Monat: Januar 2020

Gemeinschaftsversammlung des DRK-Ortsvereins

Der DRK-Orts­verein Holzwickede lädt zur Gemein­schafts­ver­samm­lung am Samstag (1. Februar), um 18 Uhr ins DRK-Heim Im Hof 2 ein. In der Ver­samm­lung werden die Mit­glieder nach den Berichten der Rot­kreuz­lei­tung über die Vor­schläge zur Wahl der Rot­kreuz­lei­tung in den Vor­stand beraten. Auch Ehrungen sind vor­ge­sehen.

  • Termin: Samstag (1. Februar), 18 Uhr, DRK-Heim Im Hof 2

Kreiskämmerer übergibt geprüften Gemeindehaushalt 2020 frühzeitig

Kreis­di­rektor und ‑käm­merer Mike-Seba­stian Janke (3.v.l.) und Sabine Schetter vom Steue­rungs­dienst des Kreises (2.v.l.) über­gaben heute den geprüften Gemein­de­haus­halt 2020 an Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel und den stv. Käm­merer Andreas Hein­rich (r.) sowie Uwe Nett­len­busch (Leiter Tech­ni­sche Dienste) (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Kreis­di­rektor und Kreis­käm­merer Mike-Seba­stian Janke und Sabine Schetter vom Steue­rungs­dienst des Kreises über­gaben den Holzwickeder Haus­halts­plan 2020 nach ein­ge­hender Prü­fung heute (30. Januar) an Bür­ger­mei­sterin Ulrike Drossel und den stell­ver­tre­tenden Käm­merer der Gemeinde, Andreas Hein­rich. „Eine haus­halts­recht­liche Geneh­mi­gung ist nicht erfor­der­lich“, stellt der Kreis­käm­merer sicht­lich zufrieden fest. „Es gibt keine grund­sätz­li­chen Bedenken gegen die Haus­halts­füh­rung“ der Gemeinde.

Wie denn auch: Um ihre finan­zi­elle Situa­tion dürften die Gemeinde viele andere Kom­munen beneiden. Ist es der Gemeinde doch seit 2014 zum siebten Mal hin­ter­ein­ander gelungen, einen in Ein­nahmen und Aus­gaben aus­ge­gli­chenen Haus­halt vor­zu­legen. Wobei es dem Kreis­käm­merer natür­lich nicht ent­gangen ist, dass der erneute Aus­gleich nur des­halb mög­lich war, weil die Kreis­um­lagen noch einmal etwas gesenkt wurden.

Haushaltsausgleich im siebten Jahr in Folge gelungen

Ein Extralob gab es für den Ver­treter des erkrankten Käm­me­rers Chri­stian Grimm: Andreas Hein­rich und seine ver­blie­benen Leute haben trotz großer per­so­neller Pro­bleme „her­vor­ra­gende Arbeit gelei­stet“, so Janke.

Bemer­kens­wert: Der Gemein­de­haus­halt ist nicht nur aus­ge­gli­chen, son­dern weist auch recht hohe Inve­sti­tionen von rd. 13,8 Mio. Euro aus, wobei der Löwen­an­teil davon auf den Rat­haus-Neubau ent­fällt. Diese Inve­sti­tionen sind zwar über Kre­dite finan­ziert. „Aber dafür tut sich ja auch etwas und es werden neue Werte geschaffen“, so der Kreis­käm­merer. Außerdem hat die Gemeinde Holzwickede inzwi­schen alle Liqui­di­täts­kre­dite abge­löst und keine Alt­schulden mehr, die so viele Kom­munen im Revier erdrücken.

Der Grund für diese gesunden Gemein­de­fi­nanzen sind die sehr guten Gewer­be­steu­er­ein­nahmen der Gemeinde und die Gewer­be­ge­biet direkt gegen­über dem Flug­hafen, mit denen die Gemeinde „gesegnet“ sei, so der Kreis­käm­merer. Aller­dings: Die guten Gewer­be­steu­er­ein­nahmen sind Segen und Fluch zugleich, wie er fest­stellt: Denn Schlüs­sel­zu­wei­sungen vom Land kann die Gemeinde Holzwickede bei derart guten Steu­er­ein­nahmen nicht mehr erwarten.

