Vertreterinnen und Vertreter der AsF und SPD im Kreis Unna präsentieren die Plakate zur Fotoaktion zum Internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen vor dem Kreishaus in Unna. (Foto: SPD Kreis Unna)

AsF-Aktion zum Tag der gewalt gegen Frauen: Männer aus dem Kreis Unna zeigen Gesicht

Vertreterinnen und Vertreter der AsF und SPD im Kreis Unna präsentieren die Plakate zur Fotoaktion zum Internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen vor dem Kreishaus in Unna. (Foto: SPD Kreis Unna)
Vertreterinnen und Vertreter der AsF und SPD im Kreis Unna präsentieren die Plakate zur Fotoaktion zum Internationalen Tag der Gewalt gegen Frauen vor dem Kreishaus in Unna. (Foto: SPD Kreis Unna)

Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Unna und in Schwerte haben in diesem Jahr für den Internationalen Tag gegen Gewalt gegen Frauen (25. November) eine besondere Plakataktion gestartet: Unter dem Titel: „Männer im Kreis Unna zeigen Gesicht“ positionieren sich insgesamt 31 Männer aus dem Kreis Unna und der Schwerter Stadtgesellschaft durch ihr Abbild deutlich gegen Gewalt gegen Frauen. 

Koordiniert wurde die Aktion von der ASF-Vorsitzenden Sigrid Reihs aus Schwerte, die gemeinsam mit der ASF-Kreisvorsitzenden, Bettina Schwab-Losbrodt, viele Unterstützer für die diesjährige Aktion gewinnen konnten. Die beiden Frauen, die auch als Mitglieder des Kreistags frauenpolitische Themen fokussieren und sich für Chancengleichheit einsetzen, freuen sich über die Resonanz auf ihren Aufruf und betonen: „Starke Männer aus dem Kreis Unna unterstützen in diesem Jahr die ASF-Aktion und demonstrieren damit ihre Solidarität mit Mädchen und Frauen und für ein selbstbestimmtes und freies Leben“.

Auch bundesweite Fahnenaktion von Terre des Femme

Auch die diesjährige bundesweite Fahnenaktion #TrautesHeimLeidAllein? von Terre des Femme will konsequente Maßnahmen gegen häusliche Gewalt. Jede vierte Frau wird im Laufe ihres Lebens Betroffene von häuslicher Gewalt. 2020 wurden 139 Frauen in Deutschland von ihrem Partner oder Expartner getötet. Häusliche Gewalt ist nach wie vor eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen in Deutschland.

Bettina Schwab-Losbrodt und Sigrid Reihs betonen im Namen der Arbeitsgemeinschaft: “Es ist ein wichtiges Zeichen, das von den Männern im Kreis Unna gesetzt wird. Die steigenden Zahlen der Partnerschaftsgewalt und Femizide müssen endlich ernstgenommen werden, denn häusliche Gewalt ist keine Privatsache und unabhängig von Kultur, Alter, Religion oder Bildungsgrad. Betroffene dürfen nicht länger allein gelassen werden. Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und umfangreiche Maßnahmen zu erlassen, um Frauen wirksam vor geschlechtsspezifischer Gewalt zu schützen.

AsF, Gewalt gegen Frauen, SPD

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