43-Jährige Holzwickederin filmt Unfallaufnahme: Polizei leitet Strafverfahren ein

Manche Gaffer lernen es eben nie: Weil sie die Unfall­auf­nahme der Polizei auf der Rausinger Straße filmte und live auf eine Inter­platt­form streamte, lei­tete die Polizei gegen eine 43-jäh­rige Holzwicke­derin ein Straf­ver­fahren ein.

Wie die Kreis­po­li­zei­be­hörde dazu mit­teilt, wurden die Beamten wegen eines Ver­kehrs­un­falls mit Sach­schaden auf der Rausinger Straße am Dienstag (7.4.) gegen 7.30 Uhr zu einem Ein­satz gerufen. Das Fahr­zeug einer 43-jäh­rigen Holzwicke­derin war nach jet­zigem Stand auf ein davor abge­stelltes Auto gerollt – dadurch ist ein geringer Sach­schaden ent­standen. Wäh­rend der Unfall­auf­nahme durch die Polizei erschien die 43-jäh­rige Holzwicke­derin an der Unfall­stelle und streamte die poli­zei­li­chen Maß­nahmen live in einem sozialen Netz­werk. Dies kann nach Para­graf 201 Straf­ge­setz­buch eine Ver­let­zung der Ver­trau­lich­keit des Wortes und somit eine Straftat dar­stellen.

Um die Video­auf­zeich­nung der Unfall­auf­nahme zu unter­binden, nahmen die Ein­satz­kräfte der 43-Jäh­rigen das Handy aus der Hand, unter­bra­chen den Live­stream und gaben ihr das Mobil­te­lefon dar­aufhin wieder zurück. Offenbar unbe­ein­druckt von der Ansprache der Poli­zei­be­amten filmte die 43-Jäh­rige in der Folge aber weit6er – trotz der Auf­for­de­rung der Beamten, dieses Ver­halten zu unter­lassen. Die Unfall­auf­nahme wurde zum Abschluss gebracht und gegen die 43-Jäh­rige ein Straf­ver­fahren ein­ge­leitet.

Filmen, Unfall

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