbildungsmesse "AzuBeYou" ein. (Foto: IHK)

Azubi-Speed-Dating 2020 unter Corona-Bedingungen

Weil Speed Dating (Foto) und ähnliche Formate in Zeiten von Corona nicht möglich sind, geht die Kammern andere Wege: Die IHK lädt Jugendliche zur ersten virtuellen Ausbildungsmesse "AzuBeYou" ein. (Foto: IHK)
Weil das traditionelle Azubi-Speed Dating (Foto) in Zeiten von Corona nicht möglich war, luden die IHK und HWK Ausbildungsinteressierten zu einer virtuellen Ausbildungsmesse im Internet ein. Mit der Resonanz sind die Veranstalter sehr zufrieden. Foto: IHK)

Die drei traditionellen Azubi-Speed-Datings der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund in den Städten Hamm, Unna und Dortmund mussten dieses Jahr wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Stattdessen organisierte die IHK zu Dortmund gemeinsam mit der Handwerkskammer (HWK) Dortmund mit dem Azubi-Speed-Dating 2.0 das erste voll digitale Speed-Dating.

Vom 14. September bis zum 13. Oktober konnten Unternehmen aus Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna über WhatsApp, Videochat oder telefonisch mit den Ausbildungsinteressierten in Kontakt treten und schauen, ob man zueinander passt. Die Teilnahme war denkbar einfach: Mitgliedsunternehmen der IHK und HWK hatten auf einer speziellen Plattform Ausbildungsplatzangebote, genaue Zeitfenster für Gespräche sowie die möglichen Kommunikationswege hinterlegt. Interessierte konnten Betriebe dabei sowohl gezielt als auch mit einem entsprechenden Filter nach Städten und/oder Berufen suchen.

IHK sehr zufrieden mit der Resonanz

Von den beteiligten Unternehmen wurden Ausbildungsplätze in den Bereichen Allgemeine Büroberufe, Handel, Hotel- und Gaststättengewerbe, IT und Medien sowie für Duale Studiengänge angeboten. Dirk Vohwinkel, Leiter der Ausbildungsberatung, zog ein positives Fazit: „Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz bei unserem ersten digitalen Speed-Dating. Die Ausbildungsbetriebe haben viele interessante Gespräche geführt, welche hoffentlich erfolgreich mit einem Ausbildungsvertrag enden.“

„Auch, wenn einige Teilnehmer mit ihrer Anmeldung zunächst noch etwas zögerlich waren, können wir dennoch von einem Erfolg sprechen. Das virtuelle Azubi-Speed-Dating war nicht nur für uns, sondern auch für die Betriebe und Bewerber eine Neuheit. Mit den Erfahrungen aus diesem Jahr können wir zukünftige Digital-Veranstaltungen noch passgenauer und persönlicher gestalten“, sagt Tobias Schmidt, Leiter der Ausbildungsberatung der HWK Dortmund.

Insgesamt gab es gut 300 Terminanfragen von Jugendlichen. Diese haben das Azubi-Speed-Dating 2.0. als Chance genutzt, sich bei mindestens einem der fast 100 Unternehmen vorzustellen. „Das ist eine Bilanz, die sich für eine Premiere durchaus sehen lassen kann“, resümierte Michael Ifland, Geschäftsführer Berufliche Bildung bei der IHK zu Dortmund und bedankte sich bei allen Kooperationspartnern, die zum Gelingen beigetragen haben.

Weitere Info für Jugendliche, Eltern, Lehrer und Unternehmen haben die IHK- und HWK-Ansprechpartner: Corinna Jozwiak, Tel. 0231 5 41 72 61 oder E-Mail: c.jozwiak@dortmund.ihk.de.

HWK, Speed Dating

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