Frühzeitige Freigabe der Haushaltsmittel

Die Über­gabe des geprüften Gemein­de­haus­haltes zu diesem frühen Zeit­punkt hat einen großen Vor­teil: Die im Haus­halt vor­ge­se­henen Inve­sti­tionen können auch früh­zeitig umge­setzt werden. Für Uwe Nett­len­busch, den Leiter der Tech­ni­schen Dienste, der Holzwickedes Bei­geord­neten Bernd Kasischke heute ver­trat, ein ganz neues Gefühl, wie er ein­räumte: „Ich habe ja bisher nur in Kom­munen mit unaus­ge­gli­chenen Haus­halten gear­beitet, wo die Haus­halts­mittel oft erst im Sommer frei­ge­geben wurden. Es ist wirk­lich sehr ange­nehm, schon so früh über alle Haus­halts­mittel ver­fügen zu können.“ 

Wie der stell­ver­tre­tende Käm­merer Andres Hein­rich erläu­tert, hat es auch bei den Jah­res­rech­nungen eine Umstel­lung gegeben: „Den Jah­res­ab­schluss 2019 haben wir schon am 15. Januar gemacht und nicht erst im März. Darum können wir ihn auch schon im Juni beschließen und nicht erst im Dezember. Wir sind also ein halbes Jahr früher fertig als sonst damit.“

Bürgermeisterkandidatin der Grünen: Susanne Werbinsky mit Diertmar Appel . (Foto: P. Gräber - Emscherblog)

Susanne Werbinsky Bürgermeisterkandidatin – Dietmar Appel neuer Grünen-Vorsitzender

Klares Votum der Mit­glieder: Susanne Wer­binsky wurde zur Bür­ger­mei­ster­kan­di­datin und Dietmar Appel zum neuen Vor­sit­zenden der Holzwickeder Grünen gewählt. (Foto: P. Gräber – Emscher­blog)

Die Holzwickeder Grünen haben in ihrer Mit­glie­der­ver­samm­lung in der HSC-Geschäfts­stelle heute (30. Januar) die per­so­nellen Wei­chen für den kom­menden Wahl­kampf und ihre künf­tige poli­ti­sche Arbeit gestellt: Ein­stimmig bei einer Ent­hal­tung wählten sie Susanne Wer­binsky zu ihrer Kan­di­datin für das Bür­ger­mei­steramt. Außerdem wurde Dietmar Appel zum neuen Vor­sit­zenden des Orts­ver­bandes gewählt.

Der alte Vor­sit­zende und Frak­ti­ons­ge­schäfts­führer, Dr. Andreas Dür­holt, war im November vorigen Jahres ganz uner­wartet ver­storben. Ihm gedachten die Grünen zur Eröff­nung ihrer ver­samm­lung heute mit einer Schwei­ge­mi­nute.

Ehemaliger CSG-Lehrer erfahrener Politiker

In Dietmar Appel haben die Grünen einen „alten Hasen“ im poli­ti­schen Geschäft zu ihrem neuen Vor­sit­zenden gewählt. Der 66-jäh­rige ehe­ma­lige CSG-Lehrer setzte sich mi 13:2 Stimmen gegen Rolf Reh­ling durch, der sich eben­falls zur Wahl gestellt hatte. Appel war schon Kreis­spre­cher der Grünen und Land­tags­kan­didat seiner Partei. Seine poli­ti­schen Schwer­punkte sind die Bil­dungs- und Umwelt­po­litik. „Ich möchte dazu bei­tragen, das Image der Grünen dahin­ge­hend zu ändern, dass wir als eine ver­ant­wor­tungs­volle Partei, die auch gestalten kann, wahr­ge­nommen werden“, erklärte Dietmar Appel vor seiner Wahl. Wichtig sei ihm, so der 66-Jäh­rige weiter, dass „die Inte­gra­tion“ von Men­schen mit Migra­ti­ons­hin­ter­grund und ein „soziales Prä­ven­ti­ons­kon­zept“ mehr in den Vor­der­grund der Politik rückt. 

