Arbeitsprozesse und Betriebsklima im Rathaus auf dem Prüfstand

Die Verwaltungsspitze lässt derzeit untersuchen, wie es um die Arbeitsprozesse und das Betriebsklima im Rathaus und der übrigen Verwaltung bestellt ist.  (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

Die Ver­wal­tungs­spitze lässt der­zeit unter­su­chen, wie es um die Arbeits­pro­zesse und das Betriebs­klima im Rat­haus und der übrigen Ver­wal­tung bestellt ist. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

Wie können die Arbeits­pro­zesse in der Ver­wal­tung opti­miert werden? Wie ist es um das Betriebs­klima im Rat­haus bestellt? Ant­worten auf diese und wei­tere Fragen soll eine Mit­ar­bei­ter­be­fra­gung zum Thema „Pro­zess­op­ti­mie­rung“ lie­fern, die von Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel in Auf­trag gegeben worden ist, wie sie im Haupt­aus­schuss heute (5. Juli) mit­teilte. 

Durch­ge­führt wurde die Unter­su­chung von einem externen Unter­nehmen, mit dem die Ver­wal­tungs­spitze auch schon bei der Schu­lung der Füh­rungs­kräfte zusammen gear­beitet hat.

Wie die Bür­ger­mei­sterin zum Ablauf der Befra­gung erklärt, wurden ins­be­son­dere die Schnitt­stellen der Kom­mu­ni­ka­tion und auch das Thema Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit berück­sich­tigt. Ein Fokus sei auch darauf gerichtet worden, welche Arbeits­ab­läufe schon digital erfolgen, welche digital erfolgen könnten, aber noch nicht umge­setzt werden und an wel­chen Stellen es „Brüche“ in den Ver­fahren gebe. „Gerade auch mit Blick auf den Umzug der Ver­wal­tung in den Eco Port im Herbst und die künf­tige Orga­ni­sa­tion im neuen Rat- und Bür­ger­haus erhoffe ich mir hier Infor­ma­tionen dar­über, welche Arbeits­pro­zesse noch opti­miert werden können“, so Ulrike Drossel weiter.

Alle Mit­ar­beiter und Mit­ar­bei­te­rinnen der Ver­wal­tung wurden im Rahmen der Unter­su­chung befragt. Die Rück­läufe erfolgten anonym und wurden in anonymen Umschlägen in einer ver­schlos­senen Wahl­urne im Büro eines Per­so­nal­rats­mit­glieds gesam­melt. Ins­ge­samt dau­erte die schrift­liche Befra­gung zwei Wochen. Die Ergeb­nisse werden nun direkt durch das externe Unter­nehmen aus­ge­wertet.

Par­allel zur schrift­li­chen Befra­gung aller Mit­ar­beiter fanden an sechs Tagen Inter­views mit ins­ge­samt 36 Mit­ar­bei­tern durch­ge­führt. Diese sollen durch offene Fragen wei­tere Opti­mie­rungs­po­ten­ziale auf­zeigen und gleich­zeitig die Ergeb­nisse der schrift­li­chen Befra­gungen reprä­sen­tieren. Die 36 Per­sonen wurden vom Per­so­nalrat aus­ge­lost, wobei die Aus­wahl anhand eines Quer­schnitts aller Fach­be­reiche und nach wei­teren fach­spe­zi­fi­schen Gesichts­punkten erfolgte. Die Ergeb­nisse der Inter­views werden anonym aus­ge­wertet.

Vor­aus­sicht­lich im Sep­tember sollen die Ergeb­nisse der Befra­gung dann „nicht nur den Füh­rungs­kräften, son­dern allen Kol­le­ginnen und Kol­legen vor­ge­stellt werden“, ver­spricht die Bür­ger­mei­sterin. „Ziel ist es, die Ergeb­nisse der Befra­gung zu nutzen, um interne Pro­zesse zu opti­mieren.“

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