Alt-Bürgermeister blickt am Stammtisch auf seine Amtszeit zurück

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Alt-Bürgermeister Jenz Rother warf als Gast des Trägervereins einen Blick zurück auf seine Amtszeit. (Foto: privat)

Der Vorstand des Vereins Begegnungsstätte Seniorentreff Holzwickede freute sich am Donnerstag (21.4.) zur monatlichen Stammtisch Gesprächsrunde Jenz Rother,  in seiner Eigenschaft als „Bürgermeister im Ruhestand“ zu begrüßen.

Der Gast informierte seine Zuhörer über eine fast 19-jährige Tätigkeit als Pastor und vorrangig seine 16-jährige Amtszeit als Bürgermeister.

Bei Auswahl der für die Position des Bürgermeisters im Jahr 1998/1999 In Frage kommenden Personen hatten die früheren Gemeindedirektoren Willi Schwager und Heinrich Kampmann den seit 1969 der SPD angehörenden Jenz Rother vorgeschlagen, der sich nach Beratung mit seiner Frau und einer Anzahl von Freuden zu einer Kandidatur entschied. Das Ergebnis dieser Wahl ist bekannt.

Gern erinnert sich Jenz Rother an den Beginn seiner Tätigkeit im Rathaus und lobt noch heute die unter der Leitung von Max-Otto Kohl tätige Belegschaft.

Zu den ersten Aktivitäten gehörte die Einlösung des Wahlversprechens, dass die Schrotthalde bzw. Abstellfläche an der Nordstraße für Unfallfahrzeuge durch eine Neuansiedlung verschwinden würde.

Beseitigung des Schrottplatzes war ein Wahlversprechen

Eine wichtige Aktion war die Entwicklung der Wiederholt Flächen. Im Verlauf der Jahre wurden unter Einbindung des Kampfmittelräumdienstes 160.000 cbm Erde umgeschichtet.

Eine glückliche Hand hatte die Gemeinde bei der Bebauung der Caroline-Flächen und hier speziell mit der Einbindung des beta-Bauträgers. Hier ist nun nach den Ausführungen Rothers das letzte Bauvorhaben gestartet.

Als interessante Aufgabe erinnerte sich der Gast gern an das von der Bundesbahn angestoßene Moderationsverfahren zur Entwicklung brach liegender Bahnflächen.

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Die Veranstaltung mit Jenz Rother in der Begegnungsstätte war durchschnittlich gut besucht. (Foto: privat)

Bei all` diesen positiven Ereignissen war unser Ex-Bürgermeister aktiv eingebunden, wie überhaupt die Entwicklung im Norden der Gemeinde durch sein Engagement maßgeblich beeinflusst wurde. Was hier geschah ist ein Erfolg, den jeder Bürger in der Vergangenheit interessiert verfolgt hat.

Es war nach seinen Aussagen ein besonderes Anliegen, die Unabhängigkeit der Gemeinde zu sichern und sich dabei vom Grundsatz „Nicht mit Dortmund sprechen“ leiten zu lassen.

Natürlich würde auch über den Ausbau und die Erneuerung der vorhandenen Sportstätten gesprochen.

Die Besucher erfuhren, dass die Gemeinde heute über mehr als 10.000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze verfügt. Es hat sich gelohnt, qualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Nach etwa 90 Minuten machten sich die Besucher, deren Anzahl leider hinter den Erwartungen zurückblieb, zufrieden auf den Heimweg, denn der Besuch in der Allee 16 a hatte sich für den Großteil, dank Informationen „ aus erster Hand“ gelohnt.

 

 

 

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