Auch Susanne Wer­binsky ist als Bür­ger­mei­ster­kan­di­datin der Grünen nicht ganz uner­fahren. Im Jahr 2009 hatte sie sich schon einmal für das Bür­ger­mei­steramt zur Wahl gestellt, gegen Jenz Rother (SPD) jedoch keine Chance gehabt. „Ich lebe seit meiner Geburt in Holzwickede, das mir sehr, sehr am Herzen liegt“, erklärte die 57-Jäh­rige. „Jeder, der mich kennt, wird bestä­tigen können, dass ich immer da bin, wenn man mich braucht.“ Als Bür­ger­mei­sterin würde sie diese Gemeinde von Herzen gerne weiter nach vorne bringen. „Es ist ja nicht alles schlecht in der Gemeinde“, räumt sie ein. „Aber es gibt auch noch sehr viel zu tun.“ 

57-Jährige kandidierte schon einmal fürs höchste Amt

Eine ihrer Visionen sei es etwa, Holzwickede zu einer „Digital City“ zu ent­wickeln. Dazu gehöre ein offenes freies WLAN flä­chen­deckend im ganzen Gemein­de­ge­biet. „Dann müssten unsere Jugend­li­chen auch nicht mehr auf dem Markt­platz her­um­hängen, um Inter­net­emp­fang zu haben.“ Dazu gehöre natür­lich auch, die Digi­ta­li­sie­rung der Schulen weiter zu ent­wickeln. „Es gibt noch viele wei­tere Bau­steine, auch im umwelt­po­li­ti­schen Bereich.“ So gebe es etwa „immer noch sehr viele Brach­flä­chen mit Rasen“, die durchaus noch umge­wan­delt werden könnten. „Ganz wichtig“, betont Wer­binsky in diesem Zusam­men­hang: „Wir brau­chen mehr bezahl­baren und sozi­al­ver­träg­li­chen Wohn­raum.“

Ich bin bereit, die Gemein­de­ver­wal­tung zu führen und mit­zu­ge­stalten.“

Susanne Wer­binsky

Auch bei der Ent­wick­lung erneu­er­bare Ener­gien und den Gemein­de­werken gebe es noch viele Mög­lich­keiten und Ent­wick­lungs­po­ten­zial. „Es fehlt oft nur an Ein­satz oder gutem Willen.“ Auch das Thema Kli­ma­schutz und Friday for future könne „nie­manden kalt lassen“, meint Wer­binsky. „Es ist wichtig, die Jugend­li­chen mehr ein­zu­binden und näher an die Politik zu bringen.“ Wes­halb sich Wer­binsky für die Grün­dung eines Jugend­par­la­mentes aus­spricht. Für die Jugend­liche gilt, was auch für alle anderen Alters­gruppen gilt, ist Wer­binsky über­zeugt: „Man muss nur auf die Leute zugehen, dann sind sie auch willig, sich ein­zu­setzen.“

Auf die Men­schen zu gehen – genau das ist ihre Stärke, meint die Kan­di­datin fürs höchste Amt der Gemeinde. In ihrem Haupt­beruf als Geschäfts­füh­rerin der Abtei­lung Gesund­heits­sport im größten Holzwickeder Verein, dem HSC, hat sie viel mit Men­schen zu tun. „Durch diese Tätig­keit habe ich auch gute Ver­wal­tungs­kennt­nisse. Ich bin bereit, die Gemein­de­ver­wal­tung zu führen und mit­zu­ge­stalten.“

Als Bür­ger­mei­ster­kan­di­datin und neuer Vor­sit­zender wollen Susanne Wer­binsky und Dietmar Appel nun mit aller Kraft darauf hin­ar­beiten, dass gelingt, was sich die Grünen von der Kom­mu­nal­wahl im Herbst erhoffen: das beste Wahl­er­gebnis seit Bestehen zu erzielen. „Die Chancen dafür stehen so gut wie nie“, glauben die beiden.

