Zum Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet hielt Karl Stadler (3.v.r.) in traditioneller Bergmannskluft einen Vortrag. (Foto: privat)

Aktive Bürgerschaft würdigt „Die letzte Schicht“

Zum Ende des Bergbaus im Ruhrgebiet hielt Karl Stadler (3.v.r.) in traditioneller Bergmannskluft einen Vortrag. (Foto: privat)
Zum Ende des Berg­baus im Ruhr­ge­biet hielt Karl Stadler (3.v.r.) in tra­di­tio­neller Berg­manns­kluft einen Vor­trag in der Begeg­nungs­stätte. (Foto: privat)

Mit einer Gedenk­mi­nute für den am Montag töd­lich ver­un­glückten Berg­mann in Ibben­büren und dem Stei­ger­lied „Glück auf, Glück auf“ begann die Ver­an­stal­tung, zu der die „Aktive Bür­ger­schaft Holzwickede“ am Freitag (21.12.) in die Senioren-Begeg­nungs­stätte ein­ge­laden hatte.

Die Schlie­ßung der bun­des­weit letzten Zeche „Pro­sper-Haniel“ in Bot­trop und damit das Ende des deut­schen Stein­koh­len­berg­baus waren Anlass für die Ver­an­stal­tung an diesem Nach­mittag.

Vortrag und Ausstellung

Karl Stadler berich­tete über die Ent­ste­hung der Stein­kohle, die Indu­stria­li­sie­rung, die einen gigan­ti­schen Anstieg der jähr­li­chen Koh­le­för­de­rung mög­lich machte, den letzten Auf­schwung des Ruhr­berg­baus wäh­rend der Zeit des deut­schen Wirt­schafts­wun­ders in den frühen 1950iger Jahren bis hin zum Zechen­sterben und dem Beschluss der Lan­des­re­gie­rung Ende 2007 zum Aus­stieg aus der Koh­le­för­de­rung 2018.

Die zahl­rei­chen Besu­che­rinnen und Besu­cher ver­folgten gespannt, dem Vor­trag von Karl Stadler, den er, als ehe­ma­liger Berg­mann, in der tra­di­tio­nellen Klei­dung der Berg­leute hielt und der auch viele per­sön­liche Erin­ne­rungen und Anek­doten ent­hielt.

Bei der Besich­ti­gung der Pres­se­do­ku­men­ta­tion „Abschied von der Kohle“, die in Form einer Aus­stel­lung auf­ge­baut war, tauschten die Anwe­senden danach noch viele, teils sehr emo­tio­nale Geschichten und Erin­ne­rungen aus.

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