Tag: 14. September 2020

Felicitas Stephan (li.) und Ulla Voswinkel (Stiftung Gutes Tun) freuen sich mit der kleinen Leonie auf den Projekttag am kommenden Sonntag auf dem Emscherquellhof ebenso wie Andreas Sittinger von der wewole-Stiftung (nicht im Bild) . (Foto: Kulturverein Westfalen)

Stiftung Gutes Tun lädt zum Weltkindertag auf den Emscherquellhof ein

Zum Weltkindertag am kommenden Sonntag (20. September) haben sich die Organisatoren der neu gegründeten Stiftung Gutes Tun etwas ganz Besonders überlegt: „Erstmals wird der Weltkindertag in Holzwickede am Emscherquellhof gefeiert werden“, sind Ulla Voswinkel und Felicitas Stephan ganz begeistert. „Gerade jetzt brauchen wir ein Zeichen für die Kinderkultur. Deshalb freuen wir uns, dass es gelungen ist, diese Veranstaltung zum Weltkindertag am Emscherquellhof veranstalten zu können.“

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Dominik Heddram, Auszubildender bei der Chemikalien-Gesellschaft Hans Lungmuß mbh & Co. KG, Uwe Lungmuß, Geschäftsführer der Chemikalien-Gesellschaft Hans Lungmuß mbh & Co. KG, Heinz-Herbert Dustmann, IHK-Präsident, Stefan Schreiber, IHK-Hauptgeschäftsführer, und Michael Ifland, IHK-Geschäftsführer. (Foto: IHK zu Dortmund - Oliver Schaper)

IHK zu Dortmund feiert 50 000. Ausbildungsvertrag in zehn Jahren

Eine außergewöhnliche Premiere gab es für die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund am 10. September zu feiern: Zum ersten Mal seit Beginn der 1990er-Jahre konnte sie in ihrer IHK-Region mit den Städten Dortmund, Hamm und dem Kreis Unna seit 2011 jedes Jahr mehr als 5.000 neu eingetragene Berufsausbildungsverhältnisse verzeichnen. „Die gesamte Zahl von 50.000 in 10 Jahren ist schon etwas Besonderes, auf die unsere ausbildenden Unternehmen stolz sein können“, betonte IHK-Präsident Heinz-Herbert Dustmann.

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Regionales Ausbildungsmanagement: Passgenaue Beratung als Modell für NRW

Unter der Regie der Werkstatt Unna konnten über 100 Jugendliche passgenaue vermittelt werden: Eine Auszubildende räumt, angeleitet von einer Verkäuferin, ein Regal im Supermarkt ein. (Symbolfoto: Fotolia)
Unter der Regie der Werk­statt Unna konnten über 100 Jugend­liche pass­ge­naue ver­mit­telt werden: Eine Aus­zu­bil­dende räumt, ange­leitet von einer Ver­käu­ferin, ein Regal im Super­markt ein. (Sym­bol­foto: Fotolia)

Aus­bil­dungs­fä­hige Jugend­liche finden keine Lehr­stelle, Aus­bil­dungs­be­triebe können ihre Nach­wuchs­stellen nicht besetzen, weil sie nicht den pas­senden Bewerber finden. Diese schon typi­sche Situa­tion der Vor­jahre könnte sich im Zuge der Corona-Pan­demie bis zum Herbst erheb­lich zuspitzen, wenn Betriebe in wirt­schaft­li­chen Not­si­tua­tionen ihre Aus­bil­dungs­plätze nicht besetzen können. Das „Regio­nale Aus­bil­dungs­ma­nage­ment“ im Kreis Unna hatte es sich erfolg­reich zum Haupt­an­liegen gemacht, Betriebe und Jugend­liche pass­genau zusam­men­zu­bringen. Das Modell­pro­jekt wird jetzt im Lande Schule machen: Die Impulse werden bei der lau­fenden Neu­ge­stal­tung des Über­gangs­sy­stems von Schule zu Beruf ein­fließen.