Französischer Filmabend des Freundeskreises: „Lieber Antoine als gar keinen Ärger“

Beim Film­abend des Freun­des­kreises zu sehen: der Film „Lieber Antoine als gar keinen Ärger“. (Screen: Filmstarts.de)

Der Freun­des­kreis Holz­twickede-Lou­viers lädt zu einem fran­zö­si­schen Film­abend am Montag (3. Februar) ins evan­ge­li­sche Gemein­de­haus an der Goe­the­straße ein. geziegt wird der für den César nomi­nierte Film „Lieber Antoine als gar keinen Ärger“ (in deut­scher Sprache). Der Film von Pierre Sal­va­dori wurde im Oktober vorigen Jahres in Deutsch­land erst­auf­ge­führt und ist schon in Holzwickede zu sehen.

Ein­lass ab 19.30 Uhr. Ein­tritt frei. Anmel­dung nicht erfor­der­lich.

Zum Inhalt: In einem kleinen Städt­chen an der fran­zö­si­schen Riviera lebt die junge Kom­mis­sarin Yvonne. Sie ist die Witwe des ört­li­chen Poli­zei­chefs Santi, der in der Gegend als Inbe­griff von Recht und Ord­nung gilt. Nach seinem Tod erlebt Yvonne eine böse Über­ra­schung, denn seine Tugend­haf­tig­keit war nicht so makellos wie sein monu­men­tales Denkmal im Orts­kern sug­ge­riert.

Tat­säch­lich war Santi tief in der süd­fran­zö­si­schen Unter­welt ver­wur­zelt und schickte einst an seiner Stelle den unschul­digen Antoine für acht Jahre ins Gefängnis. Als Antoine nach ver­büßter Frist auf freien Fuß gesetzt wird, möchte Yvonne dem sicht­lich ram­po­nierten und ver­wirrten Mann helfen, neues Glück zu finden – natür­lich ohne ihre Iden­tität preis­zu­geben.

Leider ist sie damit so erfolg­reich, dass sich Antoine auf der Stelle in sie ver­liebt. Und auch Yvonne stellt ent­setzt fest, dass ihr Herz für diesen schrägen, zer­knirschten und gleich­zeitig so ener­gie­ge­la­denen Typen zu schlagen beginnt. Doch Antoines Rück­kehr ins nor­male Leben ver­läuft nicht nach Reso­zia­li­sie­rungs­plan. Antoine will sich näm­lich end­lich nehmen, wofür er bisher nur ersatz­weise gebüßt hat. Wäh­rend er sich Hals über Kopf ins Ver­bre­cher­ver­gnügen stürzt, ver­sucht Yvonne, den jungen Kerl nicht nur vor sich selbst, son­dern auch vor ihren Kol­legen von der Polizei zu retten.

Termin: Montag (3. Februar), 20 Uhr, ev. Gemein­de­haus, Goe­thestr. 6

Photo by Chris Lawton on Unsplash

Deutsch-Britischer Club informiert über Kulturreise nach Wales

Der Deutsch-Bri­ti­sche Club (DBC) bietet eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zu der im Sommer geplanten Kul­tur­reise nach Wales an. Inter­es­sierte sind dazu am Freitag (7. Februar) ab 19.30 Uhr ins Forum des Schul­zen­trums ein­ge­laden.

Seine Rund­reise durch Wales bietet der DBC in der Zeit vom 14. bis 22. Junian. Rei­se­ver­an­stalter ist die Hüls­mann Tou­ri­stik aus Volt­lage, ein renom­miertes Rei­se­un­ter­nehmen, das für den Club schon viele inter­es­sante und erfolg­reiche Fahrten nach Groß­bri­tan­nien durch­ge­führt hat.

