Landrat Michael Makiolla stellte mit Sabine Leiße (Leiterin Stabsstelle Planung und Mobilität) und weiteren Projektpartnern die Buswerbung vor. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)
Landrat Michael Makiolla stellte mit Sabine Leiße (Leiterin Stabsstelle Planung und Mobilität) und weiteren Projektpartnern die Buswerbung vor. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)
Landrat Michael Makiolla stellte mit Sabine Leiße (Lei­terin Stabs­stelle Pla­nung und Mobi­lität) und wei­teren Pro­jekt­part­nern die Bus­wer­bung vor. (Foto: Max Rolke – Kreis Unna)

Der Kreis Unna ist fahr­rad­freund­lich. Das sollen alle sehen – auch die, die sonst auf vier Rädern unter­wegs sind. Des­halb hat der Kreis Unna einen Stan­dard-Lini­enbus der VKU mit Motiven, die den Kreis als Rad­fahr­re­gion zeigen, gestalten lassen. Ermög­licht wurde das durch För­der­mittel des Landes NRW, die der Kreis Unna als Mit­glied der Arbeits­ge­mein­schaft fuß­gänger- und fahr­rad­freund­li­cher Städte, Gemeinden und Kreise (AGFS) in Anspruch nehmen kann. Gestern (20.8.) wurde das Fahr­zeug vor­ge­stellt.

Ich freue mich, dass es gelungen ist, High­lights im Rad­ver­kehr und rad­tou­ri­sti­sche Qua­li­täten aus jeder der zehn Kom­munen des Kreises Unna dar­zu­stellen“, sagt Landrat Michael Makiolla. „Genau wie auch einige Pro­jekte, die der Kreis Unna selbst rea­li­siert hat, um die kli­ma­freund­liche Mobi­lität, ins­be­son­dere den Rad­ver­kehr, attrak­tiver zu machen. Etwa digi­tale Ange­bote wie die fahrt­wind-App und infra­struk­tu­relle Pro­jekte wie die Rad­sta­tionen.“ 

Radfahren beliebt

Dass auch jetzt schon das Rad­fahren bei den Bür­gern im Kreis Unna hoch im Kurs steht, zeigt z.B. die starke Nach­frage an Info­ma­te­rial und Tou­ren­tipps. Von der neu auf­ge­legten „Rad­karte Kreis Unna – Radelspaß zwi­schen Ruhr und Lippe“ hat die Stabs­stelle Pla­nung und Mobi­lität seit Mai 6.000 Exem­plare an begei­sterte Rad­fahrer ver­teilt. Die Kosten für das Pro­jekt „Bus­wer­bung“ liegen bei knapp 22.000 Euro und werden über drei Haus­halts­jahre ver­teilt. Der Eigen­an­teil, den der Kreis Unna selbst auf­bringen muss, beträgt nach Abzug der Lan­des­mittel ca. 5.500 Euro. Die Wer­be­flä­chen sind für zwei Jahre gemietet. Der Bus mit der Fahrrad-Image­wer­bung unter dem Motto „Radelspaß zwi­schen Ruhr und Lippe“ wird auf allen Bus­li­nien der VKU im Kreis Unna ein­ge­setzt. 

Blick in die Zukunft

Mit der Bus­wer­bung können wir nun noch mehr Men­schen im Kreis Unna errei­chen und die zahl­rei­chen schönen Orte prä­sen­tieren“, so Birgit Hei­ne­kamp von der Stabs­stelle Pla­nung und Mobi­lität. Damit aber nicht genug – sie weist darauf hin, dass bereits jetzt an einem neuem Rad­ver­kehrs­kon­zept für den Kreis Unna und einem Sanie­rungs­pro­gramm für die Rad­wege an Kreis­straßen gear­beitet wird – mit dem Ziel, das Rad­fahren im Kreis Unna noch sicherer und kom­for­ta­bler zu gestalten. PK | PKU


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Kommentar

  • Der Kreis Unna ist tat­säch­lich in der AGFS. Das heißt aber mit­nichten, dass man „fahr­rad­freund­lich“ ist. Die AGFS unter­stützt ihre Mit­glieder auf den Weg dorthin.

    Zudem ist das pri­märe Ziel der AGFS, den All­tags-Rad­ver­kehr zu för­dern. Es ist ja schön und gut, für tolle Frei­zeit­rad­touren zu werben, das nutzt aber weniger den Men­schen, die inner­städ­tisch unter­wegs sein wollen und auch sollen.

    Zur Rela­ti­vie­rung:
    Viele Städte im Kreis sind bereits viel fahr­rad­freund­li­cher als Städte und Kom­munen in den Nach­bar­kreisen. Der Kreis Unna kann z.B. die stärkste Dichte an einem Netz von Fahr­rad­sta­tionen in NRW, wenn nicht sogar in ganz Deutsch­land vor­weisen.

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