Auf dem Schulhof der Aloysiusschule tobt der Kampf „Aloix gegen Rom“

Die Römer (rot) und Gallier (grün) wetteifern täglich bei anderen Prüfungen um die Sterne für ihre Fahnen: hier beim Slalom mit dem Roller. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Die Römer (rot) und Gal­lier (grün) wett­ei­fern täg­lich bei einer anderen Prü­fung des Hera­kles: hier beim Slalom mit dem Roller. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Merk­wür­dige Dinge pas­sieren seit Montag voriger Woche auf dem Schul­ge­lände der Aloy­si­us­schule: Petrix, Tutnix und Nör­gelnix wett­ei­fern mit Carinus, Pius, Bru­talus Cloppus und über 40 anderen Kin­dern um kleine und große Sterne. Auf dem Schulhof tobt ein Kampf unbeug­samer Gal­lier gegen stolze Römer. Was ist da bloß pas­siert?

Nichts weiter als die Betreuung in den Som­mer­fe­rien, die bei der Initia­tive Ganztag der Aloy­si­us­schule unter dem Thema „Aloix gegen Rom“ steht. Das Betreu­er­team um Leiter Tobias Jansen hat sich dazu ein span­nendes und unter­halt­sames Pro­gramm für die zweite Feri­en­hälfte (5. bis 27. August) ein­fallen lassen. „Wir haben die rund 50 Kinder in zwei Gruppen, die Römer und die Gal­lier, auf­ge­teilt“, erzählt Tobias Jansen. „Beide Gruppen müssen ins­ge­samt zwölf Prü­fungen des Hera­kles absol­vieren – jeden Tage eine andere.“ 

Mal gilt es für die Gal­lier gegen die Römer beim Wett­laufen zu siegen, mal beim Sumo-Ringen, Sack­hüpfen oder Holz­klotz-Werfen. Alle Kinder sind mit große, Enga­ge­ment und Spaß dabei. Auch einen Rät­seltag hat es schon gegeben. Für jede gewon­nene Prü­fung gibt es große oder kleine Sterne, die auf der eigenen Fahne vor dem Hei­mat­dorf gesam­melt werden.

In der Ferienbetreuung kommt keine Langeweile auf

Beim Wettrennen mit dem Waveboard haben die Römer die Nase vorn. (Foto: P., Gräber - Emscherblog)
Beim Wett­rennen mit dem Wave­board haben die Römer die Nase vorn. (Foto: P., Gräber – Emscher­blog)

Natür­lich kommt auch die Krea­ti­vität nicht zu kurz: So haben die Kinder ihre roten und grünen Kostüme, die Gal­lier-Helme und Lor­beer­kränze für den Kopf­schmuck selbst geba­stelt und auch kleine Kunst­werke zum Thema ange­fer­tigt. „Diese Kunst­werke sind so schön geworden, dass wir jetzt über­legen, sie dau­er­haft aus­zu­stellen“, meint Tobias Jansen.

Auch ein Zau­ber­trank soll noch gebraut werden: Die pas­senden Zutaten dazu müssen die Kinder in einer Art Schnit­zel­jagd finden.

Zwei Aus­flüge stehen den Gal­liern und Römern noch bevor: Morgen (14. August) geht’s zunächst mit dem Bus nach Berg­kamen in den Römer­park, wo sie in einem Römer-Fort mit einer Muse­um­päd­agogin Bogen­schießen können. In der näch­sten Woche besu­chen die Kinder dann – ein­fach zur Ent­span­nung – auch noch den Zoom in Gel­sen­kir­chen.

Krö­nender Abschluss nach den Prü­fungen des Hera­kles wird eine große Sie­ges­feier am Freitag (23. Sep­tember) sein. Lan­ge­weile kommt bis dahin bei den Römern oder Gal­liern garan­tiert nicht auf.

Darum geht's bei den Prüfungen des Herakles: Die Sieger dürfen sich einen großen Stern auf ihre Fahne heften.  (Foto: P. Gräber - Emscherblog)
Darum geht’s bei den Prü­fungen des Hera­kles: Die Sieger dürfen sich einen großen Stern auf ihre Fahne heften. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)
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