In der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am Freitag näch­ster Woche können die Teil­nehmer den Rei­se­ver­lauf, die ein­zelnen Sta­tionen und Hotels anhand eines Bil­der­vor­trags ken­nen­lernen. Ferner wird es Hin­weise zu Orga­ni­sa­tion und Anmel­de­ver­fahren geben. Inter­es­sierte können einen Flyer zum Rei­se­ver­lauf plus Anmel­de­for­mular gleich mit­nehmen.

Die Bilder werden Sie begei­stern“, ist Kir­sten Hau­sche, die 2. Vor­sit­zende des DBC sicher. „Viel­leicht ist Wales ja genau der Teil der Bri­ti­schen Inseln, den Sie noch nicht kennen und schon immer einmal bereisen wollten.“

  • Termin: Freitag (7. Februar) ab 19.30 Uhr, Forum Schul­zen­trum, Opher­dicker Str. 44

Nachwuchsjudoka des JCH kämpfen bei Turnier in Lünen meisterlich

Die erfolg­rei­chen Nach­wuchs­ju­doka (U10) des JCH. (Foto: privat)

Für die Nach­wuchs­ju­doka des Judo Clubs Holzwickede (JCH) stand das erste große Tur­nier im Jahr 2020 an. In Lünen fand ein Kreis­ein­zel­tur­nier für die Alters­klassen U10 und U13 und gleich­zeitig auch die Kreis­ein­zel­mei­ster­schaft für die Alters­klassen U15 und U18, statt. Für die U15 und U18er ging es hier um die Qua­li­fi­ka­tion zur Bezirks­ein­zel­mei­ster­schaft und um es vorweg zu nehmen, alle Kämp­fe­rinnen und Kämpfer qua­li­fi­zierten sich hier für die nächste höhere Ebene. Ins­ge­samt wurden acht erste Plätze, sechs Mal der zweite Platz, sieben Mal der dritter Platz und ein fünfter Platz erzielt.

Die erfolg­rei­chen Nach­wuchs­ju­doka des JCH (U13 bis U18). (Foto: privat)

Die Ergebnisse im einzelnen:

U10:
1. Luuk Athens ‑28,4kg; 3.Platz
2. Linus Johann Larm ‑24,5kg; 2.Platz
3. Jakob Paul ‑25,2kg; 1.Platz
4. Anton Schlenker ‑21,1kg; 1.Platz
5. Oskar Schlenker ‑21,5kg; 1.Platz
6. Elena Schmidt ‑23,4kg; 1.Platz
7. Navraj Singh ‑32,2kg; 3.Platz
8. Tri­stan Graff ‑27,7kg; 1.Platz
9. Anton Groo ‑21,5kg; 3.Platz
10. Daniel Smedi­nski; 2.Platz

U13 (m)
11. Arno Graff ‑34kg; 3.Platz

U13 (w)
12. Helene Knoche ‑48kg; 5.Platz
13. Melina Rüdiger ‑30kg; 2.Platz

U15 (m)
14. David Busch­mann ‑46kg; 2.Platz
15. Mathis Graff ‑40kg; 1.Platz
16. Tobias Rei­necke ‑55kg; 2.Platz
17. Jaron Schankat ‑43kg; 1.Platz

U15 (w)
18. Char­lotte Paul ‑48kg; 3.Platz

U18 (m)
19. Jonas Böhnke ‑46kg; 1.Platz
20. Marius Böhnke ‑66kg; 3.Platz
21. Noel Hör­holdt ‑55kg; 3.Platz

U18 (w)
22. Ann-Chri­stin Pisarski ‑63kg; 2.Platz

(Foto: CDC on Unsplash)

Coronavirus: Verdachtsfall auch im Kreis Unna

Die Gesund­heits­be­hörde des Kreises Unna meldet in Sachen Coro­na­virus den ersten Ver­dachts­fall in ihrem Zustän­dig­keits­be­reich. Es han­delt sich um einen Mann aus Kamen (Jahr­gang 1963). Er befindet sich seit heute Morgen (30. Januar) im Kli­nikum Lünen und ist dort iso­liert. Sein Gesund­heits­zu­stand ist nach Mit­tei­lung der Klinik nicht besorg­nis­er­re­gend.