Dies sicherten Ste­phanie Pudenz, Refe­rats­lei­terin im Mini­ste­ri­umfür Schu­leund Bil­dung, sowie Dr. Jens Stuhl­dreier, Refe­rats­leiter im NRW-Arbeits­mi­ni­ste­rium, zu. Auf Ein­la­dung von Landrat Makiolla tagte Sep­tember eine hoch­ka­rä­tige Exper­ten­runde am 9. Sep­tember im Kreis­haus.

Mehr als 1.000 Jugendliche und 550 Betriebe beraten

Auf Einladung von Landrat Michael Makiolla tagte eine hochkarätige Expertenrunde zum Thema Ausbildungsmanagement im Kreishaus. (Foto: mobilotat.de)
Auf Ein­la­dung von Landrat Michael Makiolla tagte eine hoch­ka­rä­tige Exper­ten­runde zum Regio­nalen Aus­bil­dungs­ma­nage­ment im Kreis­haus. (Foto: mobilotat.de)

Von 2017 bis 2019 wurden im Rahmen des Modell­ver­su­ches „Regio­nales Aus­bil­dungs­ma­nage­ment“ (RAM) unter der Regie der Werk­statt im Kreis Unna im Kreis Unna/​Hamm über 1.000 Jugend­liche und mehr als 550 Betriebe erreicht und intensiv beraten. Am Ende fanden nach pass­ge­nauer Ver­mitt­lung 100 junge Men­schen den Weg zum Berufs­ab­schluss. Ent­wickelt und getragen wurde der inno­va­tive Ansatz von den Geschäfts­füh­rungen und Lei­tungen aller rele­vanten Arbeits­markt­ak­teure, von der Bun­des­agentur für Arbeit und den beiden Job­cen­tern im Kreis Unna und Hamm, über die IHK zu Dort­mund, die Hand­werks­kammer und die Kreis­hand­wer­ker­schaft Hellweg, den DGB bis hin zum Kreis Unna. Zen­trale Ziel­gruppe waren aus­bil­dungs­fä­hige Jugend­liche ohne Berufs­ab­schluss an den Berufs­kol­legs der Region. Die prak­ti­sche Umset­zung erfolgte durch die Werk­statt im Kreis Unna, die auch die För­de­rung beim Arbeits­mi­ni­ste­rium NRW und dem euro­päi­schen Sozi­al­fond ein­lobte.

Frühe und individuelle Berufsortientierung wichtig

Die Aus­wer­tung der betei­ligten Partner Ende 2019 fiel überaus positiv aus, und man ver­ab­re­dete sich darauf, gemeinsam mit den beiden zustän­digen Mini­ste­rien (Arbeit und Schule) Bilanz zu ziehen. Die hoch­ka­rä­tige Runde war sich einig: Das Aus­bil­dungs­ma­nage­ment war erfolg­reich, auch als Bau­stein in der erfolg­rei­chen Hal­bie­rung der Jugend­ar­beits­lo­sig­keit im Kreis. Gelernt haben alle Betei­ligten: Der Schwer­punkt müsse bei einer früh­zei­tigen und indi­vi­du­ellen Berufs­ori­en­tie­rung aus­bil­dungs­fä­higer Jugend­li­cher liegen. Wenn pass­ge­naue und moti­vierte Bewerber*nnen gefunden wären, seien auch die nötigen Lehr­stellen ver­fügbar und zu besetzen. Berufs­ori­en­tie­rung allein in den all­ge­mein­bil­denden Schulen reiche nicht aus, gerade auch in den Berufs­kol­legs müsse eine wei­tere Poten­zi­al­be­ra­tung und früh­zei­tige Ori­en­tie­rung erfolgen, damit Schü­le­rinnen und Schüler hier keine sinn­losen „War­te­schleifen“ drehen und am Ende doch am höheren Schul­ab­schluss schei­tern, emp­fahl auch Dr. Heike Stie­pel­mann, Schul­lei­terin des Fried­rich-List-Berufs­kolleg Hamm.

