Oliver Kaczmarek (SPD MdB) mit dne beiden Unnaer Betriebsräten Gerd Bendiks und Dirk Schumacher. (Foto: privat)

Oliver Kaczmarek (MdB) diskutiert mit Betriebsräten aus Unna über Arbeit 4.0

Oliver Kaczmarek (SPD MdB) mit dne beiden Unnaer Betriebsräten Gerd Bendiks und Dirk Schumacher. (Foto: privat)
SPD-MdB Oliver Kacz­marek (M.) mit den beiden Unnaer Betriebs­räten Gerd Ben­diks und Dirk Schu­ma­cher. (Foto: privat)

Fragen rund um Arbeit im digi­talen Wandel standen im Zen­trum der Betriebs- und Per­so­nal­rä­te­kon­fe­renz, zu der die SPD-Bun­des­tags­frak­tion an diesem Montag Teil­neh­mende aus der ganzen Bun­des­re­pu­blik in Berlin emp­fing. Der SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete Oliver Kacz­marek tauschte sich dabei auch mit zwei Betriebs­räten aus Unna aus.

Die Digi­ta­li­sie­rung bedeutet einen enormen Wandel der Arbeits­welt“, so der Bun­des­tags­ab­ge­ord­nete. Geschäfts­mo­delle änderten sich, genauso wie Unter­neh­mens­stra­te­gien oder Formen der Arbeits­or­ga­ni­sa­tion. Gerade in Dienst­lei­stungs­bran­chen gebe die Tech­no­logie immer stärker Takt und Umfang der Arbeit vor: Hier steige der Druck auf die Beschäf­tigten durch Daten­ana­lyse und Künst­liche Intel­li­genz. „Aber die Arbeit lei­sten in den aller­mei­sten Fällen immer noch Men­schen. Des­halb müssen wir uns fragen, was uns diese Arbeit wert ist“, betont Kacz­marek. Es könne nicht sein, dass das Arbeits­recht durch neue Unter­neh­mens­formen aus­ge­höhlt werde und Beschäf­tigte Opfer von Lohn­dum­ping, Aus­beu­tung und man­gelnder Mit­be­stim­mung würden.

Konferenz in Berlin

Auf der Kon­fe­renz war viel Sach­kenntnis zum Thema Arbeit 4.0 ver­treten: Digi­tales Arbeiten in Betrieben war Thema einer inten­siven Podi­ums­dis­kus­sion lang­jäh­riger Betriebs­räte aus ver­schie­denen Bran­chen. Zuvor beleuch­teten zahl­reiche Fach­leute die Her­aus­for­de­rungen und Mög­lich­keiten der Arbeit von Morgen, etwa der DGB-Vor­sit­zende Reiner Hoff­mann, die Spre­cherin für Arbeit und Soziales der SPD-Bun­des­tags­frak­tion Ker­stin Tack, die Frak­ti­ons­vor­sit­zende Andrea Nahles, Bun­des­ar­beits­mi­ni­ster Hubertus Heil und der digi­tal­po­li­ti­sche Staats­se­kretär Björn Böh­ning.

Beson­ders freute sich Kacz­marek, dass mit Gerd Ben­diks und Dirk Schu­ma­cher auch zwei Betriebs­räte aus Unna an der 26. Betriebs­rä­te­kon­fe­renz der SPD-Bun­des­tags­frak­tion teil­nahmen.

Eines ist heute ganz klar geworden: Der digi­tale Wandel muss gestaltet werden“, so Kacz­marek. „Das gelingt aber nur, wenn es eine starke betrieb­liche Mit­be­stim­mung gibt.“ Denn diese sei eine wich­tige Vor­aus­set­zung dafür, dass nicht nur die Unter­nehmen, son­dern auch die Beschäf­tigten von der Digi­ta­li­sie­rung pro­fi­tierten. Kacz­marek betonte: „Des­halb sind die Erfah­rungen der Per­sonal- und Betriebs­räte für unsere Arbeit als Poli­tiker absolut unent­behr­lich.“

Betriebsrätekonferenz, Kaczmarek

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