Nach den bis­he­rigen Ermitt­lungen der Gesund­heits­be­hörde hielt sich der Betrof­fene meh­rere Wochen lang beruf­lich in der Gegend Wuhan auf und kehrte am 10. Januar nach Deutsch­land zurück.

Er litt unter Reiz­hu­sten, maß dem aber erst wohl keine beson­dere Bedeu­tung bei. Nach einem Arzt­be­such in Kamen wurde er am 30. Januar in das Lüner Kran­ken­haus ein­ge­wiesen. Dort wurden ver­schie­dene Proben genommen und in Labore zur Unter­su­chung wei­ter­ge­leitet. Kon­krete Ergeb­nisse werden nicht vor dem Wochen­ende erwartet.

Infor­ma­tionen rund um das Coro­na­virus gibt es beim Robert-Koch-Institut: www.rki.de. PK | PKU

Die neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße 11 und 11a weisen erhebliche Baumängel auf. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)

SPD stellt klar: Vor Entscheidung über Flüchtlingsunterkünfte noch Klärungsbedarf

Die neuen Flüchtlingsunterkünfte an der Bahnhofstraße 11 und 11a weisen erhebliche Baumängel auf. (Foto: P. Gräber - Emscherblog.de)
Die neuen Flücht­lings­un­ter­künfte an der Bahn­hof­straße 11 und 11a weisen erheb­liche Bau­mängel auf. (Foto: P. Gräber – Emscherblog.de)

In der vorigen Woche hat die SPD-Frak­tion einen Antrag zur Grund­stücks­be­vor­ra­tung gestellt sich vor diesem Hin­ter­grund auch für den Abriss der Flücht­lings­un­ter­künfte an der Bahn­hof­straße aus­ge­spro­chen. Heute (29. Januar) sieht sich SPD-Frak­ti­ons­chef Michael Klim­ziak zu einer Klar­stel­lung des Antrages seiner Frak­tion ver­an­lasst: „Es wurde mit­unter der Anschein erweckt, dass die SPD so schnell wie mög­lich die Abriss­bagger bestellen will, um die Flücht­lings­un­ter­künfte an der Bahn­hof­straße abzu­reißen, um dort bezahl­baren Wohn­raum zu errichten“, so Michael Klim­ziak. „Das ist natür­lich nicht der Fall. Eine Sanie­rung muss aber auch wirt­schaft­lich ver­tretbar sein.“ 

Fakt sei, dass die Ver­wal­tungs­spitze seine Frak­tion wäh­rend der Klau­sur­ta­gung im Herbst dar­über unter­richtet habe, dass bei den beiden Holz­bauten bis zum dama­ligen Zeit­punkt schon Bau­mängel in Höhe von 200.000 Euro auf­ge­treten sind. „Außerdem wurde uns berichtet, dass die aus­füh­rende Firma, die anschei­nende nur noch einen Brief­ka­sten in Ham­burg unter­hält, auf keine Regress­an­sprüche der Gemeinde ein­ge­gangen ist bzw. über­haupt nicht reagiert hat“, sagt Klim­ziak. „Die Erfolgs­chance, die For­de­rungen der Gemeinde durch­zu­setzen, sah die Ver­wal­tungs­spitze als äußerst gering an.“ Diese habe wei­terhin erklärt, dass sich die Flücht­lings­lage ent­spannt habe und man bequem auf einen Gebäu­de­körper ver­zichten könne.