Es wird eine Dau­er­auf­gabe bleiben, Jugend­liche gerade aus den Berufs­kol­legs und ver­füg­bare Stellen in der Region syste­ma­tisch zusam­men­zu­bringen.“

Her­bert Dör­mann (Werstatt Unna)

Landrat Michael Makiolla hofft: „Es wäre gut und wün­schens­wert, wenn das Land erfolg­reiche Ele­mente des regio­nalen Aus­bil­dungs­ma­nage­ments, wie etwa die ziel­ge­rich­tete Bera­tung von Berufs­schü­lern, in sein Regel­sy­stem ein­ar­beiten würde. Dies könnte sowohl grund­sätz­lich beim Kampf gegen den Fach­kräf­te­mangel helfen als auch in der momen­tanen Corona-Krise eine wich­tige Unter­stüt­zung bieten“. Für Werk­statt-Geschäfts­führer Her­bert Dör­mann spre­chen die aktu­ellen Aus­bil­dungs­zahlen für sich. Von den 3.680 Lehr­stel­len­be­wer­bern im Bereich der Arbeits­agentur Hamm waren im August noch immer 700 unver­sorgt. Auf der anderen Seite blieben bisher noch 634 der 3.113 Aus­bil­dungs­stellen unbe­setzt: „Es wird eine Dau­er­auf­gabe bleiben, Jugend­liche gerade aus den Berufs­kol­legs und ver­füg­bare Stellen in der Region syste­ma­tisch zusam­men­zu­bringen“, sagt Dör­mann. Der Landrat und der Werk­statt-Geschäfts­führer werden die Ergeb­nisse des Modell­pro­jektes und die daraus abge­lei­teten For­de­rungen und Emp­feh­lungen jetzt noch einmal beiden Fach­mi­ni­stern schrift­lich mit­teilen. Dass die Briefe dort auf offene Ohren treffen, sicherten deren Ver­treter bei der Fach­ta­gung im Kreis­haus zu.

Ab 18 Uhr waren die Wahlhelfer, wie hier im Schulzentrum, fieberhaft mit der Auszählung der Wahlzettel beschäftigt. Eigene Briefwahllokale gab es dieses Mal nicht. Die Briefwahlunterlagen wurden auf die verschiedenen Wahllokale verteilt. (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Mario Löhr und Marco Morten Pufke in Stichwahl: SPD bleibt auf Kreisebene knapp vorne

Auf Kreisebene hat die SPD die Nase vorne: Bei der Landratswahl siegte ihr Kandidat Mario Löhr klar mit 37,05 % vor dem CDU-Kandidaten Marco Morten Pufke, der 29,60 % der Stimmen erhielt. Dritter wurde Herbert Goldmann (Die Grünen) mit 20,43 %. Auf den Plätzen folgen Susanne Schneider (FDO) mit 0,03% sowie Andreas Dahlke (GFL) mit 3,89 %.

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Die SPD bleibt stärkste politische Kraft in Holzwickede, verliert aber deutlich: Die SPD traf sich im Vivo zur Wahlparty . (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Ulrike Drossel geht als Favoritin in Stichwahl: SPD verliert klar und bleibt stärkste politische Kraft

Eine spannende Wahl in Holzwickede ist entschieden – und hat einige überraschende Ergebnisse gebracht: Mit einem Gesamtergebnis von 43,19 % hat die Amtsinhaberin Ulrike Drossel (Bürgerblock) bei der Bürgermeisterwahl deutlich die Nase vorn, allerdings verfehlte sie die absolute Mehrheit. Deshalb wird es in zwei Wochen eine Stichwahl gegen ihren stärksten Mitbewerber, Peter Wehlack (SPD), geben, der 26,86 % der Stimmen erhielt. Etwas enttäuschend das Abschneiden von Frank Lausmann (CDU) mit 17,38 %. Susanne Werbinsky erhielt 12,57 % der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 56,08 % (2015: 44,45 %)

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