Die Mitarbeitenden der AWO Geschäftsstelle in Kamen setzen mit bunten Luftballons und einer Menschenkette ein Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus. Foto: AWO Kreis Unna)

AWO sagt „Nein“ zu Rassismus und Populismus

Die Mitarbeitenden der AWO Geschäftsstelle in Kamen setzen mit bunten Luftballons und einer Menschenkette ein Zeichen für Toleranz und gegen Rassismus. Foto: AWO Kreis Unna)
Die Mit­ar­bei­tenden der AWO Geschäfts­stelle in Kamen setzen mit bunten Luft­bal­lons und einer Men­schen­kette ein Zei­chen für Tole­ranz und gegen Ras­sismus. (Foto: AWO Kreis Unna)

Erst­mals ist 2017 eine Partei in den Deut­schen Bun­destag ein­ge­zogen, die sich frem­den­feind­lich und völ­kisch posi­tio­niert. Die rechts­po­pu­li­sti­schen Parolen haben leider Gehör bei den Wäh­lern gefunden. „Jetzt ist es wich­tiger denn je, ein deut­li­ches Zei­chen gegen Ras­sismus zu setzen“, so AWO Unter­be­zirks­vor­sit­zender Wil­fried Bart­mann. Kreis­weit haben sich über 40 Ein­rich­tungen der AWO im Kreis Unna an den Wochen gegen Ras­sismus betei­ligt – von Lünen bis Holzwickede, von der Kita bis zum Senio­ren­zen­trum.

Die Ehren­amt­li­chen und Haupt­amt­li­chen waren auch in ihren Aktionen zum mor­gigen „Inter­na­tio­nalen Tag gegen Ras­sismus“ sehr kreativ, so wurden Mahn­wa­chen orga­ni­siert, Pla­kate gestaltet oder The­men­nach­mit­tage orga­ni­siert.

Die AWO setzt sich für Inte­gra­tion, Tole­ranz, Viel­falt und eine gerechte Gesell­schaft ein und wehrt sich gegen jede Form der Frem­den­feind­lich­keit. „Wir rufen alle Bür­ge­rinnen und Bürger auf, ras­si­sti­schen und popu­li­sti­schen Behaup­tungen zu wider­spre­chen: ob am Arbeits­platz, am Stamm­tisch oder in der Familie“, so Rainer Goe­pfert, Geschäfts­führer der AWO im Kreis Unna.

AWO steht für Integration, Toleranz, Vielfalt

Eine Haupt­auf­gabe der neuen Bun­des­re­gie­rung müsse darin liegen, Armut zu bekämpfen und sich für soziale Gerech­tig­keit ein­zu­setzen. Nur so könne es gelingen, dass Hass und Hetze nicht mehr auf frucht­baren Boden fallen. Das Thema „Migra­tion“ dürfe nicht instru­men­ta­li­siert werden, um Ängste und Vor­ur­teile zu schüren. Die AWO wei­gere sich zudem, sozial benach­tei­ligte Bürger gegen­ein­ander aus­zu­spielen. „Wir setzen uns für die Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­lität aller Men­schen in diesem Land ein“, ergänzt der Wil­fried Bart­mann.

Hin­ter­grund des „Inter­na­tio­nalen Tag gegen Ras­sismus“ ist das „Mas­saker von Shar­pe­ville“ in Süd­afrika im Jahr 1960. Die Polizei des Apart­heid-Regimes löste damals gewaltsam eine fried­liche Demon­stra­tion schwarzer Süd­afri­kaner auf – 69 Tote und zahl­lose Ver­letzte waren die Folge. 1966 erklärten die Ver­einten Nationen den 21. März zum Gedenktag.

AWO, Tag gegen Rasismus

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