Regressansprüche und Wirtschaftlichkeit prüfen

Vor einer Ent­schei­dung über Abriss oder Sanie­rung der Flücht­lings­un­ter­künfte seien selbst­ver­ständ­lich noch einige Vor­aus­set­zungen zu schaffen, betont Klim­ziak: „Zunächst muss geklärt werden, ob das Bau­un­ter­nehmen in Regress genommen werden kann.“ Dazu seien seien mit der Wahr­neh­mung der Inter­essen der Gemeinde beauf­tragt worden. „Hier ist der letzte Stand meiner Infor­ma­tion, dass der von uns beauf­tragte Anwalt inzwi­schen Kon­takt zum geg­ne­ri­schen Anwalt hat.“

Das Ergebnis muss natür­lich abge­wartet werden, so Klim­ziak weiter. „Sollte es aller­dings nicht zum Erfolg für die Gemeinde führen, wird man ernst­haft dar­über nach­denken müssen, ob es zu recht­fer­tigen ist, 1/​5 der Inve­sti­ti­ons­summe in die Instand­hal­tung zu inve­stieren, wohl wis­send, dass damit das Ende der Fah­nen­stange wohl nicht erreicht ist.“ 

Für eine ver­nünf­tige Wirt­schaft­lich­keits­prü­fung müsse „ganz genau fest­stehen, was eine Sanie­rung kostet und ob es bei den 200.000 Euro bleibt“, räumt der SPD-Chef ein. „Erst danach können wir uns die Errich­tung von bezahl­barem Wohn­raum auf diesem Grund­stück sehr gut vor­stellen und würden das auch favo­ri­sieren.“

In der Rah­men­pla­nung des Bahn­hofes und des Bahn­hof­um­feldes werde auch das Augen­merk auf die gezielte Ent­wick­lung von bezahl­barem Wohn­raum im Ein­zugs­be­reich von Hal­te­stellen des schie­nen­ge­bun­denen Per­so­nen­nah­ver­kehrs gespro­chen. „Wir reden also hier von einer Mit­tel­frist-Pla­nung, die von den genannten Fak­toren abhängig ist, nicht von einem schnellen Abriss der Unter­künfte.“

Die Gemeinde Holzwickede wird das Parken auf den öffentlichen Parkplätzen (1. und 2. Reihe von links) an der Wilhelmstraße zeitlich begrenzen. Außerdem soll es strengere Kontrollen durch das Ordnungsamt in diesem Bereich geben. (Foto: (P. Gräber - Emscherblog.de)

Pendlerparkplatz an der Wilhelmstraße ausgewiesen

Die Gemeinde Holzwickede wird das Parken auf den öffentlichen Parkplätzen (1. und 2. Reihe von links) an der Wilhelmstraße zeitlich begrenzen. Außerdem soll es strengere Kontrollen durch das Ordnungsamt in diesem Bereich geben. (Foto: (P. Gräber - Emscherblog.de)
Auf dem Park­platz an der Wil­helm­straße die Gemeinde neue Pend­ler­park­plätze ange­legt (li. Reihe), die nur noch zeit­lich begrenztes Parken erlauben. (Foto: (P. Gräber – Emscher­blog)

Die Gemein­de­ver­wal­tung hat zur Ver­bes­se­rung der Park­si­tua­tion im Norden die Park­re­ge­lung am Pend­ler­park­platz an der Wil­helm­straße, gegen­über Lidl und Reddy Küchen, geän­dert.

Beschlossen wurde diese Ände­rung im Ver­kehrs­aus­schuss im November vorigen Jahres. Mit der neuen Beschil­de­rung wird ab sofort nur noch eine zeit­lich begrenzte Nut­zung von bis zu zwölf Stunden zuge­lassen. Hiermit wird der Park­platz seiner eigent­li­chen Bestim­mung gerecht, sowohl für Pendler und Fahr­ge­mein­schaften zur nahe­ge­le­genen Auto­bahn als auch den anlie­genden Gewer­be­trei­benden sowie Kunden.

