Schutzersuchen bei der Polizei: 28 Flüchtlinge in drei Tagen

Der Flüchtlingszustrom hielt auch am Wochenende weiter an: Insgesamt 28 Flüchtlinge der verschiedensten Nationalitäten wurden durch Beamte der Bundespolizei im Bereich der Bahnhöfe in der Zeit vom Freitag 24. Oktober bis zum Morgen des 27. Oktober angetroffen oder klingelten selbst an der Tür zur Wache. Alle Personen stellten ein Schutzersuchen, in deren weiteren Verlauf sie im Rahmen der Möglichkeiten durch die Bundespolizei erstversorgt wurden. Anschließend leiteten die Beamten die ersten Schritte für das Asylverfahren ein. Neben Syrern, kamen die Flüchtlinge aus Algerien, Guinea, Palästina, Marokko, Libyen, Kamerun, Nigeria oder Tunesien auf unterschiedlichsten Wegen in Dortmund an. Auch im Essener Revier der Dortmunder Bundespolizei beendete eine Familie aus Afghanistan ihre vermutlich schwere Reise. Es handelte sich hierbei um einen 27-jährigen Ehemann und seine 24-jährige Ehefrau, vier Kleinkinder und eine 37-jährige Frau. Vorerst nahm die Reise der 28 Menschen in der Flüchtlings-Erstaufnahme in Dortmund Hacheney ein Ende.

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