Alt-Bürgermeister Jenz Rother (li.) setzte sich sehr für die Einrichtung der ersten Stelle für Sozialarbeit im Schulzenmtrum ein: Das Foto zeigt ihn mit Sevgi Kahraman-Brust, Zuhrah Roshan-Appel, Eberhard Seidel (Geschäftsführer Bundeskoordination von Schule ohne Rasismus - Schule mit Courage) und Landrat Michael Makiola (v.li.) (Foto: Archiv)

20 Jahre Sozialarbeit im Schulzentrum: Zuhrah Roshan-Appel Sozialpädagogin der ersten Stunde

Prägt die Schulsozialarbeit im Schulzentrum seit 20 Jahren: Zuhrah Roshan-Appel, hier als Rednerin auf einer Tagung in Berlin zum Thema Klimawechsel in der Schule.  (Foto: Aris Papadopoulos)
Prägt die Schul­so­zi­al­ar­beit im Schul­zen­trum seit 20 Jahren: Zuhrah Roshan-Appel, hier als Red­nerin auf einer Tagung in Berlin zum Thema Kli­ma­wechsel in der Schule. (Foto: Aris Papado­poulos)

Auf den Tag genau vor 20 Jahren, am 1. Sep­tember 2000, wurde die erste Stelle für eine Schul­so­zi­al­päd­agogin im Holzwickeder Schul­zen­trum geschaffen. Dass an den wei­ter­füh­renden Schulen der Gemeinde Sozi­al­ar­beit gelei­stet wird, ist für Jugend­liche und Eltern und wohl auch für die mei­sten anderen Men­schen in dieser Gemeinde heute selbst­ver­ständ­lich. Tat­säch­lich war die Schaf­fung dieser ersten Stelle längst keine Selbst­ver­ständ­lich­keit, son­dern eine poli­ti­sche Errun­gen­schaft, auf die man in Holzwickede durchaus stolz sein kann.

Als die erste Schul­so­zi­al­ar­beits­stelle vor 20 Jahren im Schul­zen­trum geschaffen wurde, war das ein Novum. Denn zur dama­ligen Zeit gab es vom Land NRW geför­derte Schul­so­zi­al­ar­beit nur an Gesamt- und Haupt­schulen und in sozialen Brenn­punkten. Nichts von dem traf aber auf das Clara-Schu­mann-Gym­na­sium und die Josef-Reding-Schule zu. Ent­schei­dend für die Schaf­fung der Stelle war des­halb, dass sich die Gemeinde die Kosten­über­nahme lei­sten konnte und die poli­ti­sche Vision und der Wille vor­handen waren, eine solche Stelle ein­zu­richten.

Am Anfang stand der politische Wille

Alt-Bürgermeister Jenz Rother  (li.) setzte sich sehr für die Einrichtung der  ersten Stelle für Sozialarbeit im Schulzenmtrum ein: Das Foto zeigt ihn mit Sevgi Kahraman-Brust, Zuhrah Roshan-Appel,  Eberhard Seidel (Geschäftsführer Bundeskoordination von Schule ohne Rasismus - Schule mit Courage) und Landrat Michael Makiola (v.li.) (Foto: Archiv)
Alt-Bür­ger­mei­ster Jenz Rother (li.) setzte sich sehr für die Ein­rich­tung der ersten Stelle für Sozi­al­ar­beit im Schul­zen­trum ein: Das Foto zeigt ihn mit Sevgi Kahraman-Brust, Zuhrah Roshan-Appel, Eber­hard Seidel (Geschäfts­führer Bun­des­ko­or­di­na­tion von Schule ohne Rasismus – Schule mit Cou­rage) und Landrat Michael Makiola (v.li.) (Foto: Archiv)

Ins­be­son­dere der dama­lige Bür­ger­mei­ster Jenz Rother hatte sich damals für die Ein­rich­tung der Schul­so­zi­al­ar­bei­ter­stelle gemacht. Als eine der ersten Amts­hand­lungen in seiner Zeit als haupt­amt­li­cher Bür­ger­mei­ster wurde die Stelle dann auch ein­ge­richtet – und aus zahl­rei­chen Mit­be­wer­bern mit Zuhrah Roshan-Appel besetzt, die diese Stelle auch heute noch inne hat. „Jenz Rother kannte das CSG gut aus dem Reli­gi­ons­un­ter­richt, den er als evan­ge­li­scher Pfarrer hielt“, erin­nert sich Zuhrah Roshan-Appel. „Für ihn war die Ein­rich­tung dieser Stelle eine Inve­sti­tion in die Zukunft. Also hat die Gemeinde die Stelle aus eigenen Mit­teln allein finan­ziert. Das war genau der rich­tige Weg“, ist sie heute über­zeugt.

Die junge Afghanin war 1980 mit ihrer Familie vor den rus­si­schen Inva­soren in ihrer Heimat nach Holzwickede geflüchtet. Hier besuchte sie die Duden­roth­schule sowie die Haupt­schule, machte ihr Fach­ab­itur und besuchte nach dem Mär­ki­schen Berufs­kolleg die Uni­ver­sität in Dort­mund, wo sie Sozi­al­päd­agogik stu­dierte. Als sie die Stelle in ihrer neuen Hei­mat­ge­meinde ange­boten bekam, war sie aller­dings an einer Gesamt­schule in Siegen tätig. Trotzdem kehrte sie sofort nach Holzwickede zurück, wo ihre Eltern leben. Nach einem schweren Schick­sals­schlag waren nicht zuletzt auch fami­liäre Gründe dafür aus­schlag­ge­bend.

Eine Stelle für beide Schulen

Aller­dings war die Arbeit im Schul­zen­trums anfangs gar nicht so ein­fach, wie Zuhrah Roshan-Appel ein­räumt: „Ich war zunächst für beide Schulen ein­ge­stellt. Es war auch noch nichts da, die Stelle war ja ganz neu. Ich musste mir erst einmal ein Netz­werk auf­bauen und ver­su­chen, der Stelle ein Gesicht zu. Das war ganz schön heftig. Über­wie­gend war ich in dieser Zeit an der Josef-Reding-Schule tätig und es stellte sich bald heraus, dass wir noch eine zweite Stelle im Schul­zen­trum brau­chen.“

Die wurde schließ­lich im Jahr 2004 an der Haupt­schule geschaffen. „Das war aber nicht so ein­fach und nur mög­lich, weil man an der Haupt­schule bereit war, dafür eine Leh­rer­stelle umzu­wan­deln“, erin­nert sich Zuhrah Roshan-Appel. Besetzt wurde die Stelle mit dem Diplom-Sozi­al­päd­agogen Dennis Her­kel­mann. Obwohl beide an unter­schied­li­chen Schulen im Schul­zen­trum ange­sie­delt sind, funk­tio­niert die Zusam­men­ar­beit der beiden sozi­al­päd­ago­gi­schen Kräfte gut. „Wir führen durchaus auch gemein­same Pro­jekte durch“, bestä­tigt Zuhrah Roshan-Appel.

Drei große Aufgabenfelder

Zuhrah Roshan-Appel bei der Arbeit im Entspannungsraum des CSG. (Foto: Archiv)
Zuhrah Roshan-Appel bei der Arbeit im Ent­span­nungs­raum des CSG. (Foto: Archiv)

Ihren eigene Arbeit am CSG umfasst drei große Auf­ga­ben­be­reiche, erläu­tert die Sozi­al­päd­agogin:

Da wäre vor allem die Bera­tung der Schü­le­rinnen und Schüler und ihrer Eltern in allen schu­li­schen und außer­schu­li­schen Fragen. „Dabei geht es dann oft auch darum, wie Jugend­liche ihre Kon­flikte lösen“, sagt Zuhrah Roshan-Appel. „Wir dürfen ja nicht ver­gessen, dass in den neun Jahren hier an der Schule aus Kin­dern junge Erwach­sene werden.“ Da sei es völlig normal, dass es zum Bei­spiel in der Pubertät auch Kon­flikte mit Eltern, Kol­legen oder Gleich­alt­rigen gibt. „Dann ist es ganz wichtig, dass die Schüler auch einmal aus dem nor­malen Schul­be­trieb raus kommen, sich zu mir ins Büro setzen und die Tür schließen können. Gemeinsam sehen wir dann wohin die Reise gehen soll.“ Für die pro­fes­sio­nelle Hilfe in sol­chen Situa­tionen hat sich Roshan-Appel ein umfang­rei­ches Netz­werk auf­ge­baut, zu dem Fach­leute von Kin­der­schutz­bund, Psy­cho­logen, Ärzte, des Weißen Rings, des Netz­werkes gegen Rechts, aber auch der Polizei und viele wei­tere gehören.

Wir dürfen ja nicht ver­gessen, dass in den neun Jahren hier an der Schule aus Kin­dern junge Erwach­sene werden.“

Zuhrah Roshan-Appel

Ihr zweites großes Auf­ga­ben­feld ist die Prä­ven­ti­ons­ar­beit in Form von Pro­jekten inner­halb des Stun­den­planes. Dazu gehören etwa das soziale Lernen in der Jahr­gangs­stufe 5, Pro­jekte zur Team­bil­dung, Liebe und Freund­schaft, zur Dro­gen­prä­ven­tion oder Dees­ka­la­tion. Auch die regel­mä­ßige Aus­bil­dung zu Streit­schlich­tern sowie kon­krete situa­ti­ons­be­dingte Pro­jekte etwa zum Thema Mob­bing zählen dazu.

Der dritte Auf­ga­ben­be­reich der Schul­so­zi­al­päd­agogin sind schließ­lich die zahl­rei­chen AG’s und das Schü­ler­café am Clara-Schu­mann-Gym­na­sium. The­ma­tisch sind die AG’s, in denen es um „sinn­volle Frei­zeit­ge­stal­tung“ geht, ganz unter­schied­lich aus­ge­richtet. Es gibt eine Mäd­chen-AG, eine Ent­span­nungs-AG, natür­lich die Aydaco-AG und viele mehr. „Die Aydaco-AG ist eigent­lich die ein­zige pres­se­wirk­same AG“, erklärt Zuharah Roshan-Appel. „Dadurch ist sie natür­lich auch in der Öffent­lich­keit am bekann­te­sten.“ Aber nicht des­halb, son­dern weil sie auch inhalt­lich einen starken Bezug zu ihrer eigent­li­chen Arbeit und per­sön­li­chen Hal­tung hat, ist „die Aydaco-AG eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit“ für Zuhrah Roshan-Appel, wie sie sagt. „Es ist ein­fach eine große Freude mit den jungen Leuten sozial-kri­tisch zu arbeiten. Dabei sind schon wirk­lich tolle Pro­jekte her­aus­ge­kommen wie die Rote Schleife um das Rat­haus, mit der die Jugend­li­chen auf die Aids-Pro­ble­matik auf­merksam machten oder die wirk­lich bewe­gende Gedenk­ver­an­stal­tung zur Stol­per­stein­ak­tion.“

Nur Aydaco-Gruppe „öffentlichkeitswirksam“

Eines der spektakulärsten Projekte der Aydaco-AG: die Rote Aids-Schleife für das Holzwickeder Rathaus. (Foto: Archiv)
Eines der spek­ta­ku­lär­sten Pro­jekte der Aydaco-AG: die rote Aids-Schleife für das Holzwickeder Rat­haus. (Foto: Archiv)

Auch die nächste Aktion der Aydaco-Gruppe ist wieder eine poli­ti­sche: eine Podi­ums­dis­kus­sion mit allen Bür­ger­mei­ster­kan­di­daten am kom­menden Freitag (4. Sep­tember) im Forum, die wegen der Corona-Pan­demie leider nur schul­öf­fent­lich statt­finden kann.

An zwei wei­tere Aydaco-Pro­jekte erin­nert sich Zuhrah Roshan-Appel eben­falls gerne zurück: An den NPD-Aus­steiger Mat­thias Adrian, der vor den Schü­lern des CSG sehr authen­tisch über die Gründe für seinen Aus­stieg aus der rechten Szene refe­rierte und natür­lich an das bisher größte Pro­jekt der Aydaco-AG: Die inten­sive Vor­be­rei­tungs­phase, die schließ­lich zum Prä­dikat der Gemeinde „Holzwickede ohne Ras­sismus – Holzwickede mit Cou­rage“ führte. Pro­mi­nenter Pate bei der Ver­lei­hung dieser Aus­zeich­nung war der Kölner Schau­spieler Georg Ücker.

Die Arbeit der ersten Schul­so­zi­al­päd­agogin in Holzwickede hat sich in den ver­gan­genen zwei Jahr­zehnten aber auch deut­lich ver­än­dert, bestä­tigt Zuhrah Roshan-Appel: „Zunächst einmal: Als ich damals anfing, war ich allein für zwei Schulen zuständig. Heute sind wir zu viert: Neben mir ist noch Lisa Meusel am Clara-Schu­mann-Gym­na­sium tätig und an der Josef-Reding-Schule sind es Dennis Her­kel­mann und die Reha­bi­li­ta­ti­ons­päd­agogin und Solvej Her­kel­mann.“ Aber nicht nur die Stel­len­an­zahl in der Schul­so­zi­al­ar­beit hat sich ver­än­dert, auch die Schule selbst und die gesell­schaft­li­chen Anfor­de­rungen haben sich geän­dert. So ist das Clara-Schu­mann-Gym­na­sium inzwi­schen eine „Schule des gemein­samen Ler­nens“ geworden. Denn am CSG werden inzwi­schen auch Inklu­si­ons­schüler beschult. „Für die Belange der Inklu­si­ons­schüler ist Lisa Meusel zuständig“, meint Zuhrah Roshan-Appel. „Das ist bei uns klar gere­gelt.“