Da es sich um eine Neu­re­ge­lung han­delt, werden die Fahr­zeuge, die wider­recht­lich zu lange oder ohne Park­scheibe abge­stellt werden, zunächst im Rahmen einer Über­gangs­frist mit Hin­weisen ver­sehen, bevor dann nach Ablauf dieser Frist ord­nungs­recht­liche Maß­nahmen ergriffen werden. Hier­unter fallen kosten­pflich­tige Ver­war­nungen sowie Abschlepp­maß­nahmen.

Die Neu­re­ge­lung ist zunächst für ein Jahr fest­ge­setzt. Anschlie­ßend wird geprüft, ob sie sich bewährt hat.

Die Kreispolizei Unna bietet wieder Seminare zur Ausbildung als ehrenamtliche Seniorenberater an: Seniorenberater informieren darüber, wie man sich zum Schutz gegen Kriminalität richtig verhält. (Foto: H. Eckert - ShS)

Kommissariat Kriminalprävention und Opferschutz sucht noch Seniorenberater

Die Kreispolizei Unna bietet wieder Seminare zur Ausbildung als ehrenamtliche Seniorenberater an: Seniorenberater informieren darüber, wie man sich zum Schutz gegen Kriminalität richtig verhält. (Foto: H. Eckert - ShS)
Die Kreis­po­lizei Unna bietet wieder Semi­nare zur Aus­bil­dung als ehren­amt­liche Senio­ren­be­rater an: Senio­ren­be­rater infor­mieren dar­über, wie man sich zum Schutz gegen Kri­mi­na­lität richtig ver­hält. (Foto: H. Eckert – ShS)

Wie in jedem Jahr, so wird das Team der ehren­amt­lich tätigen Senio­ren­be­ra­te­rinnen und ‑berater der Kreis­po­li­zei­be­hörde Unna auch 2020 wieder auf­ge­stockt und ver­stärkt. Das hierfür zustän­dige Kom­mis­sa­riat Kriminalprävention/​Opferschutz bietet dazu in diesem Früh­jahr wieder ein Seminar für alle, die an dem Pro­jekt „Senioren helfen Senioren“ (ShS) inters­siert sind, an. Die Teil­nehmer können sich in diesem 25. Seminar, das über einen Zeit­raum von fünf Tagen durch­ge­führt wird, zu Senio­ren­be­ra­tern aus­bilden lassen.

Einwöchiges Seminar in Unna

Nach erfolg­rei­cher Teil­nahme an dem ein­wö­chigen Seminar stocken die frisch­ge­backenen Berater die bereits bestehenden, regional tätigen Senio­ren­be­rater-Teams auf und sind im Kampf gegen die Klein­kri­mi­na­lität unter­wegs. Sie infor­mieren und geben Rat­schläge, halten Vor­träge und schau­spie­lern sogar manchmal, um in Rol­len­spielen zu ver­deut­li­chen, wie Mann/​Frau sich gegen Diebe, Ein­bre­cher, Row­dies in Bus und Bahn usw. schützen bzw. schon vor­beu­gend tätig sein kann und sich den Situa­tionen ange­passt richtig ver­hält: bei­spiels­weise bei uner­wünschten Anrufen, bei Belä­sti­gungen an der Haustür, bei Käufen im Internet und vielem mehr.

Das Seminar findet vom 9. März bis 13. März 2020 (Montag bis Freitag) im Kreis­haus in Unna statt, täg­lich von 8.30 Uhr bis 15.30 Uhr.

Inter­es­sierte sollten eine E‑Mailadresse haben. Anmel­dungen werden beim Kom­mis­sa­riat Kriminalprävention/​Opferschutz, Tel. 0 23 07 9 21 49 16 (Kri­mi­nal­haupt­kom­missar Volker Tim­merhoff) oder 0 23 07 9 21 49 14 (Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sarin Petra Land­wehr) ab sofort ent­ge­gen­ge­nommen.

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Mobil: +49 (170)  9 03 26 14

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