Geänderte Anforderungen

Auch das ein Projekt der Aydaco-AG: die Mitwirkung an der ersten Gedenkveranstaltung anlässlich der Stolpersteinverlegung. (Foto: P. Gräber -Emscherblog)
Auch das ein Pro­jekt der Aydaco-AG: die Mit­wir­kung an der ersten Gedenk­ver­an­stal­tung anläss­lich der Stol­per­stein­ver­le­gung. (Foto: P. Gräber ‑Emscher­blog)

Wie sehr sich auch die neue Genera­tion Schüler, aber auch Lehrer ver­än­dert hat, sei nicht zuletzt auch bei der Digi­ta­li­sie­rung der Schule zu spüren, meint Zuhrah Roshan-Appel. „Die Refe­ren­dare heute sind ganz anders aus­ge­stattet als früher und arbeiten auch mit ganz anderen Mate­ria­lien im Unter­richt. Aber auch die jungen neuen Schüler sind teil­weise schon viel weiter und gehen viel selbst­ver­ständ­li­cher mit der Digi­ta­li­sie­rung um als wir Erwach­senen.“

Der­zeit werden durch den Kreis Unna sechs Schüler und die Kol­legin Lisa Löt­ters zu Medi­enscouts aus­ge­bildet. Ziel ist es, dass die Jugend­li­chen und die Päd­agogin dabei helfen, den Ein­satz digi­taler Medien wei­ter­zu­ent­wickeln. Außerdem sollen die Medi­enscouts als Mul­ti­pli­ka­toren und Ansprech­partner in der Schü­ler­schaft bzw. dem Kol­le­gium des Clara-Schu­mann-Gym­na­sium tätig sein.

Dass im Schul­zen­trum drei wei­tere Stellen für die sozi­al­päd­ago­gi­sche Arbeit geschaffen wurden, begrüßt Zuhrah Roshan Appel aus­drück­lich. Aus ihrer lang­jäh­rigen Erfah­rung weiß sie aller­dings auch, dass die Ent­wick­lung hier nicht stehen bleiben darf. „Mit der sozi­al­päd­ago­gi­schen Arbeit muss so früh wie mög­lich begonnen werden. Am besten sollte es an jeder Grund­schule eine Stelle für Schul­so­zi­al­ar­beit geben. Andere Länder sind da schon weiter und machen uns vor, wie es geht. Schließ­lich beginnen die Pro­bleme nicht erst an den wei­ter­füh­renden Schulen.“

Schulsozialarbeit


Peter Gräber

Dipl.-Journalist

Comments (13)

  • Ich möchte diesen gut recher­chierten und for­mu­lierten Artikel zum Anlass nehmen, unserer Schul­so­zi­al­päd­agogin Zuhrah Roshan-Appel ein herz­li­ches DANKE aus­zu­spre­chen. Als dama­liger Vor­sit­zender des Sozi­al­aus­schusses und Aus­län­der­be­auf­tragter der Gemeinde Holzwickede konnte ich par­tei­über­grei­fend daran mit­wirken, diese Stelle am CSG ein­zu­richten und wie sich schnell her­aus­stellte richtig zu besetzen.
    Frau Zuhrah Roshan-Appel hat nicht nur bewiesen, dass die vor 20 Jahren frei­willig ein­ge­rich­tete Stelle zu Recht ein­ge­richtet und besetzt wurde, son­dern sich durch deren über­grei­fende Anbin­dung an das Bündnis “Schule ohne Ras­sismus und Schule mit Cou­rage” zum Aus­hän­ge­schild für Holzwickede ent­wickelt hat.

    • Hallo, wenn Sie mir mit­teilen, wel­chen Bei­trag Sie eigent­lich kom­men­tieren wollten, kann ich den Kom­mentar umko­pieren. Am ein­fach­sten wäre es aber, wenn Sie Ihren Kom­mentar ein­fach noch einmal unter den Artikel schreiben, den Sie eigent­lich kom­men­tieren wollten. Dann lösche ich Ihren Kom­mentar unter diesem Bei­trag hier. Mit freund­li­chem Gruß

  • Ich hab ja lange über­legt, wer Rainer sein könnte (vor allem nach dem letzten Post). Ich glaube jetzt wurde es deut­lich. Rainer, bist du zufäl­li­ger­weise ein rats­be­kannter Que­ru­lant des BBL? Würde vom Wort­stil und dem bes­ser­wis­se­ri­schen Ton passen

    • Zur Klar­stel­lung, ich habe eine Mei­nung, die ich auch ab und an kundtue, nicht mehr
      und nicht weniger. Bei mir gibt es hof­fent­lich keine ideo­lo­gi­sche Befan­gen­heit.

  • Hallo Herr Gräber,
    den ersten Kom­mentar vom 02.09.2020 können Sie löschen. Sie haben wie­der­holt das Thema „Roll­schuh­bahn“ Fest­platz kom­men­tiert! Ver­langen Sie doch ein­fach bei der Gemeinde Akten­ein­sicht – Bescheid vom 30.05.1991 Akten­zei­chen 32 36 40. Mir ist
    der Fest­platz in der bestehenden Form auch ein „Dorn im Auge“, aber gel­tendes Recht hat in einem Rechts­staat eben einen höheren Stel­len­wert.

    Beste Grüße und wei­terhin viel Erfolg für Ihre Arbeit

    • Hallo, Ihr Kom­mentar ist wie gewünscht gelöscht. Ich bin mir nicht sicher, worauf Sie mit der Akten­ein­sicht anspielen. Sollten es um die ver­trag­liche Zusi­che­rung der Gemeinde an den Schüt­zen­verein gehen, das Fest auf dem Platz von Lou­viers durch­führen zu können, so ist das bekannt. Dar­über habe ich auch schon mehr­fach berichtet. Auch nach Auf­fas­sung des Schüt­zen­ver­eins ist die Durch­füh­rung des Schüt­zen­fe­stes weder durch die geplante Umge­stal­tung des Fest­platzes noch den Kita-Neubau tan­giert. Mit freund­li­chen Grüßen

  • Hallo Herr Gräber,

    ich beziehe mich auf den begün­sti­genden Ver­wal­tungsakt zugun­sten des Schüt­zen­ver­eins. Andere ver­trag­liche Ver­ein­ba­rungen sind mir nicht bekannt und wären auch nach­rangig.

    Dass der Bau der neuen Kita nicht betroffen ist, liegt in der Natur der Sache, da diese nicht auf dem Fest­platz gebaut wurde und der Fest­platz somit auch nicht betroffen ist.
    Das Beste für die Men­schen und ins­be­son­dere für unsere Kinder ist eine intakte
    Natur und hierfür sollten wir alle ein­stehen und kämpfen. Hin­ter­fragen Sie doch
    bitte, warum die UKBS auf einer intakten Grün­fläche im Park eine Kita errichtet
    hat, zumal es sehr sinn­voll gewesen wäre, die Kita im Norden der Gemeinde anzu­sie­deln.

    • Hallo, was meinen Sie denn genau mit „begün­sti­genden Ver­wal­tungsakt“? Was die Stand­ort­ent­schei­dung angeht, muss m.E. nun wirk­lich nichts mehr hin­ter­fragt werden. Dazu sind wohl alle Hin­ter­gründe lang und breit dar­ge­stellt worden. MFG

  • Hallo Herr Gräber,

    begün­sti­gender Ver­wal­tungsakt“, da können Sie bitte „googlen“! (§ 49 VwVfG/​NRW.) Im Norden der Gemeinde gab es für die UKBS kein kosten­freies (loses) Grund­stück.
    Jetzt zahlt die Kreis eigene Kapi­tal­ge­sell­schaft UKBS etwa Euro 2500,00 Erb­bau­pacht für das Kita-Grund­stück im Emscher­park j ä h r l i ch. Gewinn­ma­xi­mie­rung zu Lasten der Umwelt – ist das im Inter­esse der Bürger/​innen?
    Jeden­falls sollten die Bürger/​innen den Sach­ver­halt kennen.
    beste Grüße

    • Hallo, dass der UKBS das Grund­stück in Erb­pacht über­lassen wurde, ist (zumin­dest hier im Emscher­blog) mehr­fach berichtet worden und auch warum sich die Gemeinde für diese Lösung ent­schieden hat: Die UKBS ist ein kom­mu­nales Woh­nungs­bau­un­ter­nehmen. Wie gesagt, der Sach­ver­halt ist bekannt. Mit freund­li­chem